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  • Format: ePub


Karl Schneider, Entwicklungsingenieur der Firma Ikarus, wird in seiner Hanauer Villa tot aufgefunden. Die Witwe ist in Tränen aufgelöst, die Ermittlungen drehen sich schon bald im Kreis, ohne erkennbaren Aufklärungsfortschritt. Zudem ist Kommissar Weinrich frisch verliebt und hat gar keine Zeit für langwierige Nachforschungen. Exkollege Herbert Schönfelder, Kommissar im Ruhestand, soll aushelfen, doch hat der seiner Frau versprochen, niemals mehr einen Fuß in die Polizeidirektion zu setzen. Während Polizeichef Huber unablässig Druck macht und so die Herzfrequenz des Ermittlungsduos erhöht,…mehr

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  • Größe: 1.14MB
Produktbeschreibung
Karl Schneider, Entwicklungsingenieur der Firma Ikarus, wird in seiner Hanauer Villa tot aufgefunden. Die Witwe ist in Tränen aufgelöst, die Ermittlungen drehen sich schon bald im Kreis, ohne erkennbaren Aufklärungsfortschritt. Zudem ist Kommissar Weinrich frisch verliebt und hat gar keine Zeit für langwierige Nachforschungen. Exkollege Herbert Schönfelder, Kommissar im Ruhestand, soll aushelfen, doch hat der seiner Frau versprochen, niemals mehr einen Fuß in die Polizeidirektion zu setzen. Während Polizeichef Huber unablässig Druck macht und so die Herzfrequenz des Ermittlungsduos erhöht, scheint sich die Spur des Täters immer weiter zu verlieren. Ist der Einzige, der klar sieht, Kaffeeverkäufer Luigi auf dem Hanauer Wochenmarkt? Die Verbrecherjagd der Kommissare Mario Weinreich und Herbert Schönfelder hat Witz, Esprit und Charme. Mit dem ungleichen Ermittlerduo - hier der nassforsche Weiberheld Weinreich, dort der pfiffige Un-RuheständlerSchönfelder - in Hanau auf temporeiche Mördersuche zu gehen, macht mächtig Laune. Dabei spielt es keinerlei Rolle, ob man Gassen, Geschichte, Golfplatz und graue Eminenzen der Brüder-Grimm-Stadt nun kennt oder nicht. Kurzweilige Krimikost aus Hessen. Günther Schwärzer, Main-Post Würzburg Hanau ist wieder Schauplatz eines blutigen Verbrechens: Der ehemalige Abteilungsleiter eines weltweit agierenden Unternehmens für Anlagenbau liegt tot in seiner Villa im noblen Stadtteil Wilhelmsbad, ermordet mit mehreren Messerstichen. Technologieklau? Eifersuchtsdrama? Oder doch ein schnöder Raubüberfall? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Inder Mahindra Singh? Kommissar Mario Weinrich ermittelt und holt sich dafür Hilfe von seinem eigentlich bereits pensionierten Kollegen Herbert Schönfelder - was diesen prompt in eine Ehekrise stürzt. Aber auch Weinrich drücken private Probleme: Er traut sich nicht, seiner neuen Flamme seinen wahren Beruf zu offenbaren ... Matthias Grünewald und Dieter Kögel haben ihren zweiten Hanaukrimi vorgelegt: kurzweilig, spannend, stringent erzählt, ein bisschen skurril, mit viel Lokalkolorit - und zwei liebenswerten Hauptfiguren, die weder cool noch eigenbrötlerisch sind, sondern allzu menschlich und deshalb so liebenswert. Pamela Dörhöfer, Frankfurter Rundschau

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: CoCon Verlag
  • Seitenzahl: 300
  • Erscheinungstermin: 29.09.2010
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783863146948
  • Artikelnr.: 44901959
Autorenporträt
Dieter Kögel, geb. 1954, ist Bühnendarsteller, Autor mehrerer Stücke, freier Journalist. Seit 1994 Mitglied im Theateratelier des Offenbacher Künstlerprojekts Bleichstraße 14 H. Aufgewachsen in Hanau-Steinheim, lebt in Langenselbold.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 05.10.2010

Sympathie für die Stadt, aber keine Liebeserklärung

Zwei Hanauer Autoren haben ihren zweiten Kriminalroman mit Lokalkolorit fertiggestellt. In "Eine Leiche zum Espresso" kommt die Stadt nicht allzu gut weg.

HANAU. Eingefleischte Krimifans kennen das: Noch ist das Buch nicht zur Hälfte durchgelesen und schon ist zu ahnen, wer der Missetäter ist. Wenn sich dann die Hinweise verdichten, ist die Sache klar, auch wenn der Autor die eine oder andere falsche Fährte auslegt. Die beiden Hanauer Kriminalautoren Matthias Grünewald und Dieter Kögel haben eine todsichere Methode gefunden, um diesen Mechanismus zu vermeiden. Zum einen schreiben sie abwechselnd die Kapitel, ohne vorher genauer abzusprechen, wie die Geschichte weitergehen soll. Zum anderen wissen sie selbst am Anfang und über weite Strecken des Schreibprozesses nicht, wer am Ende der Mörder sein wird.

In ihrem zweiten Kriminalroman "Eine Leiche zum Espresso" ist denn auch kaum zu ahnen, bei wem am Ende die Handschellen klicken werden. Allerdings spielt der Fall des ermordeten Karl Schneider, Abteilungsleiter eines Unternehmens für Anlagenbau, auch nicht die Hauptrolle in der Geschichte. Wie bei ihrem ersten Gemeinschaftswerk, das in zweiter Auflage erschienene Buch "Tatort Hanau", fesselt - zumindest den Hanauer Leser - in erster Linie das Lokalkolorit. Der Entwicklungsingenieur Schneider wird in seiner Villa in Hanau-Wilhelmsbad ermordet, die beiden Ermittler Mario Weinrich und Herbert Schönfelder sind Beamte der Hanauer Polizeidirektion und wohnen in Großauheim und Steinheim.

Ihre Nachforschungen zum Fall Schneider, aber auch ihre privaten Umtriebe führen sie vom noblen Golfplatz in Wilhelmsbad über den bodenständigen Hanauer Wochenmarkt bis hin zu zwielichtigen Kneipen der Rotlichtszene. Das gibt den beiden Autoren Gelegenheit in Fülle, aus dem Nähkästchen der Stadt zu plaudern, in der sie als freie Journalisten fast täglich unterwegs sind. Eine Liebeserklärung ist es aber nicht gerade, was da zu lesen ist, allenfalls Sympathiebekundungen für die Schattenseiten Hanaus. "Hinter den Fassaden der Wilhelmsbader Villen und dem kleinen benachbarten Stadtteil Hohe Tanne lagerten Millionen. Banker, Rechtsanwälte, Unternehmer und Lottogewinner residierten hier unweit von Golfclub und ehemaligem Kurpark hinter ihren goldenen Käfigtoren, die die triste Wirklichkeit einer kriegsbeschädigten Innenstadt mit verarmten Migrantengettos nie aus der Nähe kennengelernt hatten", so begegnet dem Leser die Stadt in einer der ersten Beschreibungen des Buches. Ein paar Seiten weiter heißt es dann: "Entlang der Wilhelmsbader Allee mit ihren alten Linden kehrte er zurück in das Hanauer Alltagsgesicht aus Straßenkreuzungen, schmucklosen Nachkriegsbauten, Brachflächen und rostigen Eisenbahngleisen." Solche Passagen dürften die stets um das Image der Stadt besorgte Stadtspitze ebenso wenig erfreuen wie die Hessische Verwaltung der Schlösser und Gärten die Beschreibung des Staatsparks Wilhelmsbad: "Zwar hatte das Bad schon lange keinen Kurgast mehr gesehen, doch der morbide Charme der Pavillonbauten und Arkaden mit ihrer abblätternden Farbe und den gewundenen Wegen durch die Parkanlage inspirierten den Ermittler. Mitten im Park befand sich ein altes Karussell, das zu Zeiten des Erbprinzen Wilhelm Kurzweil gebracht hatte. Die Holzpferde, die mit einer komplizierten Mechanik bewegt wurden, standen nun still. Ein Pferdekopf, von Fäulnis in zwei Hälften gespalten, irgendwo am Boden lag ein Pferdeschweif." Auch wenn der Roman an anderen Stellen die aktuelle Stadtgeschichte aufgreift, ist diese Darstellung Fiktion: Das Karussell wird gerade aufwendig saniert, und die Pferde weilen in einer Restaurierungswerkstatt im Odenwald. Ganz und gar Erfindung bleiben die beiden Ermittler. Zur Zierde ihrer Zunft tragen sie nicht gerade bei.

Vor allem Weinrich, der Jüngere von beiden, ist zwar sympathisch, kann als Vorbild eines aufrechten Beamten aber nicht dienen. Er ist so beschäftigt mit seiner neuen Freundin, dass er kaum zum Ermitteln kommt. Obwohl er pleite ist, legt er sich aus einem Impuls heraus ein 30 000 Euro teures Motorrad zu, das ihm gleich wieder abhandenkommt. Außerdem fließt bei ihm der Alkohol reichlich, was ihn aber gelegentlich nicht davon abhält, sich hinter das Steuer zu setzen.

Der aus dem Ruhestand zurückbeorderte Herbert Schönfelder ist einem Gläschen auch nicht abgeneigt. Quelle seiner Inspiration ist auch gerne ein Espresso, eingenommen am mobilen Café von Luigi auf dem Hanauer Wochenmarkt, den es übrigens tatsächlich gibt. Am Ende klären die beiden doch noch irgendwie den Fall.

LUISE GLASER-LOTZ

Der Kriminalroman "Eine Leiche zum Espresso" von Matthias Grünewald und Dieter Kögel aus dem Hanauer Cocon-Verlag kostet 12,80 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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