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"Sternkinder, der Titel klingt nach Märchenbuch. Doch die Sternkinder, von denen in diesem Buch berichtet wird, sind keine Märchenfiguren, sondern kleine holländische Mädchen und Jungen mit Hitlers Judenstern auf dem Schulkleid und der Spielschürze. Diese Sternkinder sind so wichtig wie das Tagebuch der Anne Frank. Die Erwachsenen und die Halbwüchsigen müssen es lesen. Da hilft keine Ausrede." Aus dem Vorwort von Erich Kästner
"Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die
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Produktbeschreibung
"Sternkinder, der Titel klingt nach Märchenbuch. Doch die Sternkinder, von denen in diesem Buch berichtet wird, sind keine Märchenfiguren, sondern kleine holländische Mädchen und Jungen mit Hitlers Judenstern auf dem Schulkleid und der Spielschürze. Diese Sternkinder sind so wichtig wie das Tagebuch der Anne Frank. Die Erwachsenen und die Halbwüchsigen müssen es lesen. Da hilft keine Ausrede." Aus dem Vorwort von Erich Kästner

"Sternkinder": Das waren die jüdischen Kinder, die unter den Nationalsozialisten den Davidstern tragen mussten. Wie ihre Eltern und Großeltern erfuhren sie die Schrecken der Konzentrationslager - und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder und findet so besonders eindringliche Bilder.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2010. Erstmals ungekürzt und neu übersetzt von Mirjam Pressler.
  • Produktdetails
  • Oetinger Taschenbücher Bd.120
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • Seitenzahl: 285
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Erscheinungstermin: 1. November 2012
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 25mm
  • Gewicht: 284g
  • ISBN-13: 9783841501202
  • ISBN-10: 3841501206
  • Artikelnr.: 35675916
Autorenporträt
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.
Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. 2013 erhielt sie die Buber-Rosenzweig-Medaille.
Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.

Clara Asscher-Pinkhof, geboren 1896 in Amsterdam, war von Beruf Lehrerin. Seit 1941 unterrichtete sie jüdische Kinder, denen nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Holland der Besuch von öffentlichen Schulen nicht mehr gestattet war. Im Mai 1943 begleitete sie ihre Schüler auf dem Weg in das Vernichtungslager Bergen-Belsen, wo sie im Juli 1944 in letzter Minute einer Gruppe von 250 Lagerinsassen zugeteilt wurde, die in einer einmaligen Aktion gegen die gleiche Zahl Gefangener in Palästina ausgetauscht wurde.So erreichte Clara Asscher-Pinkhof ungefährdet Israel. Ihr Buch "Die Sternkinder" ist das früheste Dokument der Jugendliteratur über das Schicksal jüdischer Kinder unter nationalsozialistischer Gewaltherrschaft.