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  • Produktbild: »Ich habe Wut und Hass besiegt«
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»Ich habe Wut und Hass besiegt« Was mich Auschwitz über den Wert der Liebe gelehrt hat

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20,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Abbildungen

inkl. Fotos

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21841-3

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2023

Abbildungen

inkl. Fotos

Verlag

Heyne

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-21841-3

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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Das notwendigste Buch 2023

Bewertung am 09.06.2023

Bewertungsnummer: 1957913

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe Wut und Hass besiegt" sagt alles. Die starke Rachel Hanan wurde so behutsam von Autor Thilo Komma-Pöllath zum Erzählen über ihr Leben bewegt, ein Geschenk an uns, was unbedingt gelesen und geteilt gehört. Als Leserin war für mich, mit 50 Jahren, die Motivation ausschlaggebend, mich jenseits des kollektiven Gedächtnisses über den Holocaust, individuell zu konfrontieren und einzulassen. Einzutauchen in das traumatisch Erlebte der damals jugendlichen Rachel Hanan und ihr weiteres zum Glück langes Leben. Die (hoffentlich auch heute noch obligatorischen) Bücher, wie "Das Tagebuch der Anne Frank", "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" und Niedergeschriebenes von Janusz Korczak, beeinflussten mein Leben als Jugendliche. Das jetzt beschriebene Buch hat es heute nach (zu) langer Zeit wieder geschafft. Das Gefühl von damals ist da, als hätte ich die Bücher als 12-15Jährige erst gestern zu Ende gelesen. Ich tauchte ein aber meine Seele wusste, dass sie nur den Platz am Beckenrand aushalten kann. Ich fühle Demut, Entsetzen und Scham, ähnlich wie damals. Heute weiß ich zwar mehr über den Umfang des Holocaust, war in Yad Vashem, schweigend an Orten der Erinnerung und an Orten der Shoah. Trotzdem werde ich zu selten laut, wenn Unrecht passiert. Thilo Komma-Pöllath ist es in der Struktur des Buches so gut gelungen, die ins Mark gehenden Berichte der Zeitzeugin Rachel Hanan auf eine Art zu komponieren, dass meine Reflexion ein Teil der Lektüre wurde. Es gibt eben kein Ausweichen, keinen Beckenrand beim Eintauchen in dieses über 90jährige Leben. Es ist notwendig, davon zu wissen. Danke Frau Hanan.

Das notwendigste Buch 2023

Bewertung am 09.06.2023
Bewertungsnummer: 1957913
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe Wut und Hass besiegt" sagt alles. Die starke Rachel Hanan wurde so behutsam von Autor Thilo Komma-Pöllath zum Erzählen über ihr Leben bewegt, ein Geschenk an uns, was unbedingt gelesen und geteilt gehört. Als Leserin war für mich, mit 50 Jahren, die Motivation ausschlaggebend, mich jenseits des kollektiven Gedächtnisses über den Holocaust, individuell zu konfrontieren und einzulassen. Einzutauchen in das traumatisch Erlebte der damals jugendlichen Rachel Hanan und ihr weiteres zum Glück langes Leben. Die (hoffentlich auch heute noch obligatorischen) Bücher, wie "Das Tagebuch der Anne Frank", "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" und Niedergeschriebenes von Janusz Korczak, beeinflussten mein Leben als Jugendliche. Das jetzt beschriebene Buch hat es heute nach (zu) langer Zeit wieder geschafft. Das Gefühl von damals ist da, als hätte ich die Bücher als 12-15Jährige erst gestern zu Ende gelesen. Ich tauchte ein aber meine Seele wusste, dass sie nur den Platz am Beckenrand aushalten kann. Ich fühle Demut, Entsetzen und Scham, ähnlich wie damals. Heute weiß ich zwar mehr über den Umfang des Holocaust, war in Yad Vashem, schweigend an Orten der Erinnerung und an Orten der Shoah. Trotzdem werde ich zu selten laut, wenn Unrecht passiert. Thilo Komma-Pöllath ist es in der Struktur des Buches so gut gelungen, die ins Mark gehenden Berichte der Zeitzeugin Rachel Hanan auf eine Art zu komponieren, dass meine Reflexion ein Teil der Lektüre wurde. Es gibt eben kein Ausweichen, keinen Beckenrand beim Eintauchen in dieses über 90jährige Leben. Es ist notwendig, davon zu wissen. Danke Frau Hanan.

Hass darf nicht das letzte Wort haben

Bewertung aus Attenhofen am 04.06.2023

Bewertungsnummer: 1954378

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An ihrem fünfzehnten Geburtstag steigt Rachel Hanan zusammen mit ihrer großen Familie aus einem Viehwaggon aus. Ausschwitz. An diesem Tag sieht sie ihre Eltern und zwei jüngsten Brüder zum letzten Mal. Rachel wird 1929 in Rumänien geboren. Zusammen mit ihren vielen Geschwistern, verlebt sie eine glückliche Kindheit. Als 1940 Nordrumänien teil von Ungarn wird, verändert sich langsam die Stimmung in dem beschaulichen Dorf ihrer Kindheit. Schleichend setzt die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung ein. Rachel bekommt nicht viel von den großen Sorgen ihrer Eltern mit; ihr Vater ist geistlicher Vater der anderen Juden der Umgebung, und die Verantwortung für all diese Menschen lastet schwer auf ihm. April 1944 müssen alle jüdischen Bewohner ihre Heimat verlassen. Eine endlos lange Zugfahrt bringt sie nach Ausschwitz. Am Eingang wird selektiert, Rachel und ihre Schwestern dürfen leben, ihre Eltern und Brüder nicht. Nach einem Jahr in vier verschiedenen Anstalten erfolgt die Befreiung. Doch von der äußerlichen Freiheit zur inneren Freiheit ist es ein weiter Weg. Die Schrecken dieses einen Jahres lassen Rachel nie mehr los. Bis ins Alter leidet sie unter Albträumen und Ängsten. Doch ihr wird bewusst, von Hass darf sie sich nicht beherrschen lassen. „Ich hasse nicht, weil ich verstanden habe, dass Rache und Hass niemals satt machen. Hass ist wie ein gefräßiges Ungeheuer, er hat immer Hunger, das macht ihn so gefährlich und omnipräsent in der Welt.“ Dieses wichtige Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist stellenweise erschütternd, dann wieder berührend, und immer regen Rachels weise Worte zum Nachdenken an. In der ersten Hälfte des Buchs geht es zunächst um Rachels Kindheit und Jugend, danach beschreibt sie das Unbeschreibliche. Gleichzeitig reflektiert sie das Erlebte. Was geschieht beispielsweise mit dem Geruchssinn im Elend des KZs? Warum kann sie nicht sagen, dass sie bei der Befreiung glücklich war? Wie kann man nach einem schweren Schicksalsschlag wieder glücklich und zufrieden leben? In der zweiten Hälfte erzählt Rachel von ihrem Neuanfang in Israel und ihrer langjährigen Arbeit als Sozialarbeiterin. Dabei gibt sie auf gute Weise Einblick in die Situation der Überlebenden, die sich in Israel eine neue Heimat aufgebaut haben. Fazit: Dieses beeindruckende Buch schildet die Gefühle und Gedanken einer Frau, das als junges Mädchen aus ihrer Jugend herausgerissen und in ein Vernichtungslager gesteckt wird. Sehr empfehlenswert und eine wichtige Lektüre!

Hass darf nicht das letzte Wort haben

Bewertung aus Attenhofen am 04.06.2023
Bewertungsnummer: 1954378
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An ihrem fünfzehnten Geburtstag steigt Rachel Hanan zusammen mit ihrer großen Familie aus einem Viehwaggon aus. Ausschwitz. An diesem Tag sieht sie ihre Eltern und zwei jüngsten Brüder zum letzten Mal. Rachel wird 1929 in Rumänien geboren. Zusammen mit ihren vielen Geschwistern, verlebt sie eine glückliche Kindheit. Als 1940 Nordrumänien teil von Ungarn wird, verändert sich langsam die Stimmung in dem beschaulichen Dorf ihrer Kindheit. Schleichend setzt die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung ein. Rachel bekommt nicht viel von den großen Sorgen ihrer Eltern mit; ihr Vater ist geistlicher Vater der anderen Juden der Umgebung, und die Verantwortung für all diese Menschen lastet schwer auf ihm. April 1944 müssen alle jüdischen Bewohner ihre Heimat verlassen. Eine endlos lange Zugfahrt bringt sie nach Ausschwitz. Am Eingang wird selektiert, Rachel und ihre Schwestern dürfen leben, ihre Eltern und Brüder nicht. Nach einem Jahr in vier verschiedenen Anstalten erfolgt die Befreiung. Doch von der äußerlichen Freiheit zur inneren Freiheit ist es ein weiter Weg. Die Schrecken dieses einen Jahres lassen Rachel nie mehr los. Bis ins Alter leidet sie unter Albträumen und Ängsten. Doch ihr wird bewusst, von Hass darf sie sich nicht beherrschen lassen. „Ich hasse nicht, weil ich verstanden habe, dass Rache und Hass niemals satt machen. Hass ist wie ein gefräßiges Ungeheuer, er hat immer Hunger, das macht ihn so gefährlich und omnipräsent in der Welt.“ Dieses wichtige Buch ist sehr gut geschrieben. Es ist stellenweise erschütternd, dann wieder berührend, und immer regen Rachels weise Worte zum Nachdenken an. In der ersten Hälfte des Buchs geht es zunächst um Rachels Kindheit und Jugend, danach beschreibt sie das Unbeschreibliche. Gleichzeitig reflektiert sie das Erlebte. Was geschieht beispielsweise mit dem Geruchssinn im Elend des KZs? Warum kann sie nicht sagen, dass sie bei der Befreiung glücklich war? Wie kann man nach einem schweren Schicksalsschlag wieder glücklich und zufrieden leben? In der zweiten Hälfte erzählt Rachel von ihrem Neuanfang in Israel und ihrer langjährigen Arbeit als Sozialarbeiterin. Dabei gibt sie auf gute Weise Einblick in die Situation der Überlebenden, die sich in Israel eine neue Heimat aufgebaut haben. Fazit: Dieses beeindruckende Buch schildet die Gefühle und Gedanken einer Frau, das als junges Mädchen aus ihrer Jugend herausgerissen und in ein Vernichtungslager gesteckt wird. Sehr empfehlenswert und eine wichtige Lektüre!

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»Ich habe Wut und Hass besiegt«

von Rachel Hanan, Thilo Komma-Pöllath

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