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Schweiz im Dezember 1920: Im Tessiner Dörfchen Cassarate lernen Emmy und Hugo Ball den Schriftsteller Hermann Hesse kennen. Jeder von ihnen hat eine schwierige Zeit hinter sich. Hesse befindet sich mitten in der Arbeit an "Siddharta". Hugo Ball verlor vor kurzem seinen geliebten Freund Hans Leybold. Und Emmy Hennings, frisch mit Ball verheiratet, hat eine unruhige Zeit voller Liebhaber und Drogen durchlebt. Wie eine Fügung erscheint den dreien ihre Freundschaft, die immer enger wird - bis zu Balls Tod nach der Fertigstellung seiner Hesse-Biographie 1927. In ihrem mitreißenden Roman erzählt…mehr

Produktbeschreibung
Schweiz im Dezember 1920: Im Tessiner Dörfchen Cassarate lernen Emmy und Hugo Ball den Schriftsteller Hermann Hesse kennen. Jeder von ihnen hat eine schwierige Zeit hinter sich. Hesse befindet sich mitten in der Arbeit an "Siddharta". Hugo Ball verlor vor kurzem seinen geliebten Freund Hans Leybold. Und Emmy Hennings, frisch mit Ball verheiratet, hat eine unruhige Zeit voller Liebhaber und Drogen durchlebt. Wie eine Fügung erscheint den dreien ihre Freundschaft, die immer enger wird - bis zu Balls Tod nach der Fertigstellung seiner Hesse-Biographie 1927. In ihrem mitreißenden Roman erzählt Eveline Hasler von der Begegnung dieser drei schöpferischen Menschen und von den Jahren davor, der wilden Zeit der Avantgarde in München und Zürich.
  • Produktdetails
  • Verlag: Nagel & Kimche
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 21. Juli 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm
  • Gewicht: 355g
  • ISBN-13: 9783312004614
  • ISBN-10: 3312004616
  • Artikelnr.: 29504409
Autorenporträt
Hasler, Eveline
Eveline Hasler wurde in Glarus geboren, studierte Psychologie und Geschichte in Fribourg und Paris und war einige Zeit als Lehrerin tätig. Heute lebt sie im Tessin. Sie schreibt vor allem historische Romane, aber auch Lyrik, Kinderbücher, Kolumnen, Reportagen sowie Radio- und Zeitschriftenbeiträge. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schubart-Literaturpreis, dem Meersburger Droste-Preis für Dichterinnen und dem Justinus-Kerner-Preis. 1990/91 war sie Guest Lecturer am German Department der City University in New York. Ihre Bücher wurden bisher in zwölf Sprachen übersetzt.
Rezensionen
"Mit gewohnter Sorgfalt und unter akribischem Quellenstudium schält Hasler durch die Erlebnisse der Balls im Tessin in Rückblenden immer wieder deren bewegtes Leben heraus und setzt es in Beziehung zu der nur scheinbar statischen Existenz Hermann Hesses." Alexandra Stäheli, Neue Zürcher Zeitung, 11.10.10 "Ihr bewährtes Erfolgskonzept, Historie und Fiktion zu verschmelzen, behält Eveline Hasler bei: Geschickt montiert sie in ihrer 'biografischen Annäherung' Originalzitate der Beteiligten. Und vertraut im Übrigen auf ihre sinnliche Sprache und auf die Macht der Empathie: Hesses Ehetragödie mit Ruth Wenger ist ebenso hinreißend erzählt wie Hugo Balls Beinahe-Seitensprung mit der Gattin eines Fabrikanten." Oliver Pfohlmann, Deutschlandradio, 22.09.10 "Hasler nähert sich dem Dreigestirn sensibel, auf leisen Sohlen und entwirft einen weiten Raum der Freundschaft, in dem Vieles möglich ist, nahezu alles gesagt werden kann, aber auch das Schweigen seinen Platz hat. Hasler fängt die melancholische Grundstimmung sprachlich wunderbar ein. Man merkt, dass genau recherchiert wurde." Ingeborg Gleichauf, Badische Zeitung, 25.07.10 "Kenntnisreich, einfühlsam und in einer sehr gepflegten Sprache arrangiert Hasler, diese Virtuosin des dokumentarischen Romans, knappe Skizzen zu einem lebendigen Porträt einer Künstlerfreundschaft und zu einem Stück Hesse-Biographie. So liest sich diese reizvolle Kulturgeschichte aus neuer, ungewohnter Perspektive am Ende so spannend wie ein Roman." Roger Anderegg, Sonntagszeitung, 25.07.10 "Sie taucht die Beziehungsgeschichte in ein erotisches Licht, sie deutet an, fragt, lässt klugerweise auch vieles offen. Es ist ein literarisches, kein wissenschaftliches Verfahren, das sie hier anwendet. Trotzdem erfährt der Leser eine Menge Tatsachen über diese einzigartige Dreiecksbeziehung. Eine feinfühlige biografische Nachdichtung." Harald Klauhs, Die Presse, 24.12.10…mehr