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Das ganz normale Böse: Warum Menschen morden - Unglaubliche Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur Tagtäglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten – am allerwenigsten sie selbst. Josef Wilfling zeigt anhand von spannenden und unglaublichen Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Spektakuläre Verbrechen, faszinierende Tathintergründe und schockierende Einsichten in die Untiefen der menschlichen Seele! Eine junge Frau tötet ihre…mehr

Produktbeschreibung
Das ganz normale Böse: Warum Menschen morden - Unglaubliche Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur Tagtäglich werden Menschen zu Mördern, von denen niemand geglaubt hätte, dass sie jemals zu solchen Taten fähig sein könnten – am allerwenigsten sie selbst. Josef Wilfling zeigt anhand von spannenden und unglaublichen Fällen, wie und warum Menschen morden, und geht der Frage nach, ob tatsächlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Spektakuläre Verbrechen, faszinierende Tathintergründe und schockierende Einsichten in die Untiefen der menschlichen Seele! Eine junge Frau tötet ihre Mutter, weil diese sie nicht vor den Übergriffen des Vaters geschützt hat. Ein Jugendlicher ermordet ein Mädchen, das ihm die Freundin ausspannen wollte. Ein Mann erschlägt seine Ehefrau, weil sie gedroht hat, ihm die gemeinsame Tochter für immer zu entziehen. Für uns unfassbar, für ihn der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es täglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan haben. In "Unheil" schildert er seine Begegnungen mit den Tätern und zeigt anhand von spektakulären Fällen, warum letztlich jeder von uns zum Mörder werden kann. Eine provokante, beunruhigende und höchst spannende Erklärung dafür, warum Polizisten immer zuerst den Ehemann verdächtigen!

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  • Produktdetails
  • Verlag: Random House Audio
  • Originaltitel: Unheil - Warum jeder zum Mörder werden kann. Neue Fälle des legendären Mordermittlers
  • Gesamtlaufzeit: 280 Min.
  • Erscheinungstermin: 12.03.2012
  • ISBN-13: 9783837114270
  • Artikelnr.: 35274599
Autorenporträt
Wilfling, JosefJosef Wilfling, Jahrgang 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München. Bei Heyne sind bereits seine Bestseller Abgründe, Unheil und Verderben erschienen.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 14.04.2012

Der Blutrünstige
Abgründe“ betitelte der pensionierte Polizeibeamte Josef Wilfling sein erstes Buch, und es sparte tatsächlich nicht mit detaillierten und grausamen Schilderungen von Mordfällen. Nun präsentiert der ehemalige Leiter der Münchner Mordkommission sein zweites Werk: „Unheil“ – 15 Erzählungen vergangener Kapitalverbrechen, aus Datenschutzgründen stark verfremdet.
Und wahrlich, hier kommt Unheil auf den Leser zu: Wilfling erzählt in schlichter Sprache – von einem Baggerfahrer, der den verhassten Polier mit der Baggerschaufel ins Erdreich einstampft, von der vermeintlich gütigen Pflegerin, die einen gesunden Senioren zu Tode pflegt, um an sein Geld zu gelangen, vom Oktoberfestbesuch eines befreundeten Pärchens und dem gemeinschaftlichen Mord. Das mag spannend klingen, ist es aber nicht. Denn obwohl die Protagonisten wechseln, immer etwas anders gestochen, gewürgt oder erstickt wird und Menschen auf brutale Weise sterben: Es stirbt irgendwann auch die Spannung.
Die Geschichten sind stark redundant, der Aufbau ist immer der gleiche, zuweilen sorgen ganze Absätze für ein Déjà-vu-Erlebnis beim Leser. Mehrmals erfährt dieser, wie zum Beispiel der Erkennungsdienst arbeitet oder dass das Kriseninterventionsteam hervorragende Arbeit leistet. Kaum überraschende Wendungen, eher Routine, manche Episoden klingen wie ein Schnellschuss, sind zum Teil unlogisch. Oder fad, wie schnell aus den Ermittlungsakten abgetippt.
Nur wenn Wilfling selbst am Tatort war oder Vernehmungen schildert, blitzt Authentizität auf, wird es kurz interessant. Auf die eigentliche und in der Tat spannende Frage aus dem Untertitel des Buches – „Warum jeder zum Mörder werden kann“ – liefert das Buch allerdings keine schlüssige Antwort. Nur ein Josef Wilfling selbst würde für sich ausschließen wollen, „jemals zum Raub- oder Sexualmörder werden zu können“. Zumindest das. Susi Wimmer
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