Kunstkritik als Konversation Das journalistische Ausstellungsgespräch, 1804–1826
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.07.2026
Abbildungen
mit 20 Illustrationen, Illustrationen, nicht spezifiziert
Verlag
De GruyterSeitenzahl
489
Maße (L/B)
23/15,5 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-222658-2
Die Studie fragt nach den Gründen der Präsenz fiktionaler Ausstellungsgespräche in deutschsprachigen Periodika des frühen 19. Jahrhunderts. Sie zeigt, dass die inszenierten Unterhaltungen bürgerlicher Besucherinnen und Besucher der Berliner und Dresdner Akademieausstellungen die Entstehung der modernen Kunstkritik als Publikums- bzw. Laienkritik abbilden: Die gesteigerte Zugänglichkeit von Kunst um 1800 führte zur Entwicklung einer kritischen Konversationskultur in den Ausstellungsräumlichkeiten, im Zuge derer sich das bürgerliche Ausstellungspublikum als kritische Autorität etablierte. Journalistische Ausstellungsgespräche lassen dementsprechend das ‚wahre Kunsturteil‘ aus der Vielstimmigkeit eines buntgemischten Ausstellungspublikums hervorgehen und stellen damit die Vormachtstellung der Einzelstimmen sog. Kunstkenner infrage. Grundlegend erschließt die an der Schnittstelle von Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte angelegte Studie anhand von vier zwischen 1804 und 1825 publizierten Texten diese Sonderform journalistischer Ausstellungsberichterstattung. Sie liefert tiefe Einblicke in das zeitgenössische Kunstschaffen und erhellt die Zusammenhänge von journalistischer Kunstkritik und bürgerlicher Unterhaltungskultur.
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