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Henry David Thoreau (1817-1862) veröffentlichte aus Protest gegen die amerikanische Eroberungs- und Sklavenpolitik die Schrift Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat . Ein zeitloses Pamphlet – scharfzüngig und ironisch, kompromisslos in den Thesen und gleichzeitig von großer poetischer Kraft. Eine Freiheitslehre von enormer Wirkung und eines jener Texte, die die Welt verändern. Die Hörspielumsetzung von Kai Grehn ist ein Beitrag zur gegenwärtigen politischen Lage in Amerika und Europa. Mit Gary Farmer, Nina Hoss und Dagmar Manzel.…mehr

Produktbeschreibung
Henry David Thoreau (1817-1862) veröffentlichte aus Protest gegen die amerikanische Eroberungs- und Sklavenpolitik die Schrift Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat . Ein zeitloses Pamphlet – scharfzüngig und ironisch, kompromisslos in den Thesen und gleichzeitig von großer poetischer Kraft. Eine Freiheitslehre von enormer Wirkung und eines jener Texte, die die Welt verändern.
Die Hörspielumsetzung von Kai Grehn ist ein Beitrag zur gegenwärtigen politischen Lage in Amerika und Europa. Mit Gary Farmer, Nina Hoss und Dagmar Manzel.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hörbuch Hamburg
  • Gesamtlaufzeit: 63 Min.
  • Erscheinungstermin: 28. September 2012
  • ISBN-13: 9783899033908
  • Artikelnr.: 35650221
Autorenporträt
Thoreau, Henry David
Henry David Thoreau (1817-1862) war Lehrer, Bleistiftfabrikant, Philosoph, Schriftsteller, Naturbeobachter und Revolutionär. Er lebte fast zeit seines Lebens in und um Concord/Massachusetts.

Grehn, Kai
Kai Grehn gründete nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin das THEATER fleur du mal. Zu den Hörspielproduktionen, bei denen er Regie führte, zählen Die Geschichte vom Franz Biberkopf nach dem Roman Berlin - Alexanderplatz von Alfred Doblin und Fisch. Farce für den Film nach Ingmar Bergman. Für Die künstlichen Paradiese nach Charles Baudelaire wurde er 2012 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Hoss, Nina
Nina Hoss, geboren 1975, sprach mit sieben Jahren ihre erste Hörspielrolle und stand als 14-Jährige erstmals auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schauspielstudium war sie sowohl am Deutschen Theater in Berlin als auch beim Berliner Ensemble engagiert. Ihren Durchbruch in Film und Fernsehen feierte sie mit der Titelrolle in Das Mädchen Rosemarie. Für ihre Darstellung der Yella im gleichnamigen Drama wurde sie 2007 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. Der Kinofilm Barbara, in dem sie ebenfalls die Hauptrolle spielt, ist für den Oscar nominiert. Nina Hoss engagiert sich politisch und sozial unter anderem für die Aktion Deine Stimme gegen Armut.

Manzel, Dagmar
Dagmar Manzel, geboren 1958, spielte am Staatstheater Dresden und am Deutschen Theater Berlin. Für ihre Darstellungen in Film und Fernsehen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis für Leben wäre schön und mit dem Deutschen Filmpreis für Die Unsichtbare. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin tritt Dagmar Manzel auch in Musiktheaterproduktionen auf. So feiert sie bei Publikum und Kritik große Erfolge mit der Darstellung der Titelfigur im Musical Kiss me, Kate an der Komischen Oper Berlin. 2013 gewann sie den Deutschen Hörbuchpreis.

Farmer, Gary
Gary Farmer wurde 1953 in Ontario als Angehörigerdes indianischen Volks der Cayuga geboren. Er spielte in vielen kanadischen und amerikanischen Film- und Fernsehproduktionen mit und wurde als Nobody in Jim Jarmuschs Dead Man bekannt sowie durch seine Rollen in den Filmen Powwow Highway und Smoke Signals. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler engagiert er sich als Veranstaltervon indianischen Kulturfestivals und ist auch als Musiker und Filmemacher aktiv.
Rezensionen
"Ein bewegendes Hörerlebnis.", RBB Radio, 01.12.2012
Besprechung von 01.10.2010
Die Pflicht zum
Ungehorsam
Mahatma Gandhi trug den epochalen Vortrag Henry David Thoreaus von 1848 zeitweise im Gepäck mit sich: Die Schrift über den gewaltlosen Widerstand gegen die Staatsmacht war ihm eine Art Lehrbuch. Bis in Herbert Marcuses Thesen gegen die „repressive Arbeitsmoral“ wirkt Thoreaus radikal freier Geist wie eine Sprengkraft hinein.
„Könnte es nicht eine Regierung geben, in der nicht die Mehrheit über Falsch und Richtig befindet, sondern das Gewissen?“, fragt Thoreau, der Einsiedler vom Waldensee, Jahrgang 1817. Legitime Regierungsgewalt muss, um gerecht zu sein, „Vollmacht und Zustimmung der Regierten“ haben, sagt er. Aus dieser Prämisse, der „wahren Achtung vor dem Individuum“, leitet er die mögliche Pflicht zum Ungehorsam ab. Das Diogenes-Bändchen enthält noch einen weniger bekannten Thoreau: „Leben ohne Prinzipien“. Gefährliche Texte! Wolfgang Schreiber
H. D. Thoreau:
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat.
Diogenes Verlag, Zürich 2010. 87 Seiten, 7,90 Euro.
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Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Das berühmte Manifest des Ungehorsams gegen des Staat von 1848 zum Anhören. Ach, 19. Jahrhundert, das ist alles lange her! Eva Behrendt scheint die "smarte Semi-Heiserkeit" des Sprechers für den Höhepunkt des Unternehmens zu halten, zu einfach kommt ihr die Welt Thoreaus vor, zu komplex die unsrige: "Ziviler Ungehorsam - ich weiß gar nicht, wie das geht ... Der Steuerhinterzieher als heroisches Korrektiv finsterer Staatsabsichten - schön wärs". Wie der Autor da "eine Referenz für Tierschutzaktivisten, Electrohippies und Hörhelferinnen" bleiben konnte" - ein Rätsel.

© Perlentaucher Medien GmbH