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Slipknot

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Slipknot (10th Anniversary Reissue)

1

15,89 €

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Produktdetails

Verkaufsrang

7799

Medium

CD

Anzahl

2

Hersteller

Warner Music

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Slipknot

Erscheinungsdatum

04.09.2009

EAN

0016861808259

Produktdetails

Verkaufsrang

7799

Medium

CD

Anzahl

2

Hersteller

Warner Music

Sprache

Deutsch

Komponiert von

Slipknot

Erscheinungsdatum

04.09.2009

EAN

0016861808259

Herstelleradresse

MFP Tonträger
Carl-Miele-Straße 22
33442 Herzebrock-Clarholz
DE

Email: info@mfp.de

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Des Irrsinns Beginn

Thomas Zörner aus Lentia am 15.01.2021

Bewertungsnummer: 723289

Bewertet: Musik (CD)

Zum Zehnjährigen ihres selbstbetitelten Erstlings bieten Slipknot ihren Fans eine ordentliche Packung. Nicht nur das bekannte Album ist hier enthalten, sondern auch noch Remixes, Live Versionen und vielerlei mehr. Ich werde mich aber nur auf das Debüt konzentrieren, da ich mit Remixen meist wenig anfangen kann, und ich mich in Sachen Live Album an „9.0“ halte. Der Wahnsinn begann damals mit einem schrägen Intro, das dann in „(sic)“ gipfelte, einem Song, der nach wie vor sypmtomanisch für die unbändige Power der Band, gepaart mit einem gehörigen Schuss Irrsinn ist. Besonders wenn sich Frontmann Corey Taylor im Refrain die Lunge aus dem Leib brüllt, klingeln die Ohren und der Kopf nickt mit. Kann man so einen Beginn halten? Nein, wie sich mit „Eyeless“ zeigt, das bereits etwas schwächer auftritt, da einfach zu schräg für den konventionellen Hörer. Anders dann „Wait and Bleed“, die erste Single der Mannen aus Iowa. Mit cleanen Gesang überraschten sie hier im Chorus und einem Gefühl für Melodie, das sie erst auf „Vol. 3“ voll ausleben sollten. Nach der Single das ultimative Highlight, und Fanliebling bis heute: „Surfacing“. Bis heute haben die Amerikaner keinen Refrain geschrieben, der so eruptiv über den Hörer herfällt und diesen unweigerlich mitreißt. „Surfacing“ ist nicht nur großes Kino, es ist gigantisch. „Spit It Out“ kann dieses Niveau unmöglich halten, gehört dennoch zu den besten Nummern der Scheibe, was abermals am kraftvollen Refrain liegt. Man merkt, dass sich Slipknot, wie z.B. In Flames, darauf verstehen einen guten Chorus zu bieten. Leider gibt es jetzt einen mächtigen Durchhänger qualitativer Art. „Tattered & Torn“ geht maximal als Experiment durch, das aber leider wenig geglückt klingt und auch „Purify“ gefällt von Metallica besser. Bis „No Life“ bleibt eigentlich kein Song als besonders erwähnenswert im Gedächtnis, dafür „No Life“ dann aber wieder umso mehr. Allerdings fängt sich die Band hier nur kurzzeitig, denn „Diluted“ kann noch ein paar Punkte einfahren, aber „Only One“ und das überlange „Scissors“ schwächeln wieder gehörig. „Eeyore“ weist dann wieder einen Aufwärtstrend auf, wenn es auch nicht an den Beginn der CD heran reicht. Dieses Level erreicht erst „Me Inside“ wieder. Was haben sie da für einen Wahnsinnssong gegen Ende versteckt? Wenn Taylor im Finale die klare Stimme auspackt, ist das ein Gänsehautmoment sondergleichen, großartig. „Get This“ geht am Ende nur noch als Späßchen durch, denn wirklich ernst gemeint, kann diese kurze Prügelorgie kaum sein. Slipknot definierten mit ihrem ersten Output bereits ihren ganz eigenen Stil, den sie mit ihren weiteren Veröffentlichungen noch verfeinert, und ihm weitere Facetten hinzu fügten. Sicher kein absolutes Killeralbum, aber Titel wie „Surfacing“, „(sic)“ oder „Me Inside“ machen es absolut hörenswert.

Des Irrsinns Beginn

Thomas Zörner aus Lentia am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 723289
Bewertet: Musik (CD)

Zum Zehnjährigen ihres selbstbetitelten Erstlings bieten Slipknot ihren Fans eine ordentliche Packung. Nicht nur das bekannte Album ist hier enthalten, sondern auch noch Remixes, Live Versionen und vielerlei mehr. Ich werde mich aber nur auf das Debüt konzentrieren, da ich mit Remixen meist wenig anfangen kann, und ich mich in Sachen Live Album an „9.0“ halte. Der Wahnsinn begann damals mit einem schrägen Intro, das dann in „(sic)“ gipfelte, einem Song, der nach wie vor sypmtomanisch für die unbändige Power der Band, gepaart mit einem gehörigen Schuss Irrsinn ist. Besonders wenn sich Frontmann Corey Taylor im Refrain die Lunge aus dem Leib brüllt, klingeln die Ohren und der Kopf nickt mit. Kann man so einen Beginn halten? Nein, wie sich mit „Eyeless“ zeigt, das bereits etwas schwächer auftritt, da einfach zu schräg für den konventionellen Hörer. Anders dann „Wait and Bleed“, die erste Single der Mannen aus Iowa. Mit cleanen Gesang überraschten sie hier im Chorus und einem Gefühl für Melodie, das sie erst auf „Vol. 3“ voll ausleben sollten. Nach der Single das ultimative Highlight, und Fanliebling bis heute: „Surfacing“. Bis heute haben die Amerikaner keinen Refrain geschrieben, der so eruptiv über den Hörer herfällt und diesen unweigerlich mitreißt. „Surfacing“ ist nicht nur großes Kino, es ist gigantisch. „Spit It Out“ kann dieses Niveau unmöglich halten, gehört dennoch zu den besten Nummern der Scheibe, was abermals am kraftvollen Refrain liegt. Man merkt, dass sich Slipknot, wie z.B. In Flames, darauf verstehen einen guten Chorus zu bieten. Leider gibt es jetzt einen mächtigen Durchhänger qualitativer Art. „Tattered & Torn“ geht maximal als Experiment durch, das aber leider wenig geglückt klingt und auch „Purify“ gefällt von Metallica besser. Bis „No Life“ bleibt eigentlich kein Song als besonders erwähnenswert im Gedächtnis, dafür „No Life“ dann aber wieder umso mehr. Allerdings fängt sich die Band hier nur kurzzeitig, denn „Diluted“ kann noch ein paar Punkte einfahren, aber „Only One“ und das überlange „Scissors“ schwächeln wieder gehörig. „Eeyore“ weist dann wieder einen Aufwärtstrend auf, wenn es auch nicht an den Beginn der CD heran reicht. Dieses Level erreicht erst „Me Inside“ wieder. Was haben sie da für einen Wahnsinnssong gegen Ende versteckt? Wenn Taylor im Finale die klare Stimme auspackt, ist das ein Gänsehautmoment sondergleichen, großartig. „Get This“ geht am Ende nur noch als Späßchen durch, denn wirklich ernst gemeint, kann diese kurze Prügelorgie kaum sein. Slipknot definierten mit ihrem ersten Output bereits ihren ganz eigenen Stil, den sie mit ihren weiteren Veröffentlichungen noch verfeinert, und ihm weitere Facetten hinzu fügten. Sicher kein absolutes Killeralbum, aber Titel wie „Surfacing“, „(sic)“ oder „Me Inside“ machen es absolut hörenswert.

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