ACHTUNG! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Erstickungsgefahr, da kleine Teile verschluckt oder eingeatmet werden können.
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
13.05.2019
EAN
4002051693008
Warnhinweis
ACHTUNG! Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet. Erstickungsgefahr, da kleine Teile verschluckt oder eingeatmet werden können.
"Escape Tales – The Awakening“ basiert wie die erfolgreiche Reihe „EXIT – Das Spiel“ auf dem Prinzip von Escape Rooms. Anders als bei EXIT geht es beim Brettspiel „The Awakening“ jedoch nicht darum, das Spiel möglichst schnell zu beenden. Stattdessen wird der Fokus auf eine packende und düstere Hintergrundgeschichte gelegt: Der alleinerziehende Vater Sam muss mit ansehen, wie seine 14-jährige Tochter Lizzy ins Koma fällt. So beschließt Sam in all seiner Verzweiflung, seine Tochter mit einem unheimlichen Ritual zu retten. Die Spieler lösen Rätsel, kombinieren verschiedene Gegenstände miteinander und treffen immer wieder Entscheidungen, die die Geschichte und den Ausgang des Spiels entscheidend verändern. Sieben unterschiedliche Varianten, wie die Geschichte endet, sind möglich. Das Spiel wird von einer Webseite unterstützt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
5/5
23.05.2024
Okkultes Familiendrama
Achtung, ich beschreibe in meiner Bewertung Inhalte, die Ihr ggf. noch nicht lesen möchtet. Da das Spiel ein sehr okkultes Setting hat, solltet Ihr vorher gut überlegen, ob das etwas für Euch ist, ich persönlich fand es grenzwertig.
Das Spiel besteht im Wesentlichen aus einem Spielbrett auf den (in der Regel zwei) Raumkarten gelegt werden, die zusammen den Raum bilden, in dem wir uns gerade befinden. Zudem gibt es Spielsteine, die anzeigen, wie viele Stellen im Raum noch erkundet werden können. Sie stellen eine Art Energie dar, die im Laufe des Erkundens verbraucht wird. Sobald alle Energie verbraucht ist, müssen die Spieler eine Karte vom Verzweiflungskartenstapel ziehen, die es meist erlauben, wieder ein paar Spielsteine zu nehmen und "Energie aufzutanken" und somit die weitere Erkundung ermöglicht. Doch je mehr Verzweiflungskarten die Spieler benutzt haben, desto verzweifelter wird Sam, unsere Spielfigur. Bei der Anzahl an Verzweiflungskarten, die wir gezogen haben, hatte das aber scheinbar keinen Einfluss auf das Ende des Spiels, so wie es in der Anleitung angedroht wird. Hierüber baut das Spiel letztlich Druck auf, nicht einfach stumpf alles abzusuchen, sondern zu überlegen, welche Stellen einer Überprüfung lohnend erscheinen. Letztlich gibt es noch den Hauptkartenstapel, der vor allem Gegenstands- und Rätselkarten, sowie die Übersichtskarten für die Räume enthält. Auf letzteren werden dann die Spielsteine platziert, um zu markieren, welche Teile des Raumes schon abgesucht wurden und welcher Abschnitt im Abenteuerbuch zum jeweiligen Teil des Raums gehört, den wir untersuchen. Dieses Abenteuerbuch komplettiert das Spielmaterial. In den einzelnen Abschnitten wird die Geschichte weitererzählt, gelegentlich geschieht dies auch auf den Spielkarten, vorangig bei anstehenden Entscheidungen. Wenn alle relevanten Rätsel in einem Raum gelöst wurden, öffnet sich ein Ausgang in die nächste Szene. Die Spieler können nun entscheiden, den nächsten Raum zu betreten oder noch für weitere Überprüfungen im aktuellen Raum zu verweilen. Letzteres macht Sinn, wenn die Spieler noch offene Rätsel lösen möchten. Wobei ich glaube, dass es auch Rätselkarten gibt, die von einem Raum in den nächsten mitgenommen werden können.
Wir haben das Spiel mit dem Smartphone gespielt. Die Internetseite ist minimalistisch und zweckdienlich und machte keinerlei Probleme.
Bisher haben wir nur eine Runde von The Awakening gespielt. Da es im Spiel primär darum geht, der Tochter zu helfen, haben wir uns bei den Entscheidungen genau darauf konzentriert und gerade in den späteren Entscheidungen bewusst dagegen entschieden, der Mutter zu helfen. Manchmal schienen die Optionen ein wenig künstlich zu sein, z. b. in einer Szene, in der wir der Mutter entweder verzeihen konnten für die Dinge, die sie getan hat oder uns für die Rettung der Tochter entscheiden konnten. Unklar war, warum nicht auch beides geht. Manchmal schien es auch inhaltliche Verwirrung zu geben, z. B. hieß es in einer Entscheidung, eine Person sei der Arzt der Mutter, dabei war es der Arzt der Tochter. Das Ende kam dann auch sehr plötzlich und war leider nur ein recht kurzer bilderloser Absatz im Abenteuerbuch und damit recht unbefriedigend. Die Geschichte ist in Summe dahingehend verwirrend, dass Sam durch das Ritual, das er durchführt eher auf einer nicht-physischen Ebene unterwegs ist und die Räume zwar reale Räume aus seinem Leben abbilden (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Krankenhauszimmer), die Gegenstände und Vorkommnisse in den Zimmern dann aber wenig mit der Realität u tun haben (Gegenstände sind am falschen Ort, Geräte im Krankenhaus verhalten sich unnormal,... ). Das ganze wirkt/wird dann ein wenig psychedelisch. Immer wieder hat Sam Visionen, von denen er nicht weiß, ob sie Erinnerungen sind oder Illusionen. Auch Lucien als Figur wirkte deplatziert. Unklar war uns, was er genau für eine Rolle hat. Die Dialoge waren nicht besonders ansprechend verfasst.
In Summe haben wir in unserem Durchlauf nicht alle Räume entdeckt. Das ist gewollt und lädt zum erneuten Spielen ein, was wir sehr gerne auch machen möchten.
Die Rätsel waren lösbar, es gibt hier zwei Hilfesysteme. Zum einen lässt sich anzeigen, wie viele/welche Karten ich brauche, um das jeweilige Rätsel zu lösen, also zum Beispiel x Rätselkarten und Raumkarte Y. Zum zweiten gibt es auch ein Hinweissystem, bei dem ich mir aktiv Hilfe holen kann. Bis auf das Rätsel mit dem Kühlschrank haben uns alle Rätsel, die uns begegnet sind, Spaß gemacht. In Summe war die Belohnung für das Rätsel nicht immer das, was wir uns erhofft hatten, häufig gab es für die (scheinbar optionalen) Rätsel nur eine bestimmte Anzahl Spielsteine, die meist aber kaum die Anzahl überschritt, die wir brauchten, um die Karten zu bekommen, also mehr eine Art Entschädigung als eine Belohnung.
Leider war nie wirklich transparent, welche Stellen im Raum einer Überprüfung lohnen, so dass wir einige Male Energie/Spielsteine verschwendet haben, weil wir die falschen Stellen im Raum untersucht haben. Aber das ist vermutlich Absicht. Beim nächsten Durchlauf wissen wir, welche Stellen/Energiesteine wir uns sparen können.
Laura
5/5
08.10.2022
storybasiertes Entscheidungsspiel
wer ein richtiges Rätselspiel erwartet, ist hier falsch. Allerdings bietet Awakening sooo viel anderes! Die Aufgabe ist es, die Story zu erkunden und dabei immer wieder Entscheidungen zu treffen, welche sich auf das Gesamtgeschehen auswirken.
Dabei ist die Story mitreißend und spannend!
Bewertung
5/5
15.03.2022
Super Spiel
Das Spiel macht super viel Spaß. Es ist deutlich besser strukturiert, als andere EXIT Spiele. Außerdem lenkt man die Story selber, weswegen man das Spiel auch mehrmals spielen kann. Das Prinzip ist super einfach, die Webseite hilft sehr. Es ist alles verständlich, aber dennoch anspruchsvoll. Man kann verschiedene Räume erkunden und frei entscheiden, ob man weiter gehen möchte oder nicht. Es werden einem aber trotzdem Steine in den Weg gelegt, die das ganze spannend machen. Einfach ein super Spiel und sogar eins der besten Spiele, die je gespielt habe. Werde mir auch auf jeden Fall die anderen Escape Tales wünschen und kaufen.
Bewertung
5/5
11.11.2021
Escape Tales - The Awakening
Sam versucht verzweifelt seine kleine Tochter Lizzy aus dem Koma aufzuwecken. Selbst vor einem obskuren Ritual macht er nicht Halt – und weiß nicht, was es ihm am Ende kosten soll … Das klingt mehr wie ein ganzer Roman, als eine einfache Spielanleitung? Das trifft auf die neue Reihe „Escape Tales“ vom Kosmos Verlag auch zu. Neben spannenden, kniffligen Rätseln bietet „The Awakening“ auch eine interessante, mystische Geschichte, die einen vollkommen in den Bann schlägt. Und der schöne Vorteil gegenüber der „Exit“-Reihe von Kosmos: man kann es öfter spielen (da nichts ‚verbraucht‘ wird), andere Entscheidungen treffen und vollkommen andere Rätsel und Story-Buchstücke entdecken. Mein absoluter Favorit im Meer der „Escape“-Spiele!
Bewertung
5/5
22.06.2021
Nicht schlecht
Es gibt besseres, aber es ist nicht schlecht. Wir verbrachten einige unterhaltsame Stunden und wurden dann über den gefühlt abrupten Schluss überrascht. Das Spiel führte uns durch Zimmer einer seltsamen Parallelwelt, in denen verschiedenste Rätsel gelöst werden mussten, um weiterzukommen. Die Hilfefunktion war übrigens hervorragend, zuerst Hinweise, um es doch noch selbst lösen zu können und wenn es auch mit der Hilfe nicht klappte, folgte dann die Lösung. Der Weg durch das Spiel kann mit ein paar Entscheidungen selbst bestimmt werden und somit kann das Spiel auch mehrmals gespielt werden. Wir spielten es einmal bis jetzt. Die Geschichte selbst war ziemlich verworren und wir hatten sie am Ende immer noch nicht ganz verstanden. Das lag vermutlich daran, dass wir einen Weg durch die Zimmer genommen hatten, der unüblich war.
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