Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit - Aurnhammer, Achim; Detering, Nikolas
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Wichtige Kenntnisse zu den literarischen Epochen Humanismus, Barock, Frühaufklärung
Das Studienbuch führt in die deutsche Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit ein und bietet einen chronologischen Überblick über die Großepochen Renaissance, Barock und Frühaufklärung. Indem sie die Tendenzen der neueren Forschung umfassend berücksichtigt, richtet sich die Einführung an fortgeschrittene Studierende und Doktoranden. Weiter ausgreifende Passagen zu den sozial- und ideengeschichtlichen Voraussetzungen wechseln sich mit exemplarischen Einzelinterpretationen ab. Neben dem europäischen Kontext der…mehr

Produktbeschreibung
Wichtige Kenntnisse zu den literarischen Epochen Humanismus, Barock, Frühaufklärung

Das Studienbuch führt in die deutsche Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit ein und bietet einen chronologischen Überblick über die Großepochen Renaissance, Barock und Frühaufklärung. Indem sie die Tendenzen der neueren Forschung umfassend berücksichtigt, richtet sich die Einführung an fortgeschrittene Studierende und Doktoranden. Weiter ausgreifende Passagen zu den sozial- und ideengeschichtlichen Voraussetzungen wechseln sich mit exemplarischen Einzelinterpretationen ab. Neben dem europäischen Kontext der deutschen Literaturgeschichte, die hier erstmals in ihrer longue durée (1450-1750) und im Verhältnis zu ihren Nachbarliteraturen konturiert wird, wird der Wandel der Autorschaftskonzepte systematisch erläutert. Dem illustrierten Darstellungsteil folgt ein Anhang mit repräsentativen Texten der Frühen Neuzeit. Damit liegt ein Studienbuch vor, das diese Epoche der Literaturgeschichte forschungsgestützt und analytisch neu perspektiviert vorstellt.
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher .5024
  • Verlag: Utb; Narr
  • Artikelnr. des Verlages: 5024
  • Seitenzahl: 623
  • Erscheinungstermin: 15. Juli 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 179mm x 43mm
  • Gewicht: 1281g
  • ISBN-13: 9783825250249
  • ISBN-10: 3825250245
  • Artikelnr.: 54555887
Autorenporträt
Aurnhammer, Achim
Prof. Dr. Achim Aurnhammer ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Detering, Nikolas
Prof. Dr. Nicolas Detering ist Assistenzprofessor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bern.
Inhaltsangabe
Dank 11 I. EINLEITUNG 13 1. Die frühneuzeitliche Literatur im 21. Jahrhundert 13 2. Humanismus, Barock, Frühaufklärung - Einheit und Vielfalt der Frühen Neuzeit 16 3. Zur Charakteristik der frühneuzeitlichen Literatur 18 4. Zum Aufbau der Literaturgeschichte 20 A HUMANISMUS 23 A.I. Frühhumanismus italienischer Prägung nach 1460 26 1. Grundlagen: Der italienische Humanismus 28 1.1. Francesco Petrarca als ,Vater' des Humanismus 28 1.2. Geburt der Textkritik bei Poggio und Piccolomini 30 1.3. Übersetzungstheorie und Platonismus im Zuge der Wiedergewinnung der griechischen Literatur 33 2. Mediale Europäisierung als Rezeptionsbedingung des deutschen Humanismus 35 3. Frühe übersetzerische Aneignung des italienischen Humanismus 36 4. Studia humanitatis und peregrinatio academica: Peter Luder und Rudolf Agricola 39 5. Ende des Frühhumanismus. Maximilians gedechtnus-Kult und der ,Erzhumanist' Conrad Celtis 42 A.II. Der reformerische Humanismus (1500-1520) 51 1. Satirische Polemik und innovative Mediennutzung am Oberrhein 52 1.1. Buchkritik und Narrenschelte: Sebastian Brant 52 1.2. Der Brant-Prediger: Geilers von Kaysersberg Straßburger Narrenschiff-Auslegung 57 1.3. Der streitbare Narrenbeschwörer: Thomas Murner 58 1.4. Praeceptor Germaniae: Jakob Wimpfeling und das humanistische Schultheater 60 1.5. Der Straßburger Verleger Johannes Grüninger und sein Dyl Ulenspiegel 62 2. Der ,Fürst' der europäischen Gelehrtenrepublik: Erasmus von Rotterdam und sein christlicher Humanismus 63 2.1. Erasmus' moralkritische und kirchenreformerische Schriften 65 2.2. Neutralitätswunsch und Eskalation: Erasmus und die Reformation 67 2.3. Erasmus und der italienische Ciceronismus 69 3. Ulrich von Hutten und der Reuchlin-Streit 70 A.III. Reformation und Konfessionspolemik (1520-1570) 76 1. Der Medienstar: Martin Luther und die Anfänge der deutschen Reformationsliteratur 78 1.1. Luthers Medientheologie: Reformation als Kommunikationsereignis 79 1.2. Sola scriptura: Luthers Bibelübersetzung für den ,gemeinen Mann' 81 1.3. "Ein gute wehr vnd waffen": Luthers Kirchenlieder 85 1.4. "Nutz" und "Kurtzweil": Zum Funktionswandel der humanistischen Fabel in der lutherischen Reformationspädagogik 86 2. Trionfo: Ein Fallbeispiel für die Konfessionalisierung der humanistischen Bildsprache 89 3. Der Meistersinger von Nürnberg: Hans Sachs und das reformatorische Schauspiel nach 1520 94 4. Komik als Kurzweil: Volkssprachliche Kurzprosa der Jahrhundertmitte 98 A.IV. Der nachreformatorische Humanismus (1570-1620) 102 1. Späthumanismus als Standeskultur: Gymnasien und Universitäten als literarische Institutionen 104 1.1. Lutherische und katholische Bildungsreformen im 16. Jahrhundert 105 1.2. Das protestantische Schultheater: Nicodemus Frischlin 107 1.3. Das jesuitische Schuldrama: Jakob Bidermann 108 2. Latinisierungen volkssprachlicher Vorläufer: Zur Zweisprachigkeit des Späthumanismus 110 3. "Gemälpoesy": Deutsche Emblematik um 1600 111 4. ,Volksbuch' und Historia: Deutschsprachige Prosaerzählungen um 1600 115 5. Von Mäusen und Riesen: Gelehrte Sprachspiele in Versepos und Prosaroman 118 5.1. Georg Rollenhagen und das volkssprachliche Tierepos 118 5.2. DerWortspieler: Johann Fischart 119 6. Alchemisten, Mystiker und Propheten: Esoterische Tendenzen im Späthumanismus 121 6.1. Johann Valentin Andreae und der Rosenkreuzerorden 122 6.2. Jacob Böhme und die Sprachmystik des 17. Jahrhunderts 124 B BAROCK 131 B.I. Normpoetischer Neuanfang: Regulierung der deutschen Literatur nach 1620 135 1. Voraussetzungen: Gesellschaft und Literatur im Zeitalter des Dreißigjährigen Kriegs 136 1.1. Verspätung der "eignen Muttersprache": Deutsche Selbstdiagnosen im Lichte der Europäisierung um 1600 136 1.2. Kulturpatriotische Institutionalisierung: Romanische Sprachakademien und die Fruchtbringen