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Thomas Mann nannte ihn seinen "wirklichen Geheimen Rat" und kreierte nach ihm seinen Doktor Faustus. Theodor W. Adorno gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Philosophen nach Nietzsche. Dass er jedoch nicht nur ein brillanter Kopf war, sondern auch ein hervorragender Redner, davon zeugen seine Reden und Gespräche.
Inhalt: Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit?, Bemerkungen zu Hegel, Der Jargon der Eigentlichkeit, Das Altern der Neuen Musik, Zur Grundfrage der gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur und sein letztes Interview Erziehung zur Mündigkeit.
(5 CDs, Laufzeit: 5h 32)
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Produktbeschreibung
Thomas Mann nannte ihn seinen "wirklichen Geheimen Rat" und kreierte nach ihm seinen Doktor Faustus. Theodor W. Adorno gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Philosophen nach Nietzsche. Dass er jedoch nicht nur ein brillanter Kopf war, sondern auch ein hervorragender Redner, davon zeugen seine Reden und Gespräche.

Inhalt: Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit?, Bemerkungen zu Hegel, Der Jargon der Eigentlichkeit, Das Altern der Neuen Musik, Zur Grundfrage der gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur und sein letztes Interview Erziehung zur Mündigkeit.

(5 CDs, Laufzeit: 5h 32)
  • Produktdetails
  • Verlag: Dhv Der Hörverlag
  • Gesamtlaufzeit: 332 Min.
  • Erscheinungstermin: 13. April 2006
  • ISBN-13: 9783899407778
  • Artikelnr.: 20760800
Autorenporträt
Adorno, Theodor W.
Theodor Wiesengrund Adorno war Philosoph, Soziologe, Psychologe, Musikwissenschaftler, Literaturkritiker, Komponist und einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 11. September 1903 als Sohn eines Frankfurter Weingroßhändlers und einer italienischen Sängerin geboren. Schon während seiner Schulzeit nahm er am Hochschen Konservatorium Kompositionsunterricht, bevor er 1921 das Studium der Philosophie, Psychologie, Soziologie und Musikwissenschaft in Frankfurt aufnahm. In dieser Zeit begann auch seine Freundschaft mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Nachdem ihm 1933 die Lehrbefugnis entzogen wurde, ging er im Jahr darauf ins Exil nach England und emigrierte 1938 nach New York und 1941 nach Los Angeles. Dort arbeitete er mit Horkheimer an der Dialektik der Aufklärung, welche 1947 in den USA erschien und erst 1969 in Deutschland. Außerdem entstanden in dieser Zeit die Minima Moralia und die Philosophie der neuen Musik.1949 kehrte Adorno nachFrankfurt am Main zurück und wurde Mitglied des wiedergegründeten Instituts für Sozialforschung, das er ab 1958 zusammen mit Horkheimer leitete. Von 1956 bis 1969 war er Ordinarius der Frankfurter Universität und wurde zum kritischen Kopf der kulturellen und intellektuellen Öffentlichkeit in Deutschland. Als einer der Mitbegründer der so genannten Frankfurter Schule löste er bei einer Diskussion mit Karl Popper 1961 den 'Positivismusstreit in der deutschen Soziologie' aus. Am 6. August 1969 starb Theodor W. Adorno während eines Urlaubsaufenthalts an den Folgen eines Herzinfarkts.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt:
Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit? - Bemerkungen zu Hegel - Der Jargon der Eigentlichkeit - Das Altern der Neuen Musik - Zur Grundfrage der gegenwärtigen Gesellschaftsstruktur - und sein letztes Interview, Erziehung zur Mündigkeit.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Unterhaltsam wollte Adorno - seiner eigenen Kulturtheorie folgend - auf gar keinen Fall sein, und man muss schon sagen, so der Rezensent Andreas Platthaus, es ist ihm gelungen. Fünfeinhalb Stunden lang sieht sich der Hörer dieser Rundfunkaufnahmen der krassen und "rhetorisch zweifelhaften" Monotonie des Adorno'schen Vortrags ausgesetzt. Und es mag daher kaum überraschen, so der Rezensent, dass sich kaum Abweichungen zur schriftlichen Fassung der Beiträge finden lassen: Adorno begab sich gewissermaßen übervorbereitet ins Tonstudio. Und doch bergen die Aufnahmen Interessantes, findet der Rezensent, vor allem da, wo Adorno "sich selbst verrät, sowohl seine Theorie wie mit seinem Vortrag". Natürlich sind sie auch als historische Dokumente überaus wertvoll. Zur Auswahl der aus dem Archiv des Hessischen Rundfunks stammenden Aufnahmen kann man Rolf Tiedemann also nur gratulieren, so das Fazit des Rezensenten, dessen heiligenverehrenden Gestus im Begleittext hält er jedoch für unangebracht.

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