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  • Format: ePub


One windy spring day in the Chilterns Joe Rose's calm, organized life is shattered by a ballooning accident. The afternoon, Rose reflects, could have ended in mere tragedy, but for his brief meeting with Jed Parry. Unknown to Rose, something passes between them - something that gives birth in Parry to an obsession so powerful that it will test to the limits Rose's beloved scientific rationalism, threaten the love of his wife Clarissa and drive him to the brink of murder and madness.…mehr

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Produktbeschreibung
One windy spring day in the Chilterns Joe Rose's calm, organized life is shattered by a ballooning accident. The afternoon, Rose reflects, could have ended in mere tragedy, but for his brief meeting with Jed Parry. Unknown to Rose, something passes between them - something that gives birth in Parry to an obsession so powerful that it will test to the limits Rose's beloved scientific rationalism, threaten the love of his wife Clarissa and drive him to the brink of murder and madness.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Random House UK Ltd
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 11.03.2010
  • Englisch
  • ISBN-13: 9781409089933
  • Artikelnr.: 39220488
Autorenporträt

Briony Tallis ist die wohl bekannteste literarische Figur, die der britische Schriftsteller Ian McEwan erschaffen hat. Das 13-jährige Mädchen aus gutem Hause steht im Zentrum des Romans "Abbitte" (2001), der 2007 verfilmt wurde. Mit ihrem pubertierenden Übereifer, ihrer dunklen jungen Sexualität und ihrem starken Ehrgeiz, Schriftstellerin werden zu wollen, stürzt sie ihre ältere Schwester Cecilia und deren Geliebten Robin Turner ins Unglück. McEwan wirft in dem Roman, der ihn endgültig zu einem Autor von Weltrang machte, meisterhaft die Frage nach der Macht der Literatur und nach der Moral ihrer Autoren auf, indem er die Tiefenpsychologie der Protagonisten und ihrer Beziehungen zueinander mit einem scharfen Skalpell seziert. Hat der Leser das Buch beendet, hat er unweigerlich das Gefühl, einem Organismus zu entsteigen, dessen zitternde Nervenbahnen noch lange an ihm haften und arbeiten.



Dieses Gefühl nach der Lektüre ist typisch für McEwans Bücher. Der 1948 im englischen Aldershot geborene Autor, der von der Times als einer der besten 50 britischen Schriftsteller nach 1945 eingestuft wurde, ist ein Meister der abgründigen Seelenstudien, die den Menschen als Spielball des Schicksals und dessen emotionaler Sogkraft zeigen. Immer wieder konfrontiert McEwan seine nabokovhaften Figuren mit überraschenden Situationen, die ihnen offenbaren, dass das Leben nicht planbar ist. Das zeigen bereits McEwans verstörende, ja schauderhafte Geschichten und Romane aus seiner frühen Schaffenszeit. Für seinen Roman "Amsterdam", der 1998 mit dem Man-Booker-Preis ausgezeichnet wurde, ergründet er sprachlich virtuos das Beziehungsgeflecht zwischen zwei Freunden, die dieselbe Geliebte hatten und die sich schwören, im Falle einer schweren Krankheit dem jeweils anderen beim Selbstmord zu helfen.



Seine Kindheit verbrachte McEwan, der sich auch häufig zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen äußert, zu großen Teilen in Libyen oder Singapur, wo der Vater in der Armee diente - in Gegenden mit gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Konflikten. Wohl deswegen spielen McEwans Romane auch immer wieder vor dem Hintergrund weltpolitischer Geschehnisse wie dem 11. September in "Saturday" (2005), dem Klimawandel in "Solar" (2010) oder wie der Gefahr der totalen Überwachung in seinem aktuellen Roman "Honig". "Es ist sehr schwer", hat McEwan einmal gesagt, "den Überblick und die Standhaftigkeit zu behalten, wenn einen das Unvorhersehbare erwischt." Es ist ein Satz, wie ihn auch Briony Tallis sagen könnte.

Rezensionen
A page-turner, with a plot so engrossing that it seems reckless to pick the book up in the evening if you plan to get any sleep that night Alain de Botton Daily Mail 20041022

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 29.10.1998

Versuchsballon der Leidenschaft
Seelen-Kartograph: Ian McEwan kennt nicht nur den "Liebeswahn"

Am Rande des Bewußtseins glimmt vieles, das unbeachtet im Strom der Zeit versinkt: Aggressionen, Träume, Ängste, Obsessionen. Der britische Schriftsteller Ian McEwan, der gestern für seinen noch nicht ins Deutsche übersetzten Roman "Amsterdam" mit dem Booker-Preis ausgezeichnet wurde, entwirft in seinen Romanen Szenarien, in denen sich solche Funken, durch die Umstände begünstigt, zu einem Flächenbrand ausweiten. Geschwister, die ihre Eltern verloren haben, werden über Nacht intim; eine Begegnung mit zwei schwarzen Hunden bekehrt eine Frau gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zu Gott; ein Ehepaar, auf Urlaub in Venedig, verliert sich in sadomasochistischen Spielen.

"Liebeswahn", McEwans zuletzt ins Deutsche übertragener Roman, beginnt mit dem Versuch von fünf Männern, einen über eine Wiese nahe London treibenden Ballon mit Seilen festzuhalten. Plötzlich werden sie von einer Böe mit dem Heliumballon in die Höhe gerissen. Vier lassen sich fallen, obwohl in der Gondel ein verängstigtes Kind kauert. Der fünfte, ein Arzt, wird in die Weiten des Himmels getragen, bis ihn seine Kraft verläßt.

Doch erst das Nachbeben dieses Ballonunglücks wird zur eigentlichen Tragödie. Nachdem die Zurückgebliebenen den Arzt haben abstürzen sehen, kreuzten sich die Blicke des in einem nahegelegenen Dorf lebenden passionierten Christen Jed Parry und des Erzählers, des Journalisten Joe Rose. Jed genügt diese kurze Begegnung, um Joe zu verfallen. Der Roman erzählt von dieser bis zum Exzeß führenden Liebe, von Joes Versuch, dem Wahn zu entfliehen, und von dem zerstörerischen Keim, den sie in Joes kinderlose Ehe mit der Literaturwissenschaftlerin Clarissa streut.

Der Seelenvermesser McEwan kartographiert minutiös Sog und Flug menschlicher Gefühle, in den die drei Protagonisten nach dem Unfall geraten. Seine Hauptfigur Joe Rose, ein Jünger des kühlen Zergliederns, untermischt ihren Bericht mit schillernden Begriffen aus Biologie, Chaostheorie und Mathematik. Doch der Autor läßt seinen Helden daran scheitern, mit diesen Präzisionsinstrumenten die Rätsel des Zwischenmenschlichen zu lösen.

Statt dessen verschwimmen unter dem detailversessenen Blick Joe Roses die scheinbaren Grenzen zwischen leidenschaftlicher und krankhafter Liebe. Auch gleichen manche Sätze in den obsessiven Briefen des Erotomanen Jed Parry, die den Bericht unterbrechen, den von Clarissa an Joe geschriebenen Zeilen aufs Haar. So sieht der Leser beim Blick auf die Liebe dort, wo zuvor ein hehres Denkmal gestanden haben mag, dieses nun zwischen Begehren, Gewalt, Vertrauen, Zweifel, Zuneigung und Haß changieren, bis es kaum noch zu erkennen ist. Allein die Prosa McEwans gibt keinen Zentimeter ihrer Klarheit preis. Über das ganze Buch hinweg läßt McEwan Joe den hakenschlagenden Kapriolen der Seele nachjagen: "Am Mittwoch hatte Clarissa Geburtstag. Als ich ihr meine Glückwunschkarte gab, küßte sie mich mitten auf den Mund. Jetzt, nachdem für sie feststand, daß meine Nerven zerrüttet waren, jetzt, nachdem sie mir gesagt hatte, daß es aus sei zwischen uns, schien sie hochgestimmt und großmütig." Trotz aller Präzision im Stil, trotz aller Stringenz der Erzählhandlung, gestattet der Autor seinen Figuren immer wieder kontrollierte Abschweifungen. Da ist die Ehefrau des tödlich abgestürzten Oxforder Arztes, die in einem Haus lebt, in dem seit den sechziger Jahren die Zeit stillzustehen scheint. Wir lesen von Joes Herzschmerz über die aufgegebene Wissenschaftlerkarriere und über sein Hadern mit dem Journalismus, in dem er nichtsdestoweniger reüssiert. Clarissas Forschung über Keats werden ebenfalls ein paar Seiten gewidmet. Anläßlich einiger Besuche auf Polizeiwachen oder bei Hippies, die auf entlegenen Bauernhöfen ihr Dasein fristen, bewährt sich McEwans Gabe zu witzig-treffender Milieuschilderung. So erwächst aus dem Roman "Liebeswahn" inmitten der Wanderungen durch menschliche Gefühlslabyrinthe am Ende auch ein Miniatur-Panorama der südenglischen Gesellschaft zum Ende unseres Jahrhunderts. HUBERTUS BREUER

Ian McEwan: Liebeswahn. Aus dem Englischen übersetzt von Hans-Christian Oeser. Diogenes Verlag, Zürich 1998. 357 S., geb., 42,- DM.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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