Ich stehe vor einer Mauer. Ich weiß, diese Mauer bin ich selbst. Es ist die Angst, die Angst vor dem Ungewissen. Vor dem, was ich nicht sehen kann, was sich nicht ausrechnen lässt. Obwohl ich es eigentlich schon weiß. Es wird okay sein, es wird an mir liegen, wie es ausgeht. Und so schlimm kann es nicht werden. Eigentlich kann ich nur gewinnen. Eigentlich. Uneigentlich? Auch. "Ich kann ja nicht mehr Klötze verbauen, als ich besitze, weißt du? Ich muss schon etwas zerstören, wenn ich bauen will ..." "Du wirst nie ihr Selbstbewusstsein erlangen, wenn du nicht lernst, warum es Selbstbewusstsein heißt. Du musst deinen Weg finden, statt einem anderen nachzugehen!" "Und wenn schon - diese Reise hier ist doch was Legendäres. Ein kompletter Neuanfang könnte das sein. Ist es doch schon, irgendwie. Findest du nicht?" Beim Einschlafen fühle ich meine Hände noch immer durch die hohen Gräser streifen, höre noch den Klang meiner Wanderstiefel auf dem Asphalt. Philosophisch, kurzweilig, inspirierend - geschrieben von einer Jugendlichen.
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