Produktbild: K. I. Z: Urlaub fürs Gehirn
Artikelbild von K. I. Z: Urlaub fürs Gehirn
KIZ

1. Küss mir den Schwanz

K. I. Z: Urlaub fürs Gehirn

1

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4983

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

K. I. Z.

Erscheinungsdatum

03.06.2011

EAN

0602527715223

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4983

Medium

CD

Anzahl

1

Hersteller

Universal Music Vertrieb - A Division of Universal Music GmbH

Sprache

Deutsch

Komponiert von

K. I. Z.

Erscheinungsdatum

03.06.2011

EAN

0602527715223

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Sie wollen sich einfach nicht integrieren

Thomas Zörner aus Lentia am 31.10.2011

Bewertungsnummer: 750358

Bewertet: Musik (CD)

Ein K.I.Z. Album macht es dem Hörer nie leicht. Mal abgesehen von dem lyrischen Rundumschlag gegen jegliche Grenzen des guten Geschmacks, ist es vor allem der oft penetrante Haudrauf Sound, der die Nerven der Hörerschaft strapazieren kann. Gerade das Vorwerk „Sexismus gegen Rechts“ machte es einem in dieser Hinsicht oft nicht leicht, also entschloss man sich bei Major Album Nummer 3 „Urlaub fürs Gehirn“ etwas andere Wege zu gehen. So finden unter anderem Vocoder und Autotune ihren Weg in das Soundgebilde der Berliner, mancher wird jetzt schon entsetzt aufschreien, aber es ist nicht halb so schlimm, wie man denken mag. Wenigstens nimmt es nicht so absurde Formen an, wie auf dem letzten Kollegah Album „Bossaura“, das der übertriebene Einsatz von Autotune teils unhörbar machte. Dabei ist beim Opener „Küss mir den Schwanz“ noch alles beim Alten. Der Beat rumpelt, die Bässe dröhnen, und die drei Schreihälse proleten lautstark herum. Doch schon die Vorabsingle „Urlaub fürs Gehirn“ zeigt K.I.Z. von einer neuen Seite. Der Beat ist mit pathetischem Gesang unterlegt, und auch verbal gibt man sich gemäßigt, wenn auch nicht inhaltlich, da hält man sich immer noch an keine Regeln. In der Hook wird kräftig gesungen, was aber bereits seit „Hahnenkampf“ so ist, und für mich nie etwas Negatives war. Ähnlich steht es bei den Nummern „Heiraten“ und „Fremdgehen“, beide sehr gut, oder auch „Abteilungsleiter der Liebe“, nicht wirklich gut. Hier überspannt man den Bogen der Schmalzigkeit zu sehr, was natürlich, nicht nur ob des Themas, gewollt ist, aber einfach nicht gefällt. Ganz den Vorgängern getreu gibt man sich bei „Raus aus dem Amt“, für das man ob des wilden Geplärres im Refrain aber auch in der Stimmung sein muss. Richtig geil ist aber „Doitschland schafft sich ab“, im Titel ein Seitenhieb auf Sarazins Bestseller, und inhaltlich eine satirische Auseinandersetzung mit der Immigrationsfrage. Herrlich verdreht wenn anstatt Ausländern diesmal Frauen das Objekt der Debatte sind. Auch schön wenn man in „H.I.T.“ skandiert, dass man der Grund sei, weshalb den Hörern jetzt Deutschrap peinlich sei. Mitnichten Jungs, ihr seid einiger der wenigen Gründe diesem halbtoten Genre noch eine Chance zu geben. Ein besonderes Schmankerln versteckt sich noch gegen Ende der Platte mit „Der durch die Scheibe Boxxxer“, eine Fortsetzung von „Der durch die Tür Geher“. Nico berlinert sich in bester Proletenmanier durch den Titel und fährt viele Pluspunkte ein. „Urlaub fürs Gehirn“ ist bisher sicher der schwächste Output K.I.Z.s, aber deshalb kein schwaches Album, denn über dem Durchschnitt des herkömmlichen Raps ist es immer noch.

Sie wollen sich einfach nicht integrieren

Thomas Zörner aus Lentia am 31.10.2011
Bewertungsnummer: 750358
Bewertet: Musik (CD)

Ein K.I.Z. Album macht es dem Hörer nie leicht. Mal abgesehen von dem lyrischen Rundumschlag gegen jegliche Grenzen des guten Geschmacks, ist es vor allem der oft penetrante Haudrauf Sound, der die Nerven der Hörerschaft strapazieren kann. Gerade das Vorwerk „Sexismus gegen Rechts“ machte es einem in dieser Hinsicht oft nicht leicht, also entschloss man sich bei Major Album Nummer 3 „Urlaub fürs Gehirn“ etwas andere Wege zu gehen. So finden unter anderem Vocoder und Autotune ihren Weg in das Soundgebilde der Berliner, mancher wird jetzt schon entsetzt aufschreien, aber es ist nicht halb so schlimm, wie man denken mag. Wenigstens nimmt es nicht so absurde Formen an, wie auf dem letzten Kollegah Album „Bossaura“, das der übertriebene Einsatz von Autotune teils unhörbar machte. Dabei ist beim Opener „Küss mir den Schwanz“ noch alles beim Alten. Der Beat rumpelt, die Bässe dröhnen, und die drei Schreihälse proleten lautstark herum. Doch schon die Vorabsingle „Urlaub fürs Gehirn“ zeigt K.I.Z. von einer neuen Seite. Der Beat ist mit pathetischem Gesang unterlegt, und auch verbal gibt man sich gemäßigt, wenn auch nicht inhaltlich, da hält man sich immer noch an keine Regeln. In der Hook wird kräftig gesungen, was aber bereits seit „Hahnenkampf“ so ist, und für mich nie etwas Negatives war. Ähnlich steht es bei den Nummern „Heiraten“ und „Fremdgehen“, beide sehr gut, oder auch „Abteilungsleiter der Liebe“, nicht wirklich gut. Hier überspannt man den Bogen der Schmalzigkeit zu sehr, was natürlich, nicht nur ob des Themas, gewollt ist, aber einfach nicht gefällt. Ganz den Vorgängern getreu gibt man sich bei „Raus aus dem Amt“, für das man ob des wilden Geplärres im Refrain aber auch in der Stimmung sein muss. Richtig geil ist aber „Doitschland schafft sich ab“, im Titel ein Seitenhieb auf Sarazins Bestseller, und inhaltlich eine satirische Auseinandersetzung mit der Immigrationsfrage. Herrlich verdreht wenn anstatt Ausländern diesmal Frauen das Objekt der Debatte sind. Auch schön wenn man in „H.I.T.“ skandiert, dass man der Grund sei, weshalb den Hörern jetzt Deutschrap peinlich sei. Mitnichten Jungs, ihr seid einiger der wenigen Gründe diesem halbtoten Genre noch eine Chance zu geben. Ein besonderes Schmankerln versteckt sich noch gegen Ende der Platte mit „Der durch die Scheibe Boxxxer“, eine Fortsetzung von „Der durch die Tür Geher“. Nico berlinert sich in bester Proletenmanier durch den Titel und fährt viele Pluspunkte ein. „Urlaub fürs Gehirn“ ist bisher sicher der schwächste Output K.I.Z.s, aber deshalb kein schwaches Album, denn über dem Durchschnitt des herkömmlichen Raps ist es immer noch.

Kundinnen und Kunden meinen

K. I. Z: Urlaub fürs Gehirn

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel findest du in

  • Produktbild: K. I. Z: Urlaub fürs Gehirn