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Bäume sind für Hermann Hesse Sinnbilder, die sich mit Erinnerungen verbinden, Symbole der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, aber auch "allen Wachstums, allen triebhaften, naturhaften Lebens, aller Sorglosigkeit und geilen Fruchtbarkeit". Sie sind für ihn Spiegel der Jahreszeiten, der Landschaften und Umweltbedingungen ihres Standorts. In ihren Jahresringen und Verwachsungen erkennt man "allen Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen". Und ihre Gegenwart kann ungeheuerlich tröstlich sein: "Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum…mehr

Produktbeschreibung
Bäume sind für Hermann Hesse Sinnbilder, die sich mit Erinnerungen verbinden, Symbole der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, aber auch "allen Wachstums, allen triebhaften, naturhaften Lebens, aller Sorglosigkeit und geilen Fruchtbarkeit". Sie sind für ihn Spiegel der Jahreszeiten, der Landschaften und Umweltbedingungen ihres Standorts. In ihren Jahresringen und Verwachsungen erkennt man "allen Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen". Und ihre Gegenwart kann ungeheuerlich tröstlich sein: "Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum zu uns sprechen: Sei still! Sei still! Sieh mich an! Leben ist nicht leicht, Leben ist nicht schwer. ... Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends."
Hermann Hesses Betrachtungen und Gedichte über Bäume sind die erfolgreichste Anthologie des Insel Verlags. Jetzt wird dieser Bestseller erstmals in einer gebundenen Geschenkausstattung und mit neuen farbigen Fotografien vorgelegt.
  • Produktdetails
  • Insel-Bücherei 1393
  • Verlag: Insel Verlag
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 130
  • Erscheinungstermin: 14. April 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 15mm
  • Gewicht: 236g
  • ISBN-13: 9783458193937
  • ISBN-10: 3458193936
  • Artikelnr.: 40073191
Autorenporträt
Das umfangreiche lyrische Werk Hermann Hesses (* Calw 1877, † Montagnola 1962) geriet über die großen Romanerfolge wie "Peter Camenzind" (1904), "Demian" (1919), "Siddhartha" (1922), "Der Steppenwolf" (1927), "Narziß und Goldmund" (1930) oder "Das Glasperlenspiel" (1943) fast ein wenig in Vergessenheit. Hermann Hesse, der 1946 für sein Gesamtwerk den Nobelpreis für Literatur erhielt, wuchs in einem pietistischen Elternhaus auf. Nach einer höchst konfliktreichen Jugend - u. a. verübte er einen Selbstmordversuch, brach die Schule und später eine Lehre ab und rebellierte gegen die von ihm empfundene Scheinheiligkeit der Gesellschaft - verarbeitete er diese Zeit auch in "Unterm Rad" (1906). Das Ringen um den eigenen Lebensweg bleibt für Hermann Hesse zeitlebens ein Thema - auch in seinen Büchern und Gedichten -, und er trifft damit oft den Nerv einer Jugend auf der Suche. Hesse, der sich im Ersten Weltkrieg als Freiwilliger gemeldet hatte, wegen Untauglichkeit aber in der Kriegsgefangenenfürsorge arbeitete, wurde zum entschiedenen Pazifisten und Kriegsgegner. Privat kämpfte er gegen das Auseinanderbrechen seiner ersten Ehe mit Maria Bernoulli, diverse Schicksalsschläge und die Trennung folgten. Hesse heiratete noch zwei Mal und lebte ab 1919 bis zu seinem Tod im schweizerischen Montagnola in der Nähe von Lugano. 1954 erhielt er den Militärorden Pour le Mérite, 1955 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - zahlreiche Preise waren ihm zuvor zuteil geworden.
Rezensionen
"Ein außergewöhnliches Büchlein zu den Bäumen, das alle Naturliebhaber im Allgemeinen sowie Liebhaber von Bäumen im Besonderen mit seinen außergewöhnlichen Betrachtungen erfreuen wird!"
Bücherrundschau, Tirol 1/2014