Eben enterten die fleissigen und weit gereisten Spielmänner mit ihrem Live-Album "Manufactum III" Platz 16 der deutschen Charts, da stehen SALTATIO MORTIS schon mit ihrem heiß ersehnten Rock-Album in den Startlöchern. Das schwarze Einmaleins ist der logische nächste Schritt auf ihrer Entwicklungsreise. Die Arrangements zeigen eine Band, die auf dem Höhepunkt ihres Schaffens agiert und den Zuhörer mit harten Rockgitarren, mitreißenden Dudelsackmelodien und eingängigen Refrains in ihren Bann zieht. Frontmann Alea der Bescheidene spielt mit seiner charakteristischen Stimme auf der Klaviatur menschlicher Emotionen und zeigt sich in einem Moment angriffslustig und im nächsten gefühlvoll und verletzlich. Kritisch, provokant und tiefgründig beleuchtet Lasterbalk der Lästerliche in seinen Texten z.B. das außer Kontrolle geratene Verlangen nach Wachstum und Profitgier ("Wachstum über alles") oder den Glauben, eine goldene Zeit wohnt allein im Gestern inne ("Früher war alles besser"). Auch Titel wie "Krieg kennt keine Sieger" sprechen eine mehr als deutliche Sprache und zeigen das meisterhafte Können der Band, Melodien des Mittelalters mit den Themen der Moderne zu verbinden und so ein wichtiges und relevantes Sprachrohr unserer Zeit zu sein.
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