Produktbild: Mutternichts

Mutternichts

63

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

81265

Erscheinungsdatum

23.03.2024

Verlag

Otto Müller Verlag

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

784 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701363148

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

81265

Erscheinungsdatum

23.03.2024

Verlag

Otto Müller Verlag

Seitenzahl

168 (Printausgabe)

Dateigröße

784 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701363148

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Berührendes Buch

Bewertung am 03.08.2025

Bewertungsnummer: 2557371

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christine Vescolis Roman Mutternichts ist ein intensives literarisches Debüt über eine Kindheit im Schatten emotionaler Vernachlässigung. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an eine Mutter, die körperlich anwesend, aber seelisch abwesend war – eine Frau, die weder sprach noch liebte, sondern das Kind mit Kälte und Gleichgültigkeit zurückließ. Dieses „Nichts“ wird zur zentralen Metapher des Romans: das Mutternichts. In kurzen, fragmentarischen Textpassagen, die oft nur wenige Zeilen umfassen, tastet sich die Erzählerin durch ihre Erinnerungen. Die Sprache ist karg, präzise und poetisch – jede Sentimentalität wird vermieden. Vescoli schafft es, das emotionale Vakuum literarisch erfahrbar zu machen. Der Schmerz ist dabei nicht laut, sondern still und eindringlich. Der Roman verzichtet auf psychologische Deutungen oder klare Erzählstrukturen. Stattdessen begegnet man einer radikalen Subjektivität, die das Fehlen von Liebe und Zuwendung ungeschönt zeigt. Dabei geht es nicht nur um das Kindsein, sondern auch um die bleibenden Spuren im Erwachsenenleben: die Schwierigkeit, Beziehungen zu führen, Nähe zuzulassen, sich selbst zu verstehen. Mutternichts ist kein leichter, aber ein eindrucksvoller Roman über familiäre Leere, Sprachlosigkeit und die Suche nach Identität. Vescoli gelingt ein sprachlich starkes Porträt einer Erfahrung, über die selten gesprochen wird. Ein schmaler Band, der lange nachwirkt.

Berührendes Buch

Bewertung am 03.08.2025
Bewertungsnummer: 2557371
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christine Vescolis Roman Mutternichts ist ein intensives literarisches Debüt über eine Kindheit im Schatten emotionaler Vernachlässigung. Die Ich-Erzählerin erinnert sich an eine Mutter, die körperlich anwesend, aber seelisch abwesend war – eine Frau, die weder sprach noch liebte, sondern das Kind mit Kälte und Gleichgültigkeit zurückließ. Dieses „Nichts“ wird zur zentralen Metapher des Romans: das Mutternichts. In kurzen, fragmentarischen Textpassagen, die oft nur wenige Zeilen umfassen, tastet sich die Erzählerin durch ihre Erinnerungen. Die Sprache ist karg, präzise und poetisch – jede Sentimentalität wird vermieden. Vescoli schafft es, das emotionale Vakuum literarisch erfahrbar zu machen. Der Schmerz ist dabei nicht laut, sondern still und eindringlich. Der Roman verzichtet auf psychologische Deutungen oder klare Erzählstrukturen. Stattdessen begegnet man einer radikalen Subjektivität, die das Fehlen von Liebe und Zuwendung ungeschönt zeigt. Dabei geht es nicht nur um das Kindsein, sondern auch um die bleibenden Spuren im Erwachsenenleben: die Schwierigkeit, Beziehungen zu führen, Nähe zuzulassen, sich selbst zu verstehen. Mutternichts ist kein leichter, aber ein eindrucksvoller Roman über familiäre Leere, Sprachlosigkeit und die Suche nach Identität. Vescoli gelingt ein sprachlich starkes Porträt einer Erfahrung, über die selten gesprochen wird. Ein schmaler Band, der lange nachwirkt.

Mutters Geheimnis

Lavendelgarten aus Berlin am 21.08.2024

Bewertungsnummer: 2272800

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Mutternichts" befasst sich mit einem Thema aus dunkler Vergangenheit. Die Tochter versucht nach dem Tod der Mutter das Geheimnis ihres Schweigens um die Kindheit zu ergründen. Es lag zeitlebens wie ein waberndes und nicht zu durchdringenden Nichts um die Mutter. In kraftvoller und sehr besonderer Sprache erzählt die Autorin ihre Kindheit. Eine Zeit, die viel härter und karger war, als es sich die Tochter vorzustellen vermochte. Die Mutter schwieg ihr Leben lang über diese Zeit, die Tochter traute sich nicht zu fragen, weil sie ahnte, keine Antworten zu erhalten. Obwohl das Buch recht wenige Seiten hat, sind sie doch eindringlich geschrieben und ziehen den Lesenden in den Bann. Wenn man sich auf die ungewöhnlich dichte Sprache der Autorin einlässt, spürt man trotz Melancholie die Schönheit der Erzählung. Ein Buch zum mehrmals lesen!

Mutters Geheimnis

Lavendelgarten aus Berlin am 21.08.2024
Bewertungsnummer: 2272800
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Mutternichts" befasst sich mit einem Thema aus dunkler Vergangenheit. Die Tochter versucht nach dem Tod der Mutter das Geheimnis ihres Schweigens um die Kindheit zu ergründen. Es lag zeitlebens wie ein waberndes und nicht zu durchdringenden Nichts um die Mutter. In kraftvoller und sehr besonderer Sprache erzählt die Autorin ihre Kindheit. Eine Zeit, die viel härter und karger war, als es sich die Tochter vorzustellen vermochte. Die Mutter schwieg ihr Leben lang über diese Zeit, die Tochter traute sich nicht zu fragen, weil sie ahnte, keine Antworten zu erhalten. Obwohl das Buch recht wenige Seiten hat, sind sie doch eindringlich geschrieben und ziehen den Lesenden in den Bann. Wenn man sich auf die ungewöhnlich dichte Sprache der Autorin einlässt, spürt man trotz Melancholie die Schönheit der Erzählung. Ein Buch zum mehrmals lesen!

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Mutternichts

von Christine Vescoli

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