Pokern im Team! Die berüchtigte „The Gang“ plant eine Serie an Überfällen und muss drei Tresore knacken, bevor der Alarm dreimal ausgelöst wird. Perfekte Abstimmung und richtige Platzierung in der Gang sind entscheidend. Drei bis sechs Spielerinnen und Spieler ab zehn Jahren können diese Herausforderung annehmen und kooperativ Poker spielen. Dabei dürfen sie allerdings nicht über ihre Handkarten sprechen. Ein spannendes Spielerlebnis basierend auf dem bekannten Pokerprinzip mit Pokerchips und cool gestalteten Karten. Auf der Empfehlungsliste zum Kennerspiel des Jahres 2025.
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Maya am 30.09.2025
Bewertungsnummer: 2611381
Ich habe das Spiel bereits zum 3. Mal erworben da es sich auch ideal als Geschenk eignet. Ich mag besonders, dass es für 6 Spieler geeignet, kooperativ und kurzweilig ist. Wer keine Pokererfahrung hat (so wie ich), wird ebenfalls sehr gut abgeholt. Man braucht ca. 2 Runden, um wieder gut als Gruppe reinzukommen. Länger als 3h kann man sich da aber am Abend vermutlich nicht mit (Spaß) aufhalten - da ja kurzweilig.
großartiges Kartenspiel
Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585467
Bei Kosmos habe ich „The Gang“ entdeckt. Es wurde ein kooperatives Pokerspiel angepriesen und darauf war ich sehr gespannt, denn beim richtigen Pokern wird ja nicht kooperiert, sondern gegeneinander gespielt. Man muss dafür übrigens nicht mit den Pokerregeln für Texas Hold'em vertraut sein, aber es hilft.
Die Ausgangslage ist die, dass man mit seinen Mitspielern eine Gang darstellt und einen Überfall verüben will. Dafür muss man drei Tresore öffnen und darf maximal zweimal einen Alarm auslösen. Beim dritten Mal ist der Überfall gescheitert.
Wie beim Pokern gibt es vier Runden. In der ersten zielt es nur auf die zwei Handkarten ab, dann werden drei Karten in der Mitte umgedreht und für die dritte und vierte Runde kommt jeweils noch eine Karte in der Mitte dazu. Jeder Spieler muss in jeder Runde sein Blatt einschätzen (jeder bekommt eine Übersicht über die verschiedenen Kartenkombinationen). Dafür nimmt sich jeder Spieler einen Chip, der in der Mitte liegt (1 Stern = ich schätze meine Karten sehr schlecht ein, 6 Sterne = ich schätze meine Karten großartig sein). Durch das Wählen der Chips kommuniziert man seinen Mitspielern gegenüber seine eigene Einschätzung, denn richtige, verbale Kommunikation über die Karten ist nicht erlaubt. Natürlich kann man die Chips auch stehlen. Sollte ein Mitspieler ein miserables Blatt haben und sich daher den 1-Sterne-Chip nehmen, und ein zweiter empfindet seine Karten ebenfalls als furchtbar, kann der den 1-Sterne-Chip klauen und alle Mitspieler wissen (wenn sie aufmerksam sind), dass beide Mitspieler ihre Karten schlecht einschätzen. Die ersten drei Runden dienen der Abstimmung (ohne dabei zu sprechen), denn erst in der letzten Runde ist das Auswählen der Chips entscheidend. Der Spieler mit dem 1-Sterne-Chip aus der letzten Runde zeigt seine Karten, dann der mit dem 2-Sterne-Chip usw. Dabei muss jeder weiterer Spieler ein besseres Blatt haben als der vorherige Spieler. Stimmt die Einschätzung, darf man einen Tresor öffnen, haben sich die Spieler nicht richtig eingeschätzt, wird ein Alarm ausgelöst.
Das Spiel ist für 3-6 Spieler ab 10 Jahren geeignet, wobei es mit jedem zusätzlichen Mitspieler schwieriger wird. Es ist toll, dass man hier zusammen gegen das Spiel spielt und es gibt sogar noch zusätzliche Spielmodi, um das Schwierigkeitsniveau noch einmal anzuziehen. Außerdem gibt es keine Wartezeiten, da alle gleichzeitig spielen, was ebenfalls ein „Plus“ ist.
Ich habe das Spiel mit meinen „Poker-Mädels“ gespielt. Mal waren wir zu dritt, mal zu viert und es wird definitiv schwieriger, wenn man mit mehreren Spielern spielt. Die Regeln waren einfach zu verstehen. Am Anfang dient eine Karte mit dem Spielablauf als Hilfestellung, aber das hat man schnell verinnerlicht. Wir hatten unglaublich viel Spaß bei diesem Spiel, auch wenn es gar nicht so einfach ist, eine Reihenfolge zu bestimmen, gerade wenn alle ihre Karten furchtbar finden. Am Anfang mussten wir uns etwas eingrooven in unserer nonverbalen Kommunikation, da manche einen Drilling als 4-Sterne-Chip, andere hingegen nur als 2-Sterne-Chip eingeschätzt haben, aber mit jeder Runde wurde es besser. Trotzdem hat man natürlich keine Garantie, denn oft lagen die Ergebnisse so nach beieinander, dass durchaus auch etwas Glück dabei sein muss. Aber dafür darf man ja auch zwei Fehlversuche pro „Überfall“ haben.
Fazit: Wir waren total begeistert von diesem Spiel. Es ist unterhaltsam, macht Spaß und ist durchaus nervenaufreibend bzw. versetzt es einen in Euphorie, wenn sich alle richtig eingeschätzt haben. Ein Spiel dauert nur ca. 20 Minuten, es ist kein Aufbau nötig und die Regel verinnerlicht man schnell. Absolut Empfehlung von uns.
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