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Mit dem Begriff Deutschlandforschung wird ein multi- und interdisziplinäres Feld bezeichnet. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung wird der Terminus für Forschung verwendet, die sich mit Gegenständen in Bezug auf die Sowjetische Besatzungszone (SBZ-Forschung), die DDR (DDR-Forschung), die deutsch-deutschen Beziehungen und den Vergleich der beiden deutschen Staaten, die Deutschlandpolitik der beiden deutschen Staaten (vergleichende Deutschlandforschung) sowie den Prozess und die Folgen der Wiedervereinigung beschäftigt (Transformationsforschung).
Den aktuellen Entwicklungstrends der
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Produktbeschreibung
Mit dem Begriff Deutschlandforschung wird ein multi- und interdisziplinäres Feld bezeichnet. Vor dem Hintergrund der deutschen Teilung wird der Terminus für Forschung verwendet, die sich mit Gegenständen in Bezug auf die Sowjetische Besatzungszone (SBZ-Forschung), die DDR (DDR-Forschung), die deutsch-deutschen Beziehungen und den Vergleich der beiden deutschen Staaten, die Deutschlandpolitik der beiden deutschen Staaten (vergleichende Deutschlandforschung) sowie den Prozess und die Folgen der Wiedervereinigung beschäftigt (Transformationsforschung).

Den aktuellen Entwicklungstrends der Deutschlandforschung verpflichtet, entstand im Jahr 2013 innerhalb der GfD die Idee einer Nachwuchstagung. Diese fand am 6./7. November 2014 in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der Technischen Universität Dresden statt. Die im Band versammelten Beiträge lassen sich entlang von vier Gegenstandsbereichen strukturieren: DDR, Bundesrepublik (vor 1989), Transformationsprozesse und Systemvergleiche.
  • Produktdetails
  • Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung (GDF) Bd.108
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • Seitenzahl: 209
  • Erscheinungstermin: 25. März 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 159mm x 12mm
  • Gewicht: 292g
  • ISBN-13: 9783428149445
  • ISBN-10: 3428149440
  • Artikelnr.: 44679611
Autorenporträt
Markus Gloe, Studium der Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde und Deutsch auf Lehramt an Realschulen, 2000 bis 2003 Promotion an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zum Thema »Deutschlandpolitik im Zeichen des Kalten Krieges: Der Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands«, 2005 bis 2008 Berufsschullehrer an den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg mit den Fächern Politik, Geschichte, Deutsch und Wirtschaftslehre, 2008 bis 2010 Akademische Ratsstelle für Politikwissenschaft und Politikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, 2008 bis 2009 Lehraufträge an der Technischen Universität Berlin, 2010 bis 2011 Hauptgeschäftsführer und Pressesprecher der CDA Deutschlands; 2010 bis 2014 Dozent an der Steinbeis Hochschule Berlin für den Bachelor-Studiengang für Erzieherinnen und Erzieher für den Bereich Personalmanagement, seit 2011 Leiter der Lehreinheit Didaktik der Sozialkunde am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2014 bis 2015 Vertretung der Professur Politikwissenschaft III: Politische Bildung und Didaktik der Sozialkunde an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP), Mitglied der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), Mitglied der Gesellschaft für Politikdidaktik und Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Deutschlandforschung (GfD). Lutz Haarmann, Studium u.a. der Politischen Wissenschaft, Neueren deutschen Literatur, Deutschen Sprache und älteren deutschen Literatur sowie Skandinavistik an den Universitäten Bochum und Bonn. Von 2008 bis 2011 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Tilman Mayer am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (IPWS) der Universität Bonn sowie Lt. des Bonner Büros der Gesellschaft für Deutschlandforschung (GfD). Seit 2011 Wiss. Mitarbeiter und Studiengangsmanager am IPWS der Universität Bonn. 2014 Erasmus-Gastdozentur am Seminar für Politikwissenschaft der Universität Luzern/CH. Seit 2015 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied (kommissarisch) der GfD. Mitgliedschaften in der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) und Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Forschungsschwerpunkte: Politische Zeit- und Ideengeschichte der Bundesrepublik. Tom Thieme, 1998-2004 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Sozial- und Wirtschaftsgeographie an der Technischen Universität Chemnitz. Seit 1998 freier Journalist und Autor für verschiedene Institute, Zeitungen und Zeitschriften (Hannah-Arendt-Institut, Jahrbuch Extremismus & Demokratie, Freie Presse, DPA). 2004-2006 Promotion zum Thema »Parteipolitischer Extremismus in Osteuropa« in Chemnitz, Moskau und Berlin. 2004-2006 Promotionsstipendiat der Hanns-Seidel-Stiftung e.V. 2007-2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Chemnitz am Lehrstuhl Politische Systeme, Politische Institutionen. 2007-2011 Redaktionsassistent des Jahrbuchs »Extremismus & Demokratie«. Seit 2010 Lehrbeauftragter an der Jan-Evangelista-Purkyne-Universität Ústí nad Labem (CZ) und an der TU Dresden. 2013 Habilitation zum Thema »Systemwechsel in der DDR und in Ostmitteleuropa. Die Rolle der Parteieliten im Prozess der Demokratisierung im Vergleich« im Fach Politikwissenschaft und Ernennung zum Privatdozent an der TU Chemnitz. 2011-2013 Habilitationsstipendiat der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Seit 2013 Privatdozent an der TU Chemnitz am Lehrstuhl Politische Systeme. 2014-2015 Kommissarischer Leiter des Lehrstuhls Politische Systeme. Seit 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Geschäftsführenden Direktors am Institut für Politikwissenschaft. Zudem bestehen Mitgliedschaften im Institutsrat des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Chemnitz, der Vergabekommission für das Deutschlandstipendium an der TU Chemnitz, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) sowie der Gesellschaft für Deutschlandforschung (GfD).
Inhaltsangabe
Markus Gloe, Lutz Haarmann und Tom Thieme
Standortbestimmung Deutschlandforschung - Grundlagen, Bilanz und Perspektiven

DDR

Uta Bretschneider
Um-deutungen - Zeitgenössische und aktuelle Darstellungsmodi von Bodenreform und Kollektivierung

Marie-Thérèse Heinrich
Zur "operativen Bedeutung " der Westtouristen in der DDR 1971-1989

Bundesrepublik Deutschland (vor 1989)

Mathias Schütz
Mit und gegen Deutschland? - Das "deutsche Problem" in der westeuropäischen Einigungsdiskussion

Ulrich Schuster
Deutschlands konfliktives Rollenverständnis im transatlantischen Verhältnis (1997-2011)

Transformationsprozess

Markus Böick
Das letzte Gefecht? - Die ökonomischen Debatten über eine "Wirtschaftsreform" innerhalb der DDR um die Jahreswende 1989/90

Ines Langelüddecke
Bauernland in Junkerhand? Die Rückkehr des brandenburgischen Adels und die Auseinandersetzungen mit den Bauern nach 1989/90

Systemvergleiche

Christoph Lorke
Die Ordnung des Sozialen im Vergleich - "Armut" im geteilten Deutschland
Manuel Becker
Nationalsozialismus und DDR im Vergleich - Zwei Ideokratien in Deutschland

Kathleen Schröter
Zur westdeutschen Rezeption ostdeutscher Kunst seit 1945 - Eine Chronologie

Auswahlbibliographie, Autorenverzeichnis
Rezensionen
"Alles in allem ist der Band ein beachtliches Forum für junge Forscher_innen zur aktuellen Standortbestimmung der Deutschlandforschung." Prof. Dr. Beatrix Bouvier, in: Neue Politische Literatur, Jg. 63, 1/2018