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Das Zeitalter von Archimedes und Euklid (3. Jahrhundert v. Chr.), war die Geburtsstunde der Wissenschaften wie wir sie kennen. Damals entstanden hoch entwickelte Technologien, auf die man sich erst im 18. Jahrhundert wieder besinnen sollte. Gleichzeitig mit dieser wissenschaftlichen Revolution fanden auch auf vielen anderen Gebieten, wie den Künsten oder der Medizin, grundlegende Veränderungen statt. Was waren die Grundpfeiler dieser immensen kulturellen Verschiebung? Warum wissen wir heute so wenig darüber? In welcher Beziehung stehen sie zur uns vertrauten Entwicklung der Wissenschaften seit…mehr

Produktbeschreibung
Das Zeitalter von Archimedes und Euklid (3. Jahrhundert v. Chr.), war die Geburtsstunde der Wissenschaften wie wir sie kennen. Damals entstanden hoch entwickelte Technologien, auf die man sich erst im 18. Jahrhundert wieder besinnen sollte. Gleichzeitig mit dieser wissenschaftlichen Revolution fanden auch auf vielen anderen Gebieten, wie den Künsten oder der Medizin, grundlegende Veränderungen statt. Was waren die Grundpfeiler dieser immensen kulturellen Verschiebung? Warum wissen wir heute so wenig darüber? In welcher Beziehung stehen sie zur uns vertrauten Entwicklung der Wissenschaften seit dem 15. Jahrhundert? Was führte zum Ende antiker Wissenschaften? Das sind die Fragen, die in diesem Buch gestellt werden. Ihre Antworten sind von entscheidender Bedeutung auch für Herausforderungen, vor denen wir heute stehen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Springer, Berlin
  • Artikelnr. des Verlages: 10976289
  • N.- Auflage
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 164mm x 32mm
  • Gewicht: 1045g
  • ISBN-13: 9783540209386
  • ISBN-10: 3540209387
  • Artikelnr.: 13424240
Inhaltsangabe
Die Entstehung der Wissenschaften.- Hellenistische Mathematik.- Weitere wissenschaftliche Theorien des Hellenismus.- Wissenschaftliche Technologie.- Medizin und andere empirische Wissenschaften.- Die wissenschaftliche Methode des Hellenismus.- Weitere Aspekte der wissenschaftlichen Revolution.- Niedergang und Ende der Wissenschaften.- Wissenschaften, Technologie und Wirtschaft.- Verlorene Wissenschaften.- Die jahrhundertelange Wiederentdeckung.
Rezensionen
"Diese Archäologie der Ideen ist noch eindrucksvoller als die Ausgrabung antiker Steine. Lucio Russo [...] ist ein Archäologe von Ideen, insbesondere wissenschaftlicher Ideen." -- Piero Bianucci, Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, La Stampa

"Dieses Buch ähnelt einer archäologischen Ausgrabung, in der die verschiedenen, zeitlich aufeinander folgenden Schichten unterschieden und voneinander getrennt werden. Die vergessene Revolution verfolgt den Inhalt und die Geschichte vergangener Werke und setzt so einen Teil einer verlorenen Welt neu zusammen." -- Laura Triggiani. La Gazzetta del Mezzogiorno

"Lucio Russo [...] legt ein eindruckvolles kulturgeschichtliches Werk vor." -- Mario Manusia, Wissenschaftsredakteur, in Avvenire

"Die vergessene Revolution ist eine scharfe und anregende kulturelle Provokation. [...]. Ein lohnendes Buch.[...]. Wer es liest, wird feststellen, dass die Geschichte der Antike, wie wir sie bisher gekannt haben, "nicht die ganze Geschichte" ist." -- Pietro Greco, Schriftsteller, in: L'Unità

"Ein in vieler Hinsicht kühnes und provokatives Werk, umfassend dokumentiert. [...] Ein bewegendes Buch, das viele Szenarien zerstört, die jeder von uns seit der Schulzeit aufgenommen und in seinem Gedächtnis gespeichert hat." -- Franco Prattico, Wissenschaftsredakteur, Koautor einer Keplerbiographie, in: La Repubblica

"Die vergessene Revolution ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Brillanz der Wissenschaften in den 200 Jahren nach dem Beginn des hellenistischen Zeitalters im Jahre 320 v. Chr. Russo zeichnet ein verlockendes Bild einer hellenistischen Welt mit hervorragend organisierten wissenschaftlichen Potential, das über Jahrhunderte Bestand hatte." -- Mott Greene, Historiker, in: Nature

"Russo entwickelt eine These, die in ihrer Klarheit und der Gradlinigkeit ihrer Ausführung für jeden nachvollziehbar ist. Der Autor stellt die weit verbreitete Unkenntnis der Ideengeschichte an den Pranger und wendet sich gegen den Mythos eines sich kontinuierlich fortsetzenden Fortschritts." -- Ugo Dotti, Literaturwissenschaftler, Universität Perugia, in: Liberazione

"Russo führt uns vor Augen, dass keine wissenschaftliche Revolution unwiderruflich ist. Kein Wissen ist endgültig, alles, was eine Zivilisation mit großen Mühen erreicht hat, kann verloren gehen. Russos Buch liest sich wie die Geschichte des "Aufstiegs und Untergangs des wissenschaftlichen Rationalismus der Antike." -- Ein Verdienst von Russos Buch ist, dass es uns Geistesgrößen nahe bringt, die bisher im Schatten von Persönlichkeiten wie Aristoteles, Platon oder Cicero gestanden haben. [...] Außerdem zeichnet es ein antikonformistisches Bild einer hellenistischen Welt, [..] die von den Römern gewaltsam zerstört wurde. Wenn auch nur ein Drittel der Entdeckungen, die Russo den Hellenisten der Antike zuschreibt, tatsächlich von ihnen stammt, [...] zwingt sein Buch uns zu einer Umkehrung unserer historischen Perspektive." -- Marco d'Eramo, Schriftsteller, in: Il Manifesto

"Der Autor analysiert mit großer Präzision und Leidenschaft die verschiedenen Wissensgebiete [...] und versucht, das ursprüngliche hellenistische Gedankengut zu rekonstruieren, indem er die verschiedenen Interpretationsschichten abkratzt und Verbindungen zwischen Wissenschaften und Gesellschaft und der Forschung und der wirtschaftlichen Produktion zu Tage fördert. Russo zwingt uns, viele lieb gewonnene Überzeugungen über die Entwicklung der Wissenschaften über Bord zu werfen. Bücher wie dieses, gibt es viel zu selten." -- Giorigo Parisi, Physiker, Universität Rom I, in: Il Manifesto

"Dieses Buch will der Vorstellung eines kontinuierlichen und automatischen Fortschritts der Menschheit ein Ende machen. Lucio Russo [...] ist der Überzeugung, der Gedanke eines unaufhaltsamen wissenschaftlichen Fortschritts sei "naiv und gefährlich", und habe sich nur durchsetzen können, da die Erinnerung an das Scheitern der Wissenschaften in der Antike aus unserem Gedächtnis getilgt worden sei. Russo verlegt die Entstehung der Wissenschaften um 2000 Jahre vor, ins hellenistische Griechenland." -- Fabrizio Tonello, Literaturwissenschaftler, Univeristät Padua, in: Il Mattino di Padova
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Diese Archäologie der Ideen ist noch eindrucksvoller als die Ausgrabung antiker Steine. Lucio Russo […] ist ein Archäologe von Ideen, insbesondere wissenschaftlicher Ideen.

Piero Bianucci, Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, La Stampa

 

Dieses Buch ähnelt einer archäologischen Ausgrabung, in der die verschiedenen, zeitlich aufeinander folgenden Schichten unterschieden und voneinander getrennt werden.

Die vergessene Revolution verfolgt den Inhalt und die Geschichte vergangener Werke und setzt so einen Teil einer verlorenen Welt neu zusammen.

Laura Triggiani. La Gazzetta del Mezzogiorno

 

Lucio Russo […] legt ein eindruckvolles kulturgeschichtliches Werk vor.

Mario Manusia, Wissenschaftsredakteur, in Avvenire

 

Die vergessene Revolution ist eine scharfe und anregende kulturelle Provokation. […]. Ein lohnendes Buch.[…]. Wer es liest, wird feststellen, dass die Geschichte der Antike, wie wir sie bisher gekannt haben, "nicht die ganze Geschichte" ist.

Pietro Greco, Schriftsteller, in: L’Unità

 

Ein in vieler Hinsicht kühnes und provokatives Werk, umfassend dokumentiert. […] Ein bewegendes Buch, das viele Szenarien zerstört, die jeder von uns seit der Schulzeit aufgenommen und in seinem Gedächtnis gespeichert hat.

Franco Prattico, Wissenschaftsredakteur, Koautor einer Keplerbiographie, in: La Repubblica

 

Die vergessene Revolution ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Brillanz der Wissenschaften in den 200 Jahren nach dem Beginn des hellenistischen Zeitalters im Jahre 320 v. Chr.

Russo zeichnet ein verlockendes Bild einer hellenistischen Welt mit hervorragend

organisierten wissenschaftlichen Potential, das über Jahrhunderte Bestand hatte.

Mott Greene, Historiker, in: Nature

 

Russo entwickelt eine These, die in ihrer Klarheit und der Gradlinigkeit ihrer Ausführung für jeden nachvollziehbar ist.

Der Autor stellt die weit verbreitete Unkenntnis der Ideengeschichte an den Pranger und wendet sich gegen den Mythos eines sich kontinuierlich fortsetzenden Fortschritts.

Ugo Dotti, Literaturwissenschaftler, Universität Perugia, in: Liberazione

 

Russo führt uns vor Augen, dass keine wissenschaftliche Revolution unwiderruflich ist. Kein Wissen ist endgültig, alles, was eine Zivilisation mit großen Mühen erreicht hat, kann verloren gehen.

Russos Buch liest sich wie die Geschichte des "Aufstiegs und Untergangs des wissenschaftlichen Rationalismus der Antike."

Ein Verdienst von Russos Buch ist, dass es uns Geistesgrößen nahe bringt, die bisher im Schatten von Persönlichkeiten wie Aristoteles, Platon oder Cicero gestanden haben.

[…] Außerdem zeichnet es ein antikonformistisches Bild einer hellenistischen Welt, [..] die von den Römern gewaltsam zerstört wurde.

Wenn auch nur ein Drittel der Entdeckungen, die Russo den Hellenisten der Antike zuschreibt, tatsächlich von ihnen stammt, […] zwingt sein Buch uns zu einer Umkehrung unserer historischen Perspektive.

Marco d’Eramo, Schriftsteller, in: Il Manifesto

 

Der Autor analysiert mit großer Präzision und Leidenschaft die verschiedenen Wissensgebiete […] und versucht, das ursprüngliche hellenistische Gedankengut zu rekonstruieren, indem er die verschiedenen Interpretationsschichten abkratzt und Verbindungen zwischen Wissenschaften und Gesellschaft und der Forschung und der wirtschaftlichen Produktion zu Tage fördert.

Russo zwingt uns, viele lieb gewonnene Überzeugungen über die Entwicklung der Wissenschaften über Bord zu werfen. Bücher wie dieses, gibt es viel zu selten.

Giorigo Parisi, Physiker, Universität Rom I, in: Il Manifesto

 

Dieses Buch will der Vorstellung eines kontinuierlichen und automatischen Fortschritts der Menschheit ein Ende machen. Lucio Russo […] ist der Überzeugung, der Gedanke eines unaufhaltsamen wissenschaftlichen Fortschritts sei "naiv und gefährlich", und habe sich nur durchsetzen können, da die Erinnerung an das Scheitern der Wissenschaften in der Antike aus unserem Gedächtnis getilgt worden sei.

Russo verlegt die Entstehung der Wissenschaften um 2000 Jahre vor, ins hellenistische Griechenland.

Fabrizio Tonello, Literaturwissenschaftler, Univeristät Padua, in: Il Mattino di Padova

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