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Berlin, Sommer 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber befürchten, dass Kommunisten die Spiele sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung unter Protest verlassen. Dann findet er im olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein…mehr

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Produktbeschreibung
Berlin, Sommer 1936. Inmitten der Olympiabegeisterung muss Gereon Rath verdeckt einen Todesfall im olympischen Dorf aufklären. Die Machthaber befürchten, dass Kommunisten die Spiele sabotieren. Rath hat seine Zweifel und ermittelt eher lustlos, zumal er private Probleme hat: Er ist Gastgeber amerikanischer Olympiatouristen, und seine Ehefrau Charly hat die gemeinsame Wohnung unter Protest verlassen. Dann findet er im olympischen Dorf einen Mitarbeiter mit kommunistischer Vergangenheit, der auch am Tatort war. Während der Verdächtige brutalen Verhören der SS ausgesetzt ist, geschieht ein zweiter Mord. Rath ermittelt fieberhaft, um weitere Todesfälle zu verhindern, und ahnt nicht, dass sein eigenes Todesurteil längst gefällt ist. Spannung pur!

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Piper Verlag GmbH
  • Seitenzahl: 556
  • Erscheinungstermin: 02.11.2020
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783492997331
  • Artikelnr.: 59303101
Autorenporträt
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman "Der nasse Fisch", dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 02.11.2020

Gangster im Sturm
Krimis in Kürze: Denise Mina, Robert Brack, Volker Kutscher

Der Titel verweist auf Aristoteles, aber das muss niemanden verschrecken. "Gods and Beasts" hat sich einer der Akteure auf den Hals tätowieren lassen - wer nicht in Gemeinschaft leben könne oder ihrer nicht bedürfe, sei entweder Gott oder Tier, heißt es im ersten Buch der "Politik". In "Götter und Tiere" (Ariadne im Argument Verlag, 352 S., geb., 21,- [Euro]) von Denise Mina kommen definitiv keine Götter vor. Die "Queen of Tartan Noir", die Königin der schottischen Noir-Spielart, erzählt von Existenzen, die mit der Gemeinschaft und deren Regeln große Probleme haben, und solchen, die über diese Regeln wachen. Minas Heldin Alex Morrow ist inzwischen Mutter von Zwillingen geworden, leidet unter Schlafentzug und ist leicht reizbar.

Sie hat einen Halbbruder, Danny, der ein Glasgower Gangster ist, und ihr Leben ist daher "immer ein Spiegel von Dannys". Morrow ist eine angenehm komplexe Figur in der internationalen Ermittlerwelt. Und die Plots, die Denise Mina konstruiert, bleiben dahinter nicht zurück. In "Götter und Tiere" sind es drei Erzählstränge, die einander berühren, dann aber nicht am Ende zu einem netten Schleifchen gebunden werden, damit alles seine Ordnung hat.

Durch dieses Verfahren bleibt Zeit, in verschiedene soziale Milieus der Glasgower Gesellschaft zu blicken. Man erlebt einen populären linken Politiker im Kampf mit der Boulevardpresse und seiner Ehefrau, zwei Polizisten, die das Geld, das sie im Kofferraum eines Dealers finden, beiseiteschaffen, und einen blutigen Überfall auf eine Postfiliale, bei dem Morrow lange nicht weiterkommt, auch weil der Zeuge mit dem Aristoteles-Tattoo eine sehr undurchsichtige Gestalt bleibt. Wie Mina dieses Szenario dann ausklingen lässt, ist ziemlich souverän.

Wer an die Hamburger Sturmflut von 1962 denkt, der denkt eher an Helmut Schmidt, den damaligen Polizeisenator, der als Krisenmanager berühmt wurde, als an einen Kriminalroman. Für "Dammbruch" (Ellert & Richter, 240 S., br., 12,- [Euro]) von Robert Brack liefert die Naturkatastrophe jedoch sogar ein neues Subgenre: den "Sturmflut-Thriller". Bracks Idee ist simpel und sehr überzeugend. Der gerade entlassene Einbrecher Rinke will noch einen letzten großen Bruch machen, auf einem Frachter voller Gold. Doch es ist die Nacht, in der das Sturmtief kommt, und so geht es für Rinke wie für die Polizisten schnell nur noch ums Überleben.

Brack erzählt, von einigen etwas blumig geratenen Passagen abgesehen, knapp, direkt und spannend. Und wie in einem guten B-Movie, an denen der Film noir so reich ist, gibt es da auch eine Femme fatale, die Betty heißt, sich auf ihre Weise um Kriegsversehrte kümmert und die alte Noir-Figur vom good-bad girl, dem Mädchen, das böse erscheint, aber im Grunde gut ist, auf den Kopf stellt. Brack übertreibt es nicht mit Lokalkolorit und historischen Anekdoten, die meist nur Redundanzen hervorbringen. Das letzte Wort hat hier das Sturmtief, das die auch damals schon benennungswütigen Meteorologen "Vincinette" tauften.

Gereon Rath sieht für Leser nicht zwingend aus wie Volker Bruch in "Babylon Berlin", der international gefeierten Serie, die aus den Romanen von Volker Kutscher hervorgegangen ist. Das ist auch gut so. Denn Kutscher hat unbeirrbar weitergeschrieben an seinen Rath-Romanen, die mit den Mitteln des Kriminalromans zu begreifen versuchen, wie sich die Weimarer Republik in den Nationalsozialismus bewegte. Inzwischen ist die Reihe im Jahr 1936 angekommen. An den Tagen von "Olympia" (Piper, 544 S., geb., 24,- [Euro]) waren die Nationalsozialisten propagandistisch ein letztes Mal bemüht, Deutschland als weltoffenes, zivilisiertes Land darzustellen.

Rath wird diesmal ins olympische Dorf abkommandiert - und geht natürlich wieder seine eigenen Wege. Kutscher verschränkt dabei auf bewährte Art Historie und Fiktion zum immer düsterer werdenden Zeitbild. Man liest das Buch wie immer in einem Zug - und ist nach dem völlig überraschenden Finale ratlos, wie Kutscher aus dieser selbsterzeugten Situation in den beiden noch ausstehenden Bänden wieder herauskommen will.

PETER KÖRTE

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Dlf Kultur-Rezension

Sieben Romane hat sich Volker Kutscher Zeit gelassen hat, um aus der Vorgeschichte des Nationalsozialismus zu erzählen, wobei mit jedem neuen Buch die Spannung stieg und die Atmosphäre düsterer und ernster wurde, stellt Rezensentin Irene Binal fest. Mit dem achten Buch aus der Reihe über Kommissar Gereon Rath führt Kutscher nun mitten hinein ins Herz der Finsternis: Berlin im Olympiajahr 1936. Kommissar Rath, lesen wir, soll im Dienst der SS einen Todesfall aufklären, wobei er selbst zum Opfer von Erpressung und Erniedrigung wird, Raths ehemaliger Freund Reinhold Gräf hat sich mit Überzeugung den Nazis angeschlossen, Raths Ziehsohn wird zum Ziel der Gestapo und seine Frau zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Mit seiner geduldigen, präzisen und einfühlsamen Erzählweise gelingt es dem Autor, zum einen das Porträt eines Mannes zu zeichnen, der "das Richtige tun will", aber stetig weiter ins Schlechte abrutscht. Zum anderen ermöglicht er seinen Lesern, emotional nachzuvollziehen, wie das Leben in der Diktatur gewesen sein muss, so die beeindruckte Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH
»Eine Lesefreude für Krimifans, die eine Abwechslung zum nächsten Schweden-Krimi suchen.«, St. Pölten Konkret (A), 01.12.2020