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Einzigartige Verflechtung von KulturenIn diesem Lehrbuch präsentiert Hanna Liss die Geschichte der jüdischen Bibelauslegung vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Die Bibelauslegung gewinnt in diesem Werk erstmals ein eigenes Gewicht neben der rabbinischen Literatur oder der jüdischen Philosophie. Neben der Darlegung zeitgeschichtlicher und geokultureller Kontexte stellt Hanna Liss einzelne Bibelkommentatoren vor und bietet zahlreiche Auslegungsbeispiele, in denen die jeweils aktuellen Themen und exegetischen Herausforderungen zur Sprache gebracht werden. Die jüdische Schriftauslegung…mehr

Produktbeschreibung
Einzigartige Verflechtung von KulturenIn diesem Lehrbuch präsentiert Hanna Liss die Geschichte der jüdischen Bibelauslegung vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Die Bibelauslegung gewinnt in diesem Werk erstmals ein eigenes Gewicht neben der rabbinischen Literatur oder der jüdischen Philosophie. Neben der Darlegung zeitgeschichtlicher und geokultureller Kontexte stellt Hanna Liss einzelne Bibelkommentatoren vor und bietet zahlreiche Auslegungsbeispiele, in denen die jeweils aktuellen Themen und exegetischen Herausforderungen zur Sprache gebracht werden. Die jüdische Schriftauslegung erweist sich als einzigartiger Zugang, um die Verflechtung der religiösen, sprachwissenschaftlich-exegetischen und philosophischen Kulturen von Judentum, Christentum und Islam aufzuzeigen.
  • Produktdetails
  • UTB Uni-Taschenbücher 5135
  • Verlag: UTB
  • Artikelnr. des Verlages: 5135
  • Erscheinungstermin: August 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 151mm x 32mm
  • Gewicht: 731g
  • ISBN-13: 9783825251352
  • ISBN-10: 3825251357
  • Artikelnr.: 54555949
Autorenporträt
Prof. Dr. Hanna Liss studierte Bibelwissenschaft, Judaistik und Altorientalistik in Tübingen, Jerusalem, München und Berlin; 1995 Promotion; 2002 Habilitation; seit 2003 Professorin für Bibel und Jüdische Bibelauslegung an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und der Universität Heidelberg.
Inhaltsangabe
Vorwort VIIAbkürzungen XXITranskriptionsregeln XXVIIEinleitung 11. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Auslegungstradition 12. Jüdische Bibelauslegung als Teil einer jüdischen Theologie 41. Kapitel: Der Bibeltext und seine Überlieferung bis zum Hochmittelalter 71.1. Die Hebräische Bibel zwischen Text und Auslegung 8a. Die Bibel als Text und Schriftencorpus 8b. Bibelauslegung in Qumran und im jüdischen Hellenismus 19c. Von der Kompilationsliteratur zum Autor 22d. Wo und wie beginnt das jüdische Mittelalter? 251.2. Die Anfänge judäo-arabischer Grammatik und Schriftauslegung 26a. Der Beginn der philologischen und philosophischen Bibelauslegung 26b. Die Herausforderung durch die karäischen Exegeten 31c. Die spanischen Hebraisten und die philologische Exegese 361.3. Zusammenfassung 412. Kapitel: Die Entstehung einer europäisch-jüdischen Bibel- und Bildungskultur 432.1. Voraussetzungen und Hintergründe 44a. Lateinische Bibelauslegung im christlichen Westeuropa 44b. Die jüdischen Gelehrtenzentren im 11. und 12. Jahrhundert 47c. Die handschriftliche Überlieferungstradition 51d. Glossensammlungen als neue Form literarischer Vermittlung 542.2. Persönlichkeiten 57a. R. Schelomo Jitzchaqi (Raschi; ca. 1040 - 1105) 57b. R. Schema'ja (ca. 1060 - 1130) 60c. R. Josef ben Schim'on (Qara; ca. 1050 - 1125) 602.3. Neue Zugänge 61a. Bibelerklärungen ad litteram 61b. Bündelung von Wissen - der Umgang mit dem Midrasch 63c. Erste Anfänge literarischer Narrativität 65d. Grammatik, Lexikographie und der Umgang mit der Masora 67e. Die Anfänge der Historiographie 702.4. Zusammenfassung 713. Kapitel: Die Bibel als Literatur 733.1. Voraussetzungen und Hintergründe 74a. Übersetzungen als Wegbereiter des Peschat 74b. Höfische Literatur und jüdische Exegese 773.2. Persönlichkeiten 79a. R. Schemu'el ben Meïr (Raschbam; ca. 1088 - ca. 1158) 79b. R. Eli'ezer aus Beaugency (Mitte / Ende 12. Jahrhundert) 81c. R. Josef ben Jitzchaq ('Bekhor Schor'; 1130 - 1200) 833.3. Neue Zugänge 83a.
Rezensionen
Aus:Bibelwerk Bücherschau bbs - Robert Mucha- Heft 2/2021
[...] Jüdinnen und Juden können mit diesem Buch eine verlässliche Basis zum (Neu-)Entdecken und Intensivieren einer Beschäftigung m it derBibel und ihrer spezifisch jüdischen Auslegungsgeschichte finden. Aber auch interessierte Nicht-Jüdinnen und -Juden gewinnen (ggf. im Abgleich zur jeweils eigenen religiösen Tradition) durch dieses Buch einen Zugang zur besonderen Praxis jüdischer Schriftauslegung an sich. Das macht diese Zusammenschau so notwendig: Sie zeichnet jüdische Traditionslinien ebenso nach wie sie interreligiös den Austausch zur Auslegungsweise heiliger Schriften fördert