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Die Hessinnen kommen!
Die Wirtin, sagt man, sei die Seele eines Gasthauses. Und tatsachlich: Meist sind diese Häuser noch ein wenig gemütlicher, das Ambiente noch ein wenig geschmackvoller und die Menüs noch ein wenig liebevoller komponiert. Oft steht die Wirtin selbst am Herd, verwöhnt ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten und legt neben dem typischen "Stöffsche" Wert auf eine gepflegte Weinkarte.
Erfrischend geschrieben, führt das Buch durch die hessische "weibliche" Gastro-Kultur mit fundierten Tipps, vielen Anekdoten, amüsanten Plaudereien und den Lieblingsrezepten der Wirtinnen
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Produktbeschreibung
Die Hessinnen kommen!

Die Wirtin, sagt man, sei die Seele eines Gasthauses. Und tatsachlich: Meist sind diese Häuser noch ein wenig gemütlicher, das Ambiente noch ein wenig geschmackvoller und die Menüs noch ein wenig liebevoller komponiert. Oft steht die Wirtin selbst am Herd, verwöhnt ihre Gäste mit regionalen Köstlichkeiten und legt neben dem typischen "Stöffsche" Wert auf eine gepflegte Weinkarte.

Erfrischend geschrieben, führt das Buch durch die hessische "weibliche" Gastro-Kultur mit fundierten Tipps, vielen Anekdoten, amüsanten Plaudereien und den Lieblingsrezepten der Wirtinnen zum Nachkochen für zu Hause.

Adressen, Öffnungszeiten und erklärende Hinweise zur Anfahrt sowie Ausflugstipps machen das sympathische Buch zu einem echten kulinarischen Reiseführer.
  • Produktdetails
  • Weiberwirtschaften
  • Verlag: Hädecke
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 14. August 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 277mm x 179mm x 22mm
  • Gewicht: 1025g
  • ISBN-13: 9783775006484
  • ISBN-10: 3775006486
  • Artikelnr.: 36861524
Autorenporträt
Endress, Angela Francisca
Ihre Laufbahn begann Angela Francisca Endress mit Sprachstudien im europäischen Ausland. Die Leidenschaft für die Fotografie entdeckte sie während einer Lehre zur Werbekauffrau. Nach dem Examen an der Hochschule für Bildende Künste Kassel, absolvierte sie die Meisterprüfung als Fotografin und arbeitete im Fotostudio eines großen Porzellanherstellers. Heute fotografiert sie im eigenen Studio mit großer Küche und Garten für namhafte Unternehmen und Zeitschriften im Bereich Ess- und Tisch-Kultur und arbeitet als freie Autorin für Buchverlage.
Inhaltsangabe
Vorwort Lageplan / Übersichtskarte 01. Adel.es verpflichtet Anja Graulich in Adel.es Restaurant in Alsfeld Lammfilet im Macadamiamantel und Wildkräutersalat mit Erdbeeren, Spargel und Ziegenkäse Jakobsmuscheln mit Wildreis und Vanille-Schoko-Jus Barbarieentenbrust, Papaya-Zwiebel-Gemüse, Pasta und Safranschaum 02. Eile mit Weile - nur nichts überstürzen Katja Hack im Gasthaus Hack in Borken-Kerstenhausen "Kerstenhäuser Duckefett" - Schmandsuppe mit Kartoffeltatar und Ahler Wurst Lachsforellen-Cannelloni auf geschmortem Fenchel Schokoladen-Gnocchi mit Rosmarin-Birnen 03. Schlemmen mit "Sitte"Renate Bellin im Restaurant Sitte in Darmstadt Argentinisches Rumpsteak mit Gartensalat Rittertopf "Barbarossa" - Schweinesteaks und Frikadellen mit Bohnen und Bratkartoffeln Gefüllte Datteln mit Walnusseis 04. Ein bisschen Pink muss sein Annette Müller in der Weiberwirtschaft in Eltville Weiberfladen "Adonis' Kuss"Bruschetta à la Oma Auguste 05. Landleben mit allen Sinnen genießen Bettina und Christiane Kohl im Landhaus Bärenmühle in Frankenau Ziegenkäse-Soufflé mit hausgemachtem Apfel-Chutney Roastbeef mit Senf-Hollandaise, Zwiebel-Confit und Dauphine-Kartoffeln Thymianparfait mit karamellisierten Quitten 06. Geht nicht, gibts nicht Konstantina Dagianta im Restaurant Opéra in Frankfurt am Main Lachsforelle mit Estragonschaum auf frischem Blattspinat und Salzkartöffelchen Opéra's Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln Erdbeer-Tiramisø mit süßer Frankfurter Grüner Sauce 07. Immer eine gute Suppe ... Daniela "Dani" Gottschalk im Souper! in Frankfurt am Main Frische Erbsensuppe in vier Varianten Monzasuppe 08. Immer nur backen ... Azko Iimori in Iimori Patisserie & Restaurant in Frankfurt am Main Misosuppe mit Tofu und Lauchzwiebel Grüntee-Macarons 09. Wirtin par excellence Erika Lohninger im Restaurant Lohninger in Frankfurt am Main Black Cod, japanische Consommé und Shiso-Kresse-Salat Bergheu-Ochsenfilet mit Schalotten-Confit und Kartoffel-Pistazien-Püree Marillenpalatschinken und Lavendeleis 10. Für die Gäste nur das Beste Maria und Renate Tünsmeyer im Romantik Hotel Goldener Karpfen in Fulda Kotelett vom Mangaliza-Wollschwein auf Kartoffelwürfelchen mit Thymiansauce Rhönforellenfilet auf Schmorgurken mit Dillsauce Basilikumparfait mit Sauerampfersorbet und Sommerbeeren 11. Ein Schiff auf dem Trockenen Ingrid Stolte im Restaurant Gernsheimer Schiff in Gernsheim Hausgemachte Edelfischsuppe Ginger-Chili-Chicken 12. Die Bewahrung des Urgeschmacks Marion Ackermann-Weiland und Roswitha Pflüger in der Jausenstation Weißenbach in Großalmerode Hessisches Kräutersüppchen Himmel und Erde: Blutwurst mit Apfelringen auf Bauernbrot Schweinemedaillons im Blätterteig 13. Hochprozentiges ist ihr Metier Margarete Brähler in der Scheuer Cocktailbar in Herbstein Shakirah Red Eternity Little Butcher 14. Ein Leben für den Wein Iris Wölfelschneider-Daab im Hotel-Restaurant Krone in Höchst-Hetschbach Zander und Kalbsbries mit Erbsen-Karotten-Salat Kalbsnieren in Thymian-Senf-Sauce mit Pfifferlingen und Semmelknödeln Perlhuhn mit Rosmarinsauce, Kohlrabi, glasierten Kirschen und gefüllten Kartoffeltaschen 15. Eine Bayerin in Hessen Rosi Althen in Rosis Restaurant in Hünstetten-Bechbach Kalbsbäckchen in Madeirasauce Buntes aus dem Meer 16. Qualität im Fachwerkdenkmal Sabine Kogge im Restaurant Höerhof in Idstein Wildentenbrust aus dem Taunus mit Kerbelknollenpüree und Mais Schokotörtchen mit Erdbeeren, Mandelmehl und Waldmeistersorbet 17. Italien im Herz und auf der Zunge Gisela Levorato in der Enoteca Osteria Weinstube in Kassel Rucola-Salat mit Pecorino, Birnen und Walnüssen Kaninchenragout mit hausgemachten Gnocchi Bonèt - Piemonteser Schokoladenflan mit Zwergorangenkompott 18. Alm-Atmosphäre im Habichtswald Heike Röhl-Elsner im Herbsthäuschen Waldgaststätte in Kassel-Bad Wilhelmshöhe Hausgebeizter Wildschweinbraten mit Burgundersauce, Rosenkohl und
Rezensionen
Besprechung von 29.12.2013
Prost auf das neue Jahr

VON JACQUELINE VOGT

Bier und Frauen und ein Sekt mit Geschichte: Zum Jahresabschluss an dieser Stelle drei Tipps, zwei sind Hinweise auf Bücher mit regionalem kulinarischem Bezug. Gaststätten von Michelstadt bis Mainz, die ihr Bier selbst herstellen, hat F.A.Z.-Redakteur Peter Badenhop in einem kleinen Führer zusammengestellt, die "Zwölf Apostel" in Frankfurt sind zum Beispiel dabei, das "Alt Giessen" in Gießen, "Kärrners" in Bad Orb ("Die schönsten Brauhäuser an Rhein und Main", Societäts-Verlag, 168 S., 12,80 Euro).

Im Hädecke-Verlag erschienen ist ein Band, der von Frauen geführte Hotels und Lokale in ganz Hessen vorstellt oder aber Frauen, die in Hotels und Restaurants eine besondere Rolle spielen (Barbara Goerlich, "Hessische Weiberwirtschaften", 224 S., 22,80 Euro). Die Zusammenstellung wirkt ein bisschen bemüht mit einzig dem Geschlecht als Klammer, aber das Ganze ist lesenswert, denn es sind schöne Porträts entstanden, zum Beispiel von den Tünsmeyer-Schwestern in Fulda mit ihrem wunderbaren Hotel zum Goldenen Karpfen, das jederzeit einen Besuch lohnt, oder von Erika Lohninger, der Mutter des Kochs Mario Lohninger in Frankfurt, Managerin der Familie und ihrer Lokale. Man kann aus der Lektüre auch Reisetipps in kleinere Orte mitnehmen, etwa den in das Landhaus Bärenmühle in Frankenau, eine der Chefinnen war lange Jahre Redakteurin der "Süddeutschen Zeitung". Zu den Geschichten serviert das Buch Rezepte der erwähnten Häuser.

Wie anstoßen auf das Ende von 2013 und den Beginn von 2014? Mit Pomp zum Beispiel, der Cuvée aus Riesling-Sekt und Apfelwein, die sich vor ein paar Jahren Johanna Höhl ausgedacht hat, Geschäftsführerin der gleichnamigen Kelterei in Hochstadt. Neuerdings gibt es, in einer aufwendig gestalteten Schmuckschachtel, eine Sonder-Edition vom "Pomp Seductive", bei dem der Apfel-Anteil aus biologisch angebauten Champagner-Reinetten gewonnen wird. Zwei Euro des Verkaufspreises gehen als Spende an das in Frankfurt geplante Romantik-Museum.

Ihr Produkt, sagt Höhl, habe zum Thema des Museums einen besonderen Bezug. Denn den Beginn der Apfelweinkelterei in Hochstadt Ende des 18. Jahrhunderts habe einerseits die Not geboren, weil die Weinreben damals Opfer der Reblaus geworden seien. Die Hinwendung zum Apfel, sagt sie, könne man aber auch als bewusste Abkehr von klassischen Vorbildern und somit als Ausdruck der romantischen Bewegung interpretieren. Davon abgesehen schmeckt der Pomp einfach nach wie vor besonders gut. (Bezugsquellen: www.the-pomp.com)

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