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In his fifth year at Hogwart's, 15-year-old Harry faces challenges at every turn, from the dark threat of He-Who-Must-Not-Be-Named to the rise of Ron Weasley as the keeper of the Gryffindor Quidditch Team. Illustrations.

Produktbeschreibung
In his fifth year at Hogwart's, 15-year-old Harry faces challenges at every turn, from the dark threat of He-Who-Must-Not-Be-Named to the rise of Ron Weasley as the keeper of the Gryffindor Quidditch Team. Illustrations.
  • Produktdetails
  • Harry Potter (english) Nr.5
  • Verlag: PERFECTION LEARNING CORP
  • Seitenzahl: 870
  • Altersempfehlung: 9 bis 14 Jahre
  • Erscheinungstermin: August 2004
  • Englisch
  • Abmessung: 199mm x 139mm x 52mm
  • Gewicht: 632g
  • ISBN-13: 9780756941635
  • ISBN-10: 0756941636
  • Artikelnr.: 25078416
Autorenporträt
Rowling, J.K.§J.K. Rowling is best known as the author of the seven Harry Potter books, which were published between 1997 and 2007. The enduringly popular adventures of Harry, Ron and Hermione have gone on to sell over 500 million copies, be translated into over 80 languages and made into eight blockbuster films. Alongside the Harry Potter series, she also wrote three short companion volumes for charity: Quidditch Through the Ages and Fantastic Beasts and Where to Find Them, in aid of Comic Relief and Lumos, and The Tales of Beedle the Bard, in aid of Lumos. J.K. Rowling collaborated with playwright Jack Thorne and director John Tiffany to continue Harry's story in a stage play, Harry Potter and the Cursed Child, which opened in London in 2016 and is now playing worldwide. In the same year, she made her debut as a screenwriter with the film Fantastic Beasts and Where to Find Them, the first in a series featuring Magizoologist Newt Scamander, which was inspired by the original companion volume. J.K. Rowling has also written a standalone novel, The Casual Vacancy, and is the author of the Strike crime series under the pseudonym Robert Galbraith. Both have been adapted for television. In 2020 J.K. Rowling returned to publishing for younger children with the fairy tale The Ickabog, the royalties from which she is donating to groups affected by the Covid-19 pandemic. She has received many awards and honours, including an OBE and a Companion of Honour for services to literature and philanthropy. She lives in Scotland with her family.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 22.06.2003

Sein erster Kuß
Harry Potter, Band fünf ist da. Wie ist er?

Er wiegt ein Kilo und ist sechseinhalb Zentimeter dick. "Harry Potter and the Order of the Phoenix" beginnt und endet im Ligusterweg, jener spießbürgerlichen Vorstadtsiedlung, wo der Zauberwaise bei Onkel und Tante lebt, dem Inbegriff der verachteten Muggel, wie die Uneingeweihten in der Zauberwelt heißen.

J. K. Rowling läßt die fünfte Episode ihrer Fantasy-Saga anlaufen wie die vorhergehenden Bände. Nach vier Wochen bei der biederen Verwandtschaft, die Harry Potter genauso ungern bei sich hat, wie er bei ihr ist, sehnt er sich in sein Zauber-Internat zurück. Er lebt für den Augenblick, in dem ihn die Zauberwelt wieder aus dem erdrückenden Alltag bei den Dursleys rettet. Harry Potter ist inzwischen fünfzehn Jahre alt, kein Kind mehr, wie er einmal protestiert, aber auch kein Erwachsener, wie ihm entgegnet wird. So ungeduldig wie der Teenager auf das Zeichen lauert, daß es soweit ist, verhält sich auch der Leser, dessen Neugier durch geschickt gestreute Andeutungen angeheizt wurde. Von hormonellen Schüben hatte man gehört, von dem Tod einer Hauptfigur und von neuen Enthüllungen über Harrys Vater.

Beim Lesen drängt sich mitunter der Eindruck auf, daß J. K. Rowling sich bei der Komposition dieser ungeheuer raffiniert gestrickten Handlung schon die kryptischen Hinweise ausdenkt, die sie in der generalstabsmäßig geplanten Geheimaktion vor dem Erscheinungstermin genehmigt. Denn mit diesen Hinweisen im Kopf, gerät der Leser immer wieder auf die falsche Fährte. Die Begegnung mit der Mitschülerin Luna Lovegood etwa, wird so inszeniert, daß man annimmt, ihr werde der erste Kuß Harry Potters gelten, und die Befürchtungen einer Mutter wecken den Verdacht, daß eines ihrer Kinder das Opfer jenes Mordes sein könnte, der die Autorin nach der Vollendung dieser Szene veranlaßte, heulend in die Küche zu rennen.

Donald Rumsfelds Begriff vom alten und vom neuen Europa läßt sich auch auf die Zauberwelt in dem jüngsten Harry Potter anwenden. Die beiden Lager stehen zu den Berichten, daß der böse Zauberer Voldemort mit seiner hitlerschen Vorstellung von einer reinen Zauberrasse wieder auferstanden sei, wie die verschiedenen Nationen zu Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen. Die "Anti-Voldemort-Bewegung" mit Professor Dumbledore an ihrer Spitze glaubt Harry Potter, Cornelius Fudge setzt sein Zauberministerium ein, um diesen Gerüchten mit allen Kräften entgegenzuwirken. Geradezu dickensisch in ihrer karikierenden Art sind die Beschreibungen des Disziplinarverfahrens, dem Harry Potter unterzogen wird, weil er seine Zauberkünste verbotenerweise eingesetzt hat. Auch der ins Totalitäre gehende Aufwand, den das in die Bürokratie verliebte Fudge-Lager betreibt, wird mit einem köstlichen Blick für die korrumpierende Wirkung der Macht geschildert. Wie sich J. K. Rowling über die Skurrilitäten der britischen Welt mokiert, zeigt nicht nur die vertraute Darstellung des Internatslebens auf Schloß Hogwarts, sondern auch der "All-England Best Kept Suburban Lawn Competition", ein Wettbewerb für den gepflegtesten Vorstadtrasen, mit dem die gesellschaftlich ehrgeizigen Dursleys aus dem Haus gelockt werden. Ohne das leiseste Zeichen von Ermüdung hält J. K. Rowling die Spannung auf 766 Seiten durch - von der vorstädtischen Ruhe vor dem Sturm bis hin zum dramatischen Showdown -, ein Geschenk für die Special-Effects-Abteilung von Warner Brothers.

Gina Thomas

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Der lang erwartete fünfte Harry-Potter-Band ist mit über einer Million vorbestellten Exemplaren der größte Bucherfolg aller Zeiten, schreibt Susanne Mayer. Dies sei vor allem den hochfliegenden Erwartungen an das Buch zu danken, die sich auch an die erstarkende Manneskraft des nunmehr 15-jährigen Helden richten. Denn Harry ist nun in der Pubertät, wie die Rezensentin ausführlich beschreibt. Die Autorin "hatte den Lesern versprochen, Harry werde mit ihnen erwachsen werden", was Mayer für ein "interessantes Erzählkonzept" hält. Jetzt ist er in der Pubertät und "reagiert hormongemäß", wodurch Gut und Böse "ins Rutschen" geraten, wie sie sagt. Die Idee, Harrys "dunkle Gefühle" mit der "drohenden Rückkehr" des grausamen Herrschers Voldemort zu verbinden, lobt die Rezensentin als "guten Trick". Allerdings schlingere Rowling "auf gefährlich verzweigtem Parcours" entlang, um das Kunststück zu vollbringen, Neues mit ausreichendem Wiedererkennungswert zu produzieren. Auch habe sie mittlerweile in Eoin Colfer, Philip Ardagh oder Cornelia Funke Konkurrenten bekommen, die "gut erzählte Geschichten" lieferten. Während bei diesen Autoren "alles sitzt", kann man das "von Rowling nicht immer sagen", meint Mayer. So misslängen ihr Landschaftsbeschreibungen zum Beispiel "kläglich". Für die Beschreibung von Harrys Stimmungen empfiehlt sie der Autorin sogar "Creative-Writing-Übungen". Auch die "Frage der Moral" wird nach Mayers Geschmack ziemlich überstrapaziert. Auf "Heldengedröhne" nach Art des "deutschen Sie-wissen-schon-wer" hätte Rowling ihrer Ansicht nach lieber verzichten sollen. Die Stärken der Autorin seien die "kleinen Episoden" und "ihre Karikaturen der täglichen Unterrichtsmühsal". Die jungen Leser indessen lassen sich von den Schwächen des Buches nicht irritieren: Jeder Versuch, sie ab Seite 340 zu unterbrechen, musste Frau Mayer erfahren, ist zum Scheitern verurteilt.

© Perlentaucher Medien GmbH
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I've yet to meet a ten-year-old who hasn't been entranced by its witty, complex plot and the character of the eponymous Harry Independent