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Kriminalität und Strafvollzug wurden im 19. Jahrhundert heiß diskutiert: von Kriminalisten, Reformern, Journalisten. Doch was dachten und erlebten die Betroffenen selbst? Warum gerieten die Straftäter auf die schiefe Bahn? Welche Erfahrungen machten sie in den Strafanstalten? Und gelang es ihnen, sich von ihrer kriminellen Vergangenheit zu lösen? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche Lebensgeschichten, die die Häftlinge zumeist im Gefängnis verfasst haben. Der reformierte Strafvollzug des 19. Jahrhunderts hatte sich die "moralische Besserung" auf die Fahnen geschrieben und die Häftlinge…mehr

Produktbeschreibung
Kriminalität und Strafvollzug wurden im 19. Jahrhundert heiß diskutiert: von Kriminalisten, Reformern, Journalisten. Doch was dachten und erlebten die Betroffenen selbst? Warum gerieten die Straftäter auf die schiefe Bahn? Welche Erfahrungen machten sie in den Strafanstalten? Und gelang es ihnen, sich von ihrer kriminellen Vergangenheit zu lösen? Antworten auf diese Fragen geben zahlreiche Lebensgeschichten, die die Häftlinge zumeist im Gefängnis verfasst haben. Der reformierte Strafvollzug des 19. Jahrhunderts hatte sich die "moralische Besserung" auf die Fahnen geschrieben und die Häftlinge zum Schreiben aufgefordert. Heike Talkenberger schreibt entlang dieser autobiographischen Texte eine eindrucksvolle Kriminalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Der Hörer erfährt etwas über die Erfahrungen von Prostituierten und Mördern, von Dieben und Betrügern, Revolutionären und Anarchisten und erhält Einblick in die Welt der Bordelle, Spielhöllen und Obdachlosenasyle.
Autorenporträt
Heike Talkenberger, geb. 1956, ist promovierte Historikerin, ausgebildete Archivarin und Redakteurin des Geschichtsmagazins DAMALS. Sie publiziert zudem als freie Autorin.
Rezensionen
"Der spannenden Frage, wie sich Strafverfolgung, Strafvollzug und Resozialisierung im 19. Jahrhundert gestaltet haben, geht Heike Talkenberger nach. Besonders authentisch wird ihr Buch dadurch, dass sie sich nicht auf die theoretische Analyse beschränkt, sondern die Situation anhand zahlreicher Beispiele veranschaulicht." Damals
"Talkenberger gelingt mit ihrem neuen Werk ein fruchtbarer Wechsel zu einer Alltagsgeschichte der Kriminalität im 19. Jahrhundert, die die Betroffenen selbst zu Wort kommen lässt." Sehepunkte
"Ausgehend von diesen ungewöhnlichen Autobiografien schreibt die Autorin als promovierte Historikerin eine Kriminalitätsgeschichte des 19. Jahrhunderts und eröffnet dabei neue Perspektiven." Pallasch
"Heike Talkenberger hat mit diesem Buch das bisher wenig beachtete autobiografische Material von DelinqentInnen für eine anschauliche Alltagsgeschichte der Kriminalität und der Strafvollzugspraxis im 19. Jahrhundert genutzt." Contrast