Die achtjährige Erzählerin flieht in den 1990er Jahren mit ihren Eltern aus Jugoslawien in die Schweiz. Ihr Vater reist weiter, während sie bei ihrer Mutter bleibt. Sie entdeckt ein neues Land und fühlt sich dabei manchmal hilflos und allein, aber auch glücklich. Hin- und hergerissen zwischen verschiedenen Sprachen, Erinnerungen und Überlebensstrategien, erzählt sie von ihrem neuen Alltag, der von Bündnerfleisch und Schokolade geprägt ist. Doch eine Frage lässt ihr keine Ruhe: Was ist aus dem Vater geworden und welches Geheimnis verbirgt er? Ed Wige geht die ernsten Themen Exil und Kriegsfolgen mit viel Humor an, wobei den Lesenden das Lachen manchmal im Hals stecken bleibt.
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