Zwei Männer entscheiden sich, zusammen zu leben. Doch kaum ist die neue Wohnung bezogen, weckt ein kleiner Notizzettel Zweifel: Kann man dem anderen wirklich vertrauen? Wie schon in den Romanen Berlinsolo und Allein die Welt dazwischen umkreist Peter Hofmann auch in Nachtnovelle das zerbrechliche Geheimnis von Liebe und Vertrauen. Beunruhigt durch einen schrecklichen Verdacht, wartet der Ich-Erzähler auf die Rückkehr seines Freundes. Vor seinen Augen spielt sich die gemeinsame Geschichte noch einmal ab: das Kennenlernen und Verliebtsein, die ersten Konflikte, die Familien und gemeinsamen Freunde. Vor allem die langjährige Beziehung seiner besten Freundin Christiane mit Lillian wird zum Spiegel für die eigenen Erwartungen, für die Enttäuschungen ebenso wie für das Glück.
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