Wir Nachgeborenen - Regnier, Anatol
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Anatol Regnier, Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, Enkel Frank Wedekinds und Autor spannender und unterhaltsamer erzählender Sachbücher, beleuchtet hier die Schicksale von Menschen, die aus berühmten Familien stammen und angesichts bedeutender Vorfahren einen eigenen Weg finden müssen. Wie gehen die Töchter und Söhne mit ihrem Erbe um, das ihnen eine Ausnahmeposition zuweist, die nicht die eigene ist? Ist ein berühmter Name Türöffner oder Hindernis? Wieviel Mut erfordert es, sich auf Gebiete zu wagen, auf denen die eigenen Eltern oder Großeltern Bedeutendes geleistet haben? Und…mehr

Produktbeschreibung
Anatol Regnier, Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, Enkel Frank Wedekinds und Autor spannender und unterhaltsamer erzählender Sachbücher, beleuchtet hier die Schicksale von Menschen, die aus berühmten Familien stammen und angesichts bedeutender Vorfahren einen eigenen Weg finden müssen. Wie gehen die Töchter und Söhne mit ihrem Erbe um, das ihnen eine Ausnahmeposition zuweist, die nicht die eigene ist? Ist ein berühmter Name Türöffner oder Hindernis? Wieviel Mut erfordert es, sich auf Gebiete zu wagen, auf denen die eigenen Eltern oder Großeltern Bedeutendes geleistet haben? Und wieviel innerer Größe bedarf es, einzusehen, dass das eigene Talent nicht ausreicht? Regniers Buch bietet amüsante und tragische Einblicke in eine Vielzahl von Schicksalen, darunter sein eigenes und das seiner Familie und, im Vorübergehen, in die Geschichte von Kunst und Gesellschaft der letzten siebzig Jahre. Fast immer geht es um Theater, Literatur oder Musik, aber auch um Politik und die deutsche Vergangenheit. Eine ganz eigene Rolle spielt das legendäre Ambach am Starnberger See, Regniers Heimatort.
  • Produktdetails
  • Verlag: Beck
  • Seitenzahl: 336
  • Erscheinungstermin: 17. September 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 145mm x 26mm
  • Gewicht: 578g
  • ISBN-13: 9783406667923
  • ISBN-10: 3406667929
  • Artikelnr.: 40746834
Autorenporträt
Anatol Regnier ist Klassischer Gitarrist, Chansonsänger und freier Autor. Seine wichtigsten Veröffentlichungen: Damals in Bolechów (1997); Du auf deinem höchsten Dach - Tilly Wedekind und ihre Töchter (2003); Frank Wedekind - eine Männertragödie (2008). Regnier wurde 2005 mit dem Ernst Hoferichter Preis und 2012 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet.
Inhaltsangabe
Inhalt

Einleitung

1 Ein Besuch in Garmisch
2 Woher wir kommen - Kindheit im Malvenhaus
3 Diana Kempff - eine Erinnerung
4 Gitarre spielen
5 Ein Vater zum Verlieben - Gwendolyn
von Ambesser und ihre Eltern
6 Ambach (I)
7 Unverbrüchlich -
Marianne Hoppe und ihr Sohn Benedikt
8 Israel
9 Hans Fallada und seine Söhne - Ulrich und
Achim Ditzen
10 Der lange Weg
11 Der Einzige und Letzte - Frido Mann
12 Ambach (II)
13 Lustige Väter (I) - Gero Erhardt
14 Lustige Väter (II) - Thomas Frankenfeld
15 Australien
16 Den Größten zum Vater - Mathias und
Manuel Fischer-Dieskau
17 Dem Vater folgen oder nicht? - Florian Prey
und Rico Gulda
18 Bücher schreiben
19 Seines Vaters Sohn - Dominik Graf
20 Ambach (III)
21 Mein Vater Charles Regnier

Bildnachweis
Literatur
Dank
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur WELT-Rezension

Ein erstaunliches Panorama hat Rezensent Eckhard Fuhr hier zu Gesicht bekommen. So ganz genau weiß er nicht, wie er es gattungsmäßig einordnen soll - am ehesten trifft wohl das Wörtchen Memoiren, eine Reportage ist es aber auch. Nein, die Kinder berühmter Eltern sollte man nicht als neue "Opfergruppe" definieren, trotz verständlicher Schwierigkeiten beim "Ringen um einen eigenen Lebensentwurf", aber auch der Autor, so Fuhr, bleibt weitgehend unsentimental. Anatol Regnier ist der Sohn von Charles Regnier und Pamela Wedekind, engstens verwandt mit dem Künstleradel sowohl unter den Nazis als auch der Emigration, da die Manns nie fern waren. Die Schilderungen der Nähe und der Streitigkeiten unter diesen Protagonisten hat Fuhr die Augen geöffnet über die Atmosphäre der Nachkriegszeit, besonders am schicken Starnberger See, wo sich diese Prominenz am liebsten tummelte. Aber es gibt auch Ausflüge nach Preußen, etwa zu den Söhnen Hans Falladas oder Heinz Erhardts. "Fesselnd war es allemal", sagt Fuhr am Ende zum Buch, ist doch egal, in welche Gattung es schlägt.

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