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Produktbild: Verliebt in Weesebüll / Keno & Alea Fake-Dates küsst man nicht!
Band 2

Verliebt in Weesebüll / Keno & Alea Fake-Dates küsst man nicht! (Fake-Date Romance mit Kleinstadtfeeling)

Aus der Reihe Verliebt in Weesebüll
11

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

2,2/12,5/19 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-17231-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

18 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.01.2026

Verlag

Epubli

Seitenzahl

376

Maße (L/B/H)

2,2/12,5/19 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-565-17231-3

Herstelleradresse

Neopubli GmbH (Imprint: epubli)
Köpenicker Straße 154a
10997 Berlin
DE
produktsicherheit@epubli.com

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Weesebüll ist eine Reise wert

Bibabuch aus Lüneburg am 31.03.2026

Bewertungsnummer: 3095450

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon beim ersten Band war ich begeistert und auch Band zwei hat mich wieder überzeugt. Besonders schön ist erneut der Farbschnitt, bei jedem Umblättern hat man einfach Freude daran. Die Lovestory ist zuckersüß und macht richtig Spaß beim Lesen. Außerdem trifft man wieder auf bekannte Charaktere, was ich sehr mochte. Vor allem Oma Ebba hat es mir angetan, ihre Lebensweisheiten und ihr Feingefühl sind einfach besonders. Auch wenn man den ersten Band nicht kennt, wird man feinfühlig in die Geschichte eingeführt. Also ganz klar: Weesebüll ist eine Reise wert.

Weesebüll ist eine Reise wert

Bibabuch aus Lüneburg am 31.03.2026
Bewertungsnummer: 3095450
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Schon beim ersten Band war ich begeistert und auch Band zwei hat mich wieder überzeugt. Besonders schön ist erneut der Farbschnitt, bei jedem Umblättern hat man einfach Freude daran. Die Lovestory ist zuckersüß und macht richtig Spaß beim Lesen. Außerdem trifft man wieder auf bekannte Charaktere, was ich sehr mochte. Vor allem Oma Ebba hat es mir angetan, ihre Lebensweisheiten und ihr Feingefühl sind einfach besonders. Auch wenn man den ersten Band nicht kennt, wird man feinfühlig in die Geschichte eingeführt. Also ganz klar: Weesebüll ist eine Reise wert.

Meine Urlaubs- und Leseempfehlung: Auf nach Weesebüll!

Barbara Namor aus Krefeld am 09.02.2026

Bewertungsnummer: 3040846

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

>>> INHALT Alea war heimlich schon immer in Keno verschossen. Sie kennen einander schon ewig, als sie ihn bittet, ihr Fake-Date auf einer Hochzeit zu sein. Dort küsst er sie … und verliebt sich sofort. Da beide aus einem Dorf stammen, können sie einander nicht einfach glücklich in die Arme sinken, denn da gibt es viele andere Beziehungen mit zu bedenken, die durch das Eingeständnis ihrer Liebe beeinflusst werden. Zahlreiche Missverständnisse machen den Weg ins Glück auch nicht einfacher … >>> MEINE EMPFEHLUNG AUF EINEN BLICK Wer eine romantische Auszeit braucht, ist mit Leonie Lemmers Smalltown Romance mit Flair von der norddeutschen Küste bestens bedient: eintauchen, wohlfühlen, mitfühlen, entspannen. >>> SMALLTOWN IST ZWAR ÜBERSCHAUBAR, ABER NICHT SIMPEL Auf Instagram ist mir schnell das konsequente und schöne Design positiv aufgefallen, das für Leonie Lemmers Posts über ihre Romane aus Weesebüll typisch ist: Pudrig-sanfte Farben für die im Aquarellstil gehaltenen Cover bzw. Darstellungen ihrer Protagonisten, Landkarten und auch Kapitelzieren. Genauso stimmig wie diese Darstellungen des „fantastischen Weesebüll“ sind ihre Romane. Das Etikett passt millimetergenau zu den Büchern der Reihe: Smalltown Romance. In Reinkultur. Alles ist überschaubar. Vertraut und bekannt. Ein totaler Gegenentwurf zu den globalen Nachrichten, die ständig auf uns einstürmen. Jeder kennt jeden in Weesebüll. Hier bestehen Beziehungen nicht lediglich bidirektional zwischen einzelnen Personen, sondern es existieren enge Beziehungsgeflechte kreuz und quer. Beides hat Vor- und Nachteile: Während in der Großstadt niemand eine Turnierpackung Kondome auf einem Kassenband kommentieren würde, bleibt die beim Einkauf in Weesebüll weder unbemerkt noch unerwähnt, denn: Diskretion existiert nicht auf dem Dorf. Da bespricht man die Menschen, weil man sie kennt. Und man kennt jeden. Also wird ALLLES besprochen. Bei den ineinander auf vielfältige Art verflochtenen Beziehungen löst jede Veränderung darin eine Art Kettenreaktion aus: Zupfe ich an einem Faden eines Spinnennetzes, reagiert das komplette Konstrukt. Und genau hier wird der Roman, den ich zuerst aus der bisher vorliegenden Dilogie über Weesebüll gelesen habe, interessant: Alles, was unsere schwer verliebten Protagonisten tun, hat Auswirkungen auf ihr gesamtes soziales Umfeld. Dadurch gewinnt die an sich überschaubare Handlung Tiefe und Bedeutung. In der Großstadt schert es niemanden, wenn jemand tindert. Eine Beziehung auf dem Dorf mit einem langjährigen Freund zu beginnen, ist da ganz etwas anderes. In "Keno und Alea – Fake-Dates küsst man nicht" bin ich als Leserin einem gut bekannten Trope begegnet. Der erste Kuss haut Keno buchstäblich um und öffnet ihm die Augen, was seine Bedürfnisse gegenüber Alea angeht. Für Alea geht mit dem Fake-Date ein seit früher Jugend gehegter Traum in Erfüllung. Und für beide bedeutet eine Änderung ihrer Beziehung eine Menge mehr als nur das, was ihre beiden Personen betrifft. Kleinstadt eben. Genau diese Schwierigkeiten seziert die Autorin in ihrem Roman, der an sich nicht viele Überraschungen bietet, aber doch unbedingt lesenswert ist. Sie seziert nämlich gut. Das ist interessant. Außerdem versteht sie ausgezeichnet, ihre Geschichte zu erzählen! Die Sprache entspricht dabei oftmals unserer Alltagssprache; da wird „gequatscht“ und „scheiße“ kommt auch schon mal als Adjektiv verkleidet daher. >>> ZEITLUPE ALS STILMITTEL Ausgesprochen geschickt spielt die Autorin mit der Zeit. Da, wo eigene Erfahrungen im Bereich Liebe und Partnerschaft geradezu ein überwältigendes Tempo entwickeln, weil blitzschnell unendlich viele Emotionen und Eindrücke auf uns als Betroffene einstürmen, tritt Leonie Lemmer gewaltig auf die Bremse und schaltet um auf eine Art Zeitlupenmodus: Sehr genau schaut sie sich an, was in ihren Protagonisten vorgeht. Sie verschärft dabei die Perspektive von Keno, der einen eineiigen Zwillingsbruder hat, und dadurch eine ganz besondere Resonanzebene besitzt, weil beide einander sehr nahestehen. Das wirkt wie eine Zeitlupenschilderung unter dem Mikroskop. >>> SMALLTOWN ERFÜLLT SEHNSÜCHTE Zwei weise alte Frauen, Oma Ebba und Fenna, die älteste Mitbürgerin aus Weesebüll mit ihren prophetischen Glückskeksen, begleiten wohlwollend das Schicksal der jungen Leute und lenken es behutsam von außen mit. Diese Art des Begleitetwerdens ist heute selten geworden. Da erfüllt Leonie Lemmer sicher mit der Einführung dieser beiden Figuren auch so manche geheime Sehnsucht nach einer helfenden Hand, um einen eigenen Weg zu einem guten Ziel zu finden. >>> DICKE BROCKEN? FEHLANZEIGE! Inhaltlich nimmt uns der Roman mit in eine heile Welt, in der die Hindernisse zwischen zwei sich verliebenden Menschen nicht in abgrundtiefen Dramen oder gar Unglücken bestehen, sondern eher auf Schamgefühl oder Missverständnissen beruhen. Absolute Wohlfühlliteratur. Und das meine ich nicht abwertend, denn angesichts des Zustandes unserer Welt brauchen wir solche Rückzugsorte wie Weesebüll, also Utopien, um hin und wieder zu uns selbst zu finden. Wie komplex unter der harmonischen Oberfläche die Dinge in einem Mikrokosmos liegen, hatte ich außerdem bereits erwähnt. >>> NOCH EIN PAAR WORTE ZU FORMALEN ASPEKTEN Interessant empfand ich u. a. die Kapitelüberschriften. Die greifen immer wieder kleine Textpassagen aus den nachfolgenden Kapiteln auf. Ich habe mich irgendwann dabei ertappt, nachdem wir das System klar geworden war, dass ich bald sehr aufmerksam nach diesen Passagen beim Lesen suchte. Ein cleverer Weg, um Leser dazu zu bringen, den Text aufmerksam zu studieren und sie auf die wirklich wichtigen Aspekte hinzuweisen. Hin und wieder gibt es geschickt eingestreute Rückblenden, die sich am Kursivdruck angenehm einfach erkennen lassen und deren Erscheinen in der Regel für Spannung sorgen, weil die aktuelle Handlung exakt dort unterbrochen wird, wo ich als Leserin schon seeehr dringend wissen möchte, was als Nächstes passiert. Die Geschichte von Keno & Alea wird aus zwei Perspektiven erzählt – über den Kapiteln aus Kenos Sicht ist als Kapitelzierde ein Dartpfeil abgebildet, über denen von Alea ein Prinzessinnenkrönchen. Kann ja sein, dass ich ausbildungstechnisch vorbelastet bin als Biologin, aber ich habe beide Symbole sofort für mich als die Zeichen für männlich und weiblich entschlüsselt, also den Kreis mit dem nach oben rechts weisen den Pfeil für alles Männliche [♂️], den Kreis mit dem nach unten weisenden Kreuz für alles Weibliche [♀️]. Fand ich überaus süffisant. So viel erzählt die Autorin nämlich nicht über ihre Figuren; deren Charaktereigenschaften müssen wir Leser uns schon selbst aus der Handlung extrahieren, aber so viel sei verraten: Keno kommt ziemlich männlich rüber, Alea durchaus ein bisschen wie eine Prinzessin. >>> JA, ES GIBT AUCH DINGE, DIE MIR NICHT SO GUT GEFALLEN HABEN … Was mich gestört hat beim Lesen, das waren die immer wieder vorkommenden Superlative. Da wird z. B. kein Sturm der Gefühle erlebt, es muss ein Orkan sein. Das hätte die Geschichte meines Erachtens nach gar nicht gebraucht, denn sie ist gut erzählt und erzeugt Empathie, auch ohne immer wieder auf solche Extreme zurückzugreifen. >>> MEIN FAZIT Auf den ersten Blick eine sehr gelungene Smalltown Romance / Trope „Fake Date“ mit allem, was man in diesem Zusammenhang erwartet, auf den zweiten Blick im Detail ausgesprochen clever konstruiert. Insgesamt sehr empfehlenswert für die mentale Auszeit – daher gerne 5 Sterne!

Meine Urlaubs- und Leseempfehlung: Auf nach Weesebüll!

Barbara Namor aus Krefeld am 09.02.2026
Bewertungsnummer: 3040846
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

>>> INHALT Alea war heimlich schon immer in Keno verschossen. Sie kennen einander schon ewig, als sie ihn bittet, ihr Fake-Date auf einer Hochzeit zu sein. Dort küsst er sie … und verliebt sich sofort. Da beide aus einem Dorf stammen, können sie einander nicht einfach glücklich in die Arme sinken, denn da gibt es viele andere Beziehungen mit zu bedenken, die durch das Eingeständnis ihrer Liebe beeinflusst werden. Zahlreiche Missverständnisse machen den Weg ins Glück auch nicht einfacher … >>> MEINE EMPFEHLUNG AUF EINEN BLICK Wer eine romantische Auszeit braucht, ist mit Leonie Lemmers Smalltown Romance mit Flair von der norddeutschen Küste bestens bedient: eintauchen, wohlfühlen, mitfühlen, entspannen. >>> SMALLTOWN IST ZWAR ÜBERSCHAUBAR, ABER NICHT SIMPEL Auf Instagram ist mir schnell das konsequente und schöne Design positiv aufgefallen, das für Leonie Lemmers Posts über ihre Romane aus Weesebüll typisch ist: Pudrig-sanfte Farben für die im Aquarellstil gehaltenen Cover bzw. Darstellungen ihrer Protagonisten, Landkarten und auch Kapitelzieren. Genauso stimmig wie diese Darstellungen des „fantastischen Weesebüll“ sind ihre Romane. Das Etikett passt millimetergenau zu den Büchern der Reihe: Smalltown Romance. In Reinkultur. Alles ist überschaubar. Vertraut und bekannt. Ein totaler Gegenentwurf zu den globalen Nachrichten, die ständig auf uns einstürmen. Jeder kennt jeden in Weesebüll. Hier bestehen Beziehungen nicht lediglich bidirektional zwischen einzelnen Personen, sondern es existieren enge Beziehungsgeflechte kreuz und quer. Beides hat Vor- und Nachteile: Während in der Großstadt niemand eine Turnierpackung Kondome auf einem Kassenband kommentieren würde, bleibt die beim Einkauf in Weesebüll weder unbemerkt noch unerwähnt, denn: Diskretion existiert nicht auf dem Dorf. Da bespricht man die Menschen, weil man sie kennt. Und man kennt jeden. Also wird ALLLES besprochen. Bei den ineinander auf vielfältige Art verflochtenen Beziehungen löst jede Veränderung darin eine Art Kettenreaktion aus: Zupfe ich an einem Faden eines Spinnennetzes, reagiert das komplette Konstrukt. Und genau hier wird der Roman, den ich zuerst aus der bisher vorliegenden Dilogie über Weesebüll gelesen habe, interessant: Alles, was unsere schwer verliebten Protagonisten tun, hat Auswirkungen auf ihr gesamtes soziales Umfeld. Dadurch gewinnt die an sich überschaubare Handlung Tiefe und Bedeutung. In der Großstadt schert es niemanden, wenn jemand tindert. Eine Beziehung auf dem Dorf mit einem langjährigen Freund zu beginnen, ist da ganz etwas anderes. In "Keno und Alea – Fake-Dates küsst man nicht" bin ich als Leserin einem gut bekannten Trope begegnet. Der erste Kuss haut Keno buchstäblich um und öffnet ihm die Augen, was seine Bedürfnisse gegenüber Alea angeht. Für Alea geht mit dem Fake-Date ein seit früher Jugend gehegter Traum in Erfüllung. Und für beide bedeutet eine Änderung ihrer Beziehung eine Menge mehr als nur das, was ihre beiden Personen betrifft. Kleinstadt eben. Genau diese Schwierigkeiten seziert die Autorin in ihrem Roman, der an sich nicht viele Überraschungen bietet, aber doch unbedingt lesenswert ist. Sie seziert nämlich gut. Das ist interessant. Außerdem versteht sie ausgezeichnet, ihre Geschichte zu erzählen! Die Sprache entspricht dabei oftmals unserer Alltagssprache; da wird „gequatscht“ und „scheiße“ kommt auch schon mal als Adjektiv verkleidet daher. >>> ZEITLUPE ALS STILMITTEL Ausgesprochen geschickt spielt die Autorin mit der Zeit. Da, wo eigene Erfahrungen im Bereich Liebe und Partnerschaft geradezu ein überwältigendes Tempo entwickeln, weil blitzschnell unendlich viele Emotionen und Eindrücke auf uns als Betroffene einstürmen, tritt Leonie Lemmer gewaltig auf die Bremse und schaltet um auf eine Art Zeitlupenmodus: Sehr genau schaut sie sich an, was in ihren Protagonisten vorgeht. Sie verschärft dabei die Perspektive von Keno, der einen eineiigen Zwillingsbruder hat, und dadurch eine ganz besondere Resonanzebene besitzt, weil beide einander sehr nahestehen. Das wirkt wie eine Zeitlupenschilderung unter dem Mikroskop. >>> SMALLTOWN ERFÜLLT SEHNSÜCHTE Zwei weise alte Frauen, Oma Ebba und Fenna, die älteste Mitbürgerin aus Weesebüll mit ihren prophetischen Glückskeksen, begleiten wohlwollend das Schicksal der jungen Leute und lenken es behutsam von außen mit. Diese Art des Begleitetwerdens ist heute selten geworden. Da erfüllt Leonie Lemmer sicher mit der Einführung dieser beiden Figuren auch so manche geheime Sehnsucht nach einer helfenden Hand, um einen eigenen Weg zu einem guten Ziel zu finden. >>> DICKE BROCKEN? FEHLANZEIGE! Inhaltlich nimmt uns der Roman mit in eine heile Welt, in der die Hindernisse zwischen zwei sich verliebenden Menschen nicht in abgrundtiefen Dramen oder gar Unglücken bestehen, sondern eher auf Schamgefühl oder Missverständnissen beruhen. Absolute Wohlfühlliteratur. Und das meine ich nicht abwertend, denn angesichts des Zustandes unserer Welt brauchen wir solche Rückzugsorte wie Weesebüll, also Utopien, um hin und wieder zu uns selbst zu finden. Wie komplex unter der harmonischen Oberfläche die Dinge in einem Mikrokosmos liegen, hatte ich außerdem bereits erwähnt. >>> NOCH EIN PAAR WORTE ZU FORMALEN ASPEKTEN Interessant empfand ich u. a. die Kapitelüberschriften. Die greifen immer wieder kleine Textpassagen aus den nachfolgenden Kapiteln auf. Ich habe mich irgendwann dabei ertappt, nachdem wir das System klar geworden war, dass ich bald sehr aufmerksam nach diesen Passagen beim Lesen suchte. Ein cleverer Weg, um Leser dazu zu bringen, den Text aufmerksam zu studieren und sie auf die wirklich wichtigen Aspekte hinzuweisen. Hin und wieder gibt es geschickt eingestreute Rückblenden, die sich am Kursivdruck angenehm einfach erkennen lassen und deren Erscheinen in der Regel für Spannung sorgen, weil die aktuelle Handlung exakt dort unterbrochen wird, wo ich als Leserin schon seeehr dringend wissen möchte, was als Nächstes passiert. Die Geschichte von Keno & Alea wird aus zwei Perspektiven erzählt – über den Kapiteln aus Kenos Sicht ist als Kapitelzierde ein Dartpfeil abgebildet, über denen von Alea ein Prinzessinnenkrönchen. Kann ja sein, dass ich ausbildungstechnisch vorbelastet bin als Biologin, aber ich habe beide Symbole sofort für mich als die Zeichen für männlich und weiblich entschlüsselt, also den Kreis mit dem nach oben rechts weisen den Pfeil für alles Männliche [♂️], den Kreis mit dem nach unten weisenden Kreuz für alles Weibliche [♀️]. Fand ich überaus süffisant. So viel erzählt die Autorin nämlich nicht über ihre Figuren; deren Charaktereigenschaften müssen wir Leser uns schon selbst aus der Handlung extrahieren, aber so viel sei verraten: Keno kommt ziemlich männlich rüber, Alea durchaus ein bisschen wie eine Prinzessin. >>> JA, ES GIBT AUCH DINGE, DIE MIR NICHT SO GUT GEFALLEN HABEN … Was mich gestört hat beim Lesen, das waren die immer wieder vorkommenden Superlative. Da wird z. B. kein Sturm der Gefühle erlebt, es muss ein Orkan sein. Das hätte die Geschichte meines Erachtens nach gar nicht gebraucht, denn sie ist gut erzählt und erzeugt Empathie, auch ohne immer wieder auf solche Extreme zurückzugreifen. >>> MEIN FAZIT Auf den ersten Blick eine sehr gelungene Smalltown Romance / Trope „Fake Date“ mit allem, was man in diesem Zusammenhang erwartet, auf den zweiten Blick im Detail ausgesprochen clever konstruiert. Insgesamt sehr empfehlenswert für die mentale Auszeit – daher gerne 5 Sterne!

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Verliebt in Weesebüll / Keno & Alea Fake-Dates küsst man nicht!

von Leonie Lemmer

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