Gustav Gründgens - Theaterstücke, Hörspiele, Monologe, Reden, Chansons, 20 Audio-CDs
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Diese Edition beinhaltet alle noch erhaltenen Original-Aufnahmen des Ausnahmekünstlers Gustav Gründgens, auch den Bühnenmitschnitt des "Faust I" aus dem Jahr 1954. Dieser war als erste deutsche Sprechplatten-Kassette bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienen und ist bis heute ununterbrochen lieferbar.…mehr

Produktbeschreibung
Diese Edition beinhaltet alle noch erhaltenen Original-Aufnahmen des Ausnahmekünstlers Gustav Gründgens, auch den Bühnenmitschnitt des "Faust I" aus dem Jahr 1954. Dieser war als erste deutsche Sprechplatten-Kassette bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienen und ist bis heute ununterbrochen lieferbar.
Autorenporträt
Johann W. von Goethe, geb. am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gest. am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Als Geschenk, als Schatzkammer bezeichnet Jens Bisky diese zwanzig CDs, die Aufnahmen von und mit Gustaf Gründgens aus drei Jahrzehnten versammeln: Monologe, Hörspiele, Chansons, Pressekonferenzen und etliche vollständige Theateraufführungen. Und auch wenn Bisky "kein Wesen, kein Kern hinter der Vielzahl der Erscheinungen" erkennen mochte, verlor er sich doch bald in der Stimme Gründgens', der, wie Bisky schreibt, die verschiedenen Tonfälle seines Zeitalters genau registrierte und gezielt einsetzen konnte. So beherrschte er genauso das singende, vibrierende Deklamieren der süddeutschen Schule wie die überwältigende Intonation des Berliner Theaters Max Reinhardts, den Schmelz und das Flirrende ebenso wie die "nüchterne Nachdenklichkeit" und "kraftvolles Auftrumpfen". Fast resigniert klingt Bisky, wenn er über den begnadeten Schauspieler und bedenkenlosen Karrieristen urteilt: "Er tut, was er will, und er kann es."

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