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Produktbild: Der Kampf um Rückkehr

Der Kampf um Rückkehr Wie die westliche Nachsicht für den palästinensischen Traum den Frieden behindert hat

1

24,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.08.2022

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

19,9/14,9/2,7 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1

Originaltitel

The War of Return. How Western Indulgence of the Palestinian Dream Has Obstructed the Path to Peace

Übersetzt von

Michael Pietrucha

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-551-8

Beschreibung

Rezension

„Die Argumentation des Buchs ist bestechend einfach und überzeugend. Wer sich länger mit dem Nahen Osten beschäftigt, hat vieles davon schon mal gelesen. Aber Wilf und Schwartz schaffen es, aus all dem ein klares Bild zu zeichnen und ebenso klare Lösungen zu formulieren.“ Jungle World


„Schwartz und Wilf, beide Teil der [israelischen] Linken, haben eine Pflichtlektüre über den palästinensisch-israelischen Konflikt geschrieben und darüber, warum er nicht so bald beigelegt werden wird. Ein großartiges und wichtiges Buch.“ Ben Shapiro, The Daily Wire


„,Der Kampf um Rückkehr‘ erklärt auf beredte Weise, warum die palästinensische Forderung nach ‚Rückkehr‘ die Chancen für eine Zwei-Staaten-Lösung immer wieder sabotiert hat. Die historische Amnesie des heutigen Westens gepaart mit der Heuchelei der arabischen Staaten haben eine Forderung künstlich aufrechterhalten, die von all jenen, die auf eine Lösung der palästinensischen Tragödie hoffen, schon längst hätte diskreditiert werden müssen. Ein wichtiger Beitrag und eines der wenigen essentiellen Bücher über den arabisch-israelischen Konflikt.“ Yossi Klein Halevi, Autor von „Letters to My Palestinian Neighbor and Dreamers“


„,Der Kampf um Rückkehr‘ befasst sich offen und einsichtig mit dem größten Hindernis für den israelisch-palästinensischen Frieden: der palästinensischen Forderung, dass die Welt und Israel das ,Recht auf Rückkehr‘ der palästinensischen Flüchtlinge anerkennen, und Israels Weigerung, dieses ,Recht‘ und eine massenhafte Rückkehr der Flüchtlinge zu akzeptieren. Jeder, der sich ernsthaft für den andauernden arabisch-zionistischen Konflikt interessiert, sollte wissen, was Schwartz und Wilf mit diesem Buch dazu beitragen.“ Benny Morris, Autor von „Righteous Victims and The Birth of the Palestinian Refugee Problem, 1947–1949“


»Die Übersetzung des Buches von Schwartz und Wilf ist ein Glücksfall, dem aber angesichts der sich von der Mbembe-Debatte bis zur documenta auch in Deutschland immer aggressiver gebärdenden israelfeindlichen Akteure in Medien und NGOs, im akademischen und künstlerischen Betrieb wohl kein relevanter Einfluss auf das öffentliche Bewusstsein beschieden sein wird: Die Gemeinschaft der Aufrechten und Guten in ihrem humanistisch verbrämten Kampf für die „Demontage des jüdischen Staates“ (Mahmood Mamdani) wird ihr Weltbild durch Fakten kaum erschüttern lassen.« haGalil, 29. September 2022


»In Der Kampf um Rückkehr charakterisieren die Autoren die Frage der palästinensischen Flüchtlinge zu einem der Kernthemen bei der Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts, gar zu »dem Problem schlechthin«. Erfrischend unaufgeregt und wertfrei stellen die beiden die Frage von ihren Anfängen im Krieg von 1948 bis heute anhand von historisch-politischen Entscheidungen und zeitgenössischen Äußerungen aller beteiligten Parteien dar und liefern eine Analyse, weshalb gerade an dieser Frage eine friedliche Lösung bis heute gescheitert ist.« mena-watch, 1. Oktober 2022


»Während Shimon Peres, mit dem Einat Wilf jahrelang zusammengearbeitet hat, zu sagen pflegte, dass man Frieden ähnlich wie Liebe machen sollte, nämlich bei halb geschlossenen Augen, empfiehlt Einat Wilf heute, die Augen weit zu öffnen und klar zu analysieren, was das Gegenüber tut und was es beabsichtigt.« Deutschlandfunk Kultur, 19. November 2022


»Die Autoren stellen überzeugend und glaubwürdig dar, wie ein möglicher Friedensweg aussehen könnte. Was ist ansonsten eine verantwortungsbewusste Alternative? Mit Sicherheit nicht die, die die Staatsgründung Israels als Katastrophe betrachtet.« Literarische und Politische Akzente, Dezember 2022


"Schwartz und Wilf beschreiben sehr präzise, wie es im Zug der Gräuel des Krieges, mit demgegenüber die arabischen Nachbarländer den neugegründeten israelischen Staat vernichtet wollten, auch zu Vertreibungen von Teilen der palästinensischen Bevölkerung gekommen ist. Beide Autor:innen betonen aber, dass es keinen lange vorbereiteten Plan zu dieser Vertreibung gegeben hat, wie von arabischer Seite immer wieder behauptet wird." Untergrundblättle, 31. Juli 2023


"Die dem israelischen Friedenslager und nicht der aktuellen Rechtsregierung nahestehenden Journalisten Adi Schwartz und Einat Wilf haben in ihren vor einigen Monaten im Verlag Hentrich & Hentrich herausgegebenen Buch "Der Kampf um Rückkehr" mit guten Argumenten aufgezeigt, wie eine längst illusionäre Forderung nach Rückkehr in die alte Heimat im israelischen Kernland dazu führt, dass Palästinenserinnen und Palästinenser noch nach mehreren Generationen in einem Flüchtlingsstatus festgehalten werden." telepolis, 30. August 2023


"Schwartz und Wilf beschreiben sehr präzise, wie es im Zuge der Gräuel des Krieges, bei dem die arabischen Nachbarländer den jungen jüdischen Staat vernichten wollten, zu Vertreibungen von Teilen der palästinensischen Bevölkerung gekommen ist. Sie betonen jedoch, dass es keinen lange vorbereiteten Plan dafür gegeben hat, wie von arabischer Seite immer wieder behauptet wird." Neues Deutschland, 4. Oktober 2023


"Ich kenne niemanden in der israelischen Linken, der diese Position vertritt – außer bei den extremen antizionistischen Linken, die in Israel ein oder zwei Prozent ausmachen. Sie sind laut, weil einige von ihnen in Zeitungen schreiben und in der Wissenschaft arbeiten. Aber bei Umfragen oder Wahlen ist die antizionistische Linke in Israel bedeutungslos. Ich glaube nicht, dass es eine zionistische Linke gibt, die dem Rückkehrrecht zustimmt, selbst Meretz nicht, die linkeste Partei. Denn das Rückkehrrecht widerspricht dem Zionismus." Adi Schwartz im Interview, Jungle World, 6. Juni 2024

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

01.08.2022

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

302

Maße (L/B/H)

19,9/14,9/2,7 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Auflage

1

Originaltitel

The War of Return. How Western Indulgence of the Palestinian Dream Has Obstructed the Path to Peace

Übersetzt von

Michael Pietrucha

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-551-8

Herstelleradresse

Hentrich & Hentrich
Jahnallee 61
04177 Leipzig
DE

Email: verlag@hentrichhentrich.de

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Ein Must-read für jeden, der den Konflikt verstehen möchte

Bewertung am 13.01.2025

Bewertungsnummer: 2385204

Bewertet: Buch (Paperback)

Der Kampf um Rückkehr" von Einat Wilf und Adi Schwartz ist ein außergewöhnlich aufschlussreiches und gut recherchiertes Werk, das einen frischen und dringend benötigten Blick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt wirft. Die Autoren nehmen sich der komplexen Thematik des sogenannten palästinensischen "Rückkehrrechts" an und beleuchten dessen historische, politische und gesellschaftliche Dimensionen in beeindruckender Tiefe. Ein zentrales Argument des Buches ist, dass die Forderung nach einem Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge ein, wenn nicht sogar der Hauptfaktor ist, der eine dauerhafte Lösung des Konflikts behindert. Wilf und Schwartz zeichnen akribisch nach, wie diese Forderung im Laufe der Jahrzehnte zu einem symbolischen und ideologischen Werkzeug geworden ist, das weniger mit einer praktischen Rückkehr von Menschen zu tun hat, sondern vielmehr dazu dient, den jüdischen Charakter Israels infrage zu stellen. Diese Perspektive wird überzeugend und mit einer Vielzahl von historischen und politischen Belegen untermauert. Ein besonderes Highlight des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der UNRWA (United Nations Relief and Works Agency). Die Autoren werfen der Organisation zu Recht vor, durch die Aufrechterhaltung eines erweiterten Flüchtlingsbegriffs und die Übertragung des Flüchtlingsstatus auf nachfolgende Generationen ein dauerhaftes Flüchtlingsproblem geschaffen zu haben. Diese Analyse wird sachlich und faktenbasiert präsentiert, ohne polemisch zu wirken, was die Argumentation umso glaubwürdiger macht. Was das Buch besonders lesenswert macht, ist die Klarheit und Präzision, mit der Wilf und Schwartz ein äußerst sensibles Thema behandeln. Sie vermeiden vereinfachte Schuldzuweisungen und setzen stattdessen auf eine nüchterne, ausgewogene Darstellung der Fakten. Dabei bleibt ihr Engagement für eine friedliche Lösung des Konflikts stets spürbar. Die Autoren gehören selbst zur politischen Mitte Israels und zeigen auf, dass die Akzeptanz der Realität – einschließlich der Aufgabe des Rückkehrrechts – der einzige Weg zu einem echten Frieden sein kann. Die Sprache des Buches ist klar, direkt und leicht verständlich, was es auch für Leser ohne tiefere Vorkenntnisse zugänglich macht. Gleichzeitig bietet es jedoch genügend Tiefgang und neue Erkenntnisse, um auch Experten und Nahostkenner zu begeistern. "Der Kampf um Rückkehr" ist ein mutiges, kluges und hoch relevantes Buch, das sich nicht scheut, einen zentralen Stolperstein im israelisch-palästinensischen Konflikt zu benennen. Wilf und Schwartz bieten eine überzeugende und zugleich hoffnungsvolle Perspektive für alle, die an einer friedlichen Lösung interessiert sind. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die die Hintergründe und Dynamiken eines der komplexesten politischen Konflikte unserer Zeit verstehen möchten. Absolut empfehlenswert!

Ein Must-read für jeden, der den Konflikt verstehen möchte

Bewertung am 13.01.2025
Bewertungsnummer: 2385204
Bewertet: Buch (Paperback)

Der Kampf um Rückkehr" von Einat Wilf und Adi Schwartz ist ein außergewöhnlich aufschlussreiches und gut recherchiertes Werk, das einen frischen und dringend benötigten Blick auf den israelisch-palästinensischen Konflikt wirft. Die Autoren nehmen sich der komplexen Thematik des sogenannten palästinensischen "Rückkehrrechts" an und beleuchten dessen historische, politische und gesellschaftliche Dimensionen in beeindruckender Tiefe. Ein zentrales Argument des Buches ist, dass die Forderung nach einem Rückkehrrecht für palästinensische Flüchtlinge ein, wenn nicht sogar der Hauptfaktor ist, der eine dauerhafte Lösung des Konflikts behindert. Wilf und Schwartz zeichnen akribisch nach, wie diese Forderung im Laufe der Jahrzehnte zu einem symbolischen und ideologischen Werkzeug geworden ist, das weniger mit einer praktischen Rückkehr von Menschen zu tun hat, sondern vielmehr dazu dient, den jüdischen Charakter Israels infrage zu stellen. Diese Perspektive wird überzeugend und mit einer Vielzahl von historischen und politischen Belegen untermauert. Ein besonderes Highlight des Buches ist die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der UNRWA (United Nations Relief and Works Agency). Die Autoren werfen der Organisation zu Recht vor, durch die Aufrechterhaltung eines erweiterten Flüchtlingsbegriffs und die Übertragung des Flüchtlingsstatus auf nachfolgende Generationen ein dauerhaftes Flüchtlingsproblem geschaffen zu haben. Diese Analyse wird sachlich und faktenbasiert präsentiert, ohne polemisch zu wirken, was die Argumentation umso glaubwürdiger macht. Was das Buch besonders lesenswert macht, ist die Klarheit und Präzision, mit der Wilf und Schwartz ein äußerst sensibles Thema behandeln. Sie vermeiden vereinfachte Schuldzuweisungen und setzen stattdessen auf eine nüchterne, ausgewogene Darstellung der Fakten. Dabei bleibt ihr Engagement für eine friedliche Lösung des Konflikts stets spürbar. Die Autoren gehören selbst zur politischen Mitte Israels und zeigen auf, dass die Akzeptanz der Realität – einschließlich der Aufgabe des Rückkehrrechts – der einzige Weg zu einem echten Frieden sein kann. Die Sprache des Buches ist klar, direkt und leicht verständlich, was es auch für Leser ohne tiefere Vorkenntnisse zugänglich macht. Gleichzeitig bietet es jedoch genügend Tiefgang und neue Erkenntnisse, um auch Experten und Nahostkenner zu begeistern. "Der Kampf um Rückkehr" ist ein mutiges, kluges und hoch relevantes Buch, das sich nicht scheut, einen zentralen Stolperstein im israelisch-palästinensischen Konflikt zu benennen. Wilf und Schwartz bieten eine überzeugende und zugleich hoffnungsvolle Perspektive für alle, die an einer friedlichen Lösung interessiert sind. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die die Hintergründe und Dynamiken eines der komplexesten politischen Konflikte unserer Zeit verstehen möchten. Absolut empfehlenswert!

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Der Kampf um Rückkehr

von Adi Schwartz, Einat Wilf

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