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Produktdetails

Medium

CD

Anzahl

5

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Max Greger

Erscheinungsdatum

25.10.2019

EAN

0600753880470

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Medium

CD

Anzahl

5

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Max Greger

Erscheinungsdatum

25.10.2019

EAN

0600753880470

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: [email protected]

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+++Lebenslange Liebe zu Jazz…

Joschne aus Sittensen am 29.10.2019

Bewertungsnummer: 2722987

Bewertet: Musik (CD)

+++Lebenslange Liebe zu Jazz und Swing+++ Obwohl der Saxophonist und Bandleader Max Greger große Teile seiner Karriere erfolgreich mit Tanz- und Unterhaltungsmusik bestritt, ist sein Beitrag zur deutschen Jazz-Historie nicht zu unterschätzen. Denn als wie kaum ein anderer erreichte er das deutsche Publikum auf vielseitige Art und Weise - und stets spielte der Jazz die bestimmende Rolle seiner Karriere. Bereits als Kind offenbarte der 1926 in München geborene Greger sein musikalisches Talent, das er durch ein amtliches Konservatoriums-Studium professionalisierte. Nach 1945 entflammte seine lebenslange Liebe zu Jazz und Swing, wobei er zu den Vorreitern dieser Musik im Deutschland nach dem Krieg gehörte. Sein kraft- und seelenvolles Saxophonspiel bescherte ihm Auftritte mit US-Größen wie Ella Fitzgerald, Woody Herman, Stan Kenton und Lionel Hampton, wobei letzterer ihn sogar überreden wollte, als festes Mitglied seines Ensembles mit ihm in die USA zu gehen. Doch Greger erhielt einen Vertrag bei der Schallplattenfirma Polydor und wurde zu einem der erfolgreichsten Instrumentalkünstler des Labels. Für das neu gegründete ZDF-Fernsehen wurde er 1963 'Resident Musical Leader' und verpflichtete für seine Bigband Weltklasse-Jazzmusiker wie Benny Bailey, Pierre Favre, Rick Kiefer, Don Menza oder Dick Spencer. Als Ergebnis dieser Bündelung von Kreativität erschienen bei Polydor die progressiven Bigband-Alben "European Jazz Sounds" (1963) und "Maximum" (1965), für die hochkarätige Arrangeure wie Russell Garcia, Hans Hammerschmid, Boris Jojić, Ernst Simon oder Hans Salomon moderne Versionen von Titeln wie "Falling In Love With Love" oder "Take The A-Train" fertigten. Für diesen LP-Doppelschlag bescheinigte man Greger auch im Ausland, dass "ein solch angriffslustiger Ton auf der Bigband-Szene seit der Auflösung des Maynard Ferguson Orchesters nicht mehr gehört wurde" (Down Beat). Während Max Greger in den kommenden Jahren langfristig ein größeres Publikum suchte und Alben mit Schlagern, Pop oder gehobener Tanzmusik aufnahm, bespielte er weiterhin die jährlichen Jazzfestivals im deutschsprachigen Raum. Seine Auftritte in Fernsehshows festigten seine Popularität, das rasante Thema "Up To Date" eröffnet noch heute jedes "Aktuelle Sportstudio". Immer wieder nahm er auch Alben mit Jazz- und Swing-Elementen auf, die er stets mit gekonnten Soli veredelte. Für "Dixieland" (1970) kredenzte er patente Versionen von "Wild Cat Blues", "Down By The Riverside" oder "Honeysuckle Rose", auf dem Longplayer "Big Band Happening" (1971) erwies er mit "Trumpet Blues", "Caravan", "Jumpin' At The Woodside" oder "Skyliner" seinen Helden wie Count Basie oder Duke Ellington seine Referenz. Besondere Popularität erreichte das Album "Max Greger Plays Glenn Miller" (1970), das mit "In The Mood", "Moonlight Serenade" oder "Chattanooga Choo Choo" die weltbekannten Hits des Musikers in sanft modernisierten Versionen vereinte.

+++Lebenslange Liebe zu Jazz…

Joschne aus Sittensen am 29.10.2019
Bewertungsnummer: 2722987
Bewertet: Musik (CD)

+++Lebenslange Liebe zu Jazz und Swing+++ Obwohl der Saxophonist und Bandleader Max Greger große Teile seiner Karriere erfolgreich mit Tanz- und Unterhaltungsmusik bestritt, ist sein Beitrag zur deutschen Jazz-Historie nicht zu unterschätzen. Denn als wie kaum ein anderer erreichte er das deutsche Publikum auf vielseitige Art und Weise - und stets spielte der Jazz die bestimmende Rolle seiner Karriere. Bereits als Kind offenbarte der 1926 in München geborene Greger sein musikalisches Talent, das er durch ein amtliches Konservatoriums-Studium professionalisierte. Nach 1945 entflammte seine lebenslange Liebe zu Jazz und Swing, wobei er zu den Vorreitern dieser Musik im Deutschland nach dem Krieg gehörte. Sein kraft- und seelenvolles Saxophonspiel bescherte ihm Auftritte mit US-Größen wie Ella Fitzgerald, Woody Herman, Stan Kenton und Lionel Hampton, wobei letzterer ihn sogar überreden wollte, als festes Mitglied seines Ensembles mit ihm in die USA zu gehen. Doch Greger erhielt einen Vertrag bei der Schallplattenfirma Polydor und wurde zu einem der erfolgreichsten Instrumentalkünstler des Labels. Für das neu gegründete ZDF-Fernsehen wurde er 1963 'Resident Musical Leader' und verpflichtete für seine Bigband Weltklasse-Jazzmusiker wie Benny Bailey, Pierre Favre, Rick Kiefer, Don Menza oder Dick Spencer. Als Ergebnis dieser Bündelung von Kreativität erschienen bei Polydor die progressiven Bigband-Alben "European Jazz Sounds" (1963) und "Maximum" (1965), für die hochkarätige Arrangeure wie Russell Garcia, Hans Hammerschmid, Boris Jojić, Ernst Simon oder Hans Salomon moderne Versionen von Titeln wie "Falling In Love With Love" oder "Take The A-Train" fertigten. Für diesen LP-Doppelschlag bescheinigte man Greger auch im Ausland, dass "ein solch angriffslustiger Ton auf der Bigband-Szene seit der Auflösung des Maynard Ferguson Orchesters nicht mehr gehört wurde" (Down Beat). Während Max Greger in den kommenden Jahren langfristig ein größeres Publikum suchte und Alben mit Schlagern, Pop oder gehobener Tanzmusik aufnahm, bespielte er weiterhin die jährlichen Jazzfestivals im deutschsprachigen Raum. Seine Auftritte in Fernsehshows festigten seine Popularität, das rasante Thema "Up To Date" eröffnet noch heute jedes "Aktuelle Sportstudio". Immer wieder nahm er auch Alben mit Jazz- und Swing-Elementen auf, die er stets mit gekonnten Soli veredelte. Für "Dixieland" (1970) kredenzte er patente Versionen von "Wild Cat Blues", "Down By The Riverside" oder "Honeysuckle Rose", auf dem Longplayer "Big Band Happening" (1971) erwies er mit "Trumpet Blues", "Caravan", "Jumpin' At The Woodside" oder "Skyliner" seinen Helden wie Count Basie oder Duke Ellington seine Referenz. Besondere Popularität erreichte das Album "Max Greger Plays Glenn Miller" (1970), das mit "In The Mood", "Moonlight Serenade" oder "Chattanooga Choo Choo" die weltbekannten Hits des Musikers in sanft modernisierten Versionen vereinte.

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