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Richard Glazar (1920-1997) war einer von nur etwa 60 Überlebenden des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Treblinka, in dem ab Juli 1942 bis zum Aufstand am 2. August 1943 an die 900.000 Menschen aus ganz Europa ermordet wurden. Glazar, der in Treblinka als sogenannter 'Funktionshäftling' eingesetzt war, konnte den gut vorbereiteten Aufstand nutzen, um zu fliehen und unterzutauchen. Unmittelbar nach Kriegsende schrieb er auf, was er erlebt und beobachtet hatte. Seine Aufzeichnungen sind präzise, detailscharf, klar und ungemein bewegend.

Produktbeschreibung
Richard Glazar (1920-1997) war einer von nur etwa 60 Überlebenden des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Treblinka, in dem ab Juli 1942 bis zum Aufstand am 2. August 1943 an die 900.000 Menschen aus ganz Europa ermordet wurden. Glazar, der in Treblinka als sogenannter 'Funktionshäftling' eingesetzt war, konnte den gut vorbereiteten Aufstand nutzen, um zu fliehen und unterzutauchen. Unmittelbar nach Kriegsende schrieb er auf, was er erlebt und beobachtet hatte. Seine Aufzeichnungen sind präzise, detailscharf, klar und ungemein bewegend.
Autorenporträt
Richard Glazar, 1920 in Prag geboren, überlebte als einer von knapp 60 Juden das Vernichtungslager Treblinka, in dem zwischen Juli 1942 und August 1943 etwa 900.000 Menschen ums Leben kamen. Glazar war über das Ghetto Theresienstadt aus der Tschechoslowakei verschleppt und von dort nach Treblinka deportiert worden. Während des Aufstands am 2. August 1943 gelang dem 33-jährigen die Flucht. Bis zum Kriegsende konnte er als ¿Fremdarbeiter¿ getarnt in Deutschland untertauchen. In Prag, London und Paris studierte er anschließend Wirtschaftswissenschaften, ließ sich in Prag nieder, wurde dort 1951 Opfer des Stalinismus. Nachdem er sich 1968 für den ¿Prager Frühling¿ engagiert hatte, musste er wieder fliehen, ging diesmal in die Schweiz. 1963 und 1971 war er einer der wichtigsten Zeugen in den Düsseldorfer Treblinka-Prozessen. 1997 stürzte sich der 77-jährige nach dem Tod seiner Ehefrau aus dem Fenster eines jüdischen Seniorenheims. Glazar bewahrte seine Erlebnisse, die er unmittelbar nach Kriegsende niedergeschrieben hatte, lange für sich. In der Tschechoslowakei fand das Manuskript keinen Verleger und so blieb es über vier Jahrzehnte unveröffentlicht. Dabei legt dieses einzigartige historische Dokument ein bewegendes Zeugnis für die zahlreichen Menschen ab, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind.