Prospects and Risks Beyond EU Enlargement
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Der Band ist in einer Forschungsreihe der Bertelsmann-Stiftung entstanden. Er beleuchtet die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den Staaten in Ost- bzw. Südosteuropa jenseits der Osterweiterung. Ausgehend von den einzelstaatlichen Analysen formulieren die AutorInnen politisch relevante Strategieempfehlungen und entwickeln ein Konzept für eine gesamteuropäische Politik.…mehr

Produktbeschreibung
Der Band ist in einer Forschungsreihe der Bertelsmann-Stiftung entstanden. Er beleuchtet die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den Staaten in Ost- bzw. Südosteuropa jenseits der Osterweiterung. Ausgehend von den einzelstaatlichen Analysen formulieren die AutorInnen politisch relevante Strategieempfehlungen und entwickeln ein Konzept für eine gesamteuropäische Politik.
  • Produktdetails
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften
  • Softcover reprint of the original 1st ed. 2003
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 31. Oktober 2003
  • Englisch
  • Abmessung: 244mm x 170mm x 15mm
  • Gewicht: 538g
  • ISBN-13: 9783810038630
  • ISBN-10: 3810038636
  • Artikelnr.: 11385228
Autorenporträt
Dr. Iris Kempe ist seit 1997 Mitglied der Forschungsgruppe Europa der Ludwig Maximilians-Universität München. Sie promovierte 1997 bei Professor Dr. Hannelore Horn, Freie Universität Berlin.
Inhaltsangabe
With contributions from: Werner Weidenfeld, Iris Kempe/Wim van Meurs, Timofei Bordachev, Kiryl Haiduk, Kirk Mildner, Alla Skvortova, Arkady Moshes, Vladimir Solonari, Sergey Artobolevskiy, Ago Tiiman, Boris Dodonov
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 04.03.2002

Vor den Toren
Die EU muss länger und weiter
in Richtung Osten schauen
IRIS KEMPE, WIM VAN MEURS (Hrsg.): Beyond EU Enlargement, Bertelsmann Foundation Publishers, Gütersloh 2001. 2 Bände, 282 und 284 Seiten, je 15 Euro.
Die nächste Erweiterung der Europäischen Union wird die bisher umfangreichste, aber auch die am besten vorbereitete sein. Intensiv kümmert sich die EU seit Jahren um jene Staaten, die ihr bald angehören werden. Doch die neuen Mitglieder bringen wiederum neue Nachbarn mit – und auf die ist die EU schlecht vorbereitet. Wie soll auf Beitrittswünsche etwa aus der Ukraine geantwortet werden, wie geht die EU künftig mit Russland um? Kurz: Wie weiter nach der EU-Erweiterung? Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung haben Autoren aus der EU und den betroffenen Ländern hinter die Pläne der EU-Erweiterung geschaut. Im ersten von Iris Kempe herausgegebenen Band geht es um die Nachbarschaft mit den Staaten Osteuropas, im zweiten, von Wim van Meurs herausgegebenen Band, um die Stabilisierung Südosteuropas.
Die Rede ist von einem Raum, der von Kaliningrad an der Ostsee bis Albanien an der Adria reicht. Nach der Aufnahme von zehn bis zwölf Staaten in den kommenden Jahren wird sich die EU daher nicht zurücklehnen können, sondern vor einer neuen, unübersichtlichen Herausforderung stehen. Eine Handlungsanweisung kann niemand erwarten, doch Kempe und van Meurs vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) in München haben einen nützlichen Katalog von Chancen und Risiken zusammengestellt. In gründlichen Analysen werden nicht nur die künftigen Nachbarn, sondern auch die künftigen Problemfelder – etwa in der Minderheitenpolitik und bei der Grenzsicherung – dargelegt.
Wie kompliziert der Umgang mit den neuen Nachbarn ist, zeigt das Beispiel Ukraine. Trotz ihrer„pro-europäischen Wahl” kommt sie auf dem Weg zu einer demokratischen Marktwirtschaft nur kriechend voran. Der ukrainische Historiker Oleksander Pavliuk verweist auf eine Asymmetrie: Einerseits gebe es ein Ungleichgewicht zwischen den europäischen Ambitionen der Ukraine und ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen und politischen Transformation. Andererseits existiere aber auch ein Ungleichgewicht zwischen den ukrainischen Europa- Ambitionen und der Antwort der EU darauf. „Das eine frustriert die EU, das andere die Ukraine.”
DANIEL BRÖSSLER
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