Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz - Bloch, Ernst

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Ernst Bloch Werkausgabe 1. Spuren 2. Thomas Münzer als Theologe der Revolution 3. Geist der Utopie. Zweite Fassung 4. Erbschaft dieser Zeit 5. Das Prinzip der Hoffnung 6. Naturrecht und menschliche Würde 7. Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz 8. Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel 9. Literarische Aufsätze 10. Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie 11. Politische Messung, Pestzeit, Vormärz 12. Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte 13. Tübinger Einleitung in die Philosophie 14. Atheismus im Christentum 15. Experimentum Mundi 16. Geist der Utopie. Erste Fassung Ergänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie…mehr

Produktbeschreibung
Ernst Bloch Werkausgabe 1. Spuren 2. Thomas Münzer als Theologe der Revolution 3. Geist der Utopie. Zweite Fassung 4. Erbschaft dieser Zeit 5. Das Prinzip der Hoffnung 6. Naturrecht und menschliche Würde 7. Das Materialismusproblem, seine Geschichte und Substanz 8. Subjekt-Objekt. Erläuterungen zu Hegel 9. Literarische Aufsätze 10. Philosophische Aufsätze zur objektiven Phantasie 11. Politische Messung, Pestzeit, Vormärz 12. Zwischenwelten in der Philosophiegeschichte 13. Tübinger Einleitung in die Philosophie 14. Atheismus im Christentum 15. Experimentum Mundi 16. Geist der Utopie. Erste Fassung Ergänzungsband: Tendenz-Latenz-Utopie
  • Produktdetails
  • Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft Nr.556
  • Verlag: Suhrkamp
  • Artikelnr. des Verlages: 28156
  • 3. Aufl.
  • Seitenzahl: 553
  • Erscheinungstermin: Dezember 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 108mm x 32mm
  • Gewicht: 430g
  • ISBN-13: 9783518281567
  • ISBN-10: 3518281569
  • Artikelnr.: 02635625
Autorenporträt
Bloch, Ernst
Ernst Simon Bloch wurde am 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein geboren und starb am 4. August 1977 in Tübingen. Er entstammte einer jüdischen Familie aus der Pfalz. Von 1905 bis 1908 studierte er Philosophie bei Theodor Lipps in München und Oswald Külpe in Würzburg und wurde im Jahr 1908 promoviert. 1913 heiratete er die aus Riga stammende Bildhauerin Else von Stritzky. Als engagierter Gegner des Krieges ging er von 1917 bis 1919 mit seiner Frau in die Schweiz und war in Bern für das Archiv für Sozialwissenschaften tätig. 1917 beendete er in Locarno sein Werk Geist der Utopie. Ein Jahr nach dem Tod seiner Frau heiratete er 1922 die Malerin Linda Oppenheimer. Die Ehe hielt bis 1928. In der Zwischenzeit kehrte Bloch zurück nach Berlin. Zu seinen damaligen Freunden gehörten Bertolt Brecht, Kurt Weill, Theodor W. Adorno und Walter Benjamin. Politisch war Bloch sehr aktiv und bekämpfte schon früh die aufstrebende NSDAP. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert und emigrierte mit seiner ebenfalls jüdischen Lebensgefährtin Karola Piotrowska in die Schweiz. Nachdem sie von der Züricher Fremdenpolizei des Landes verwiesen wurden, heirateten beide 1934 in Wien. Von 1934 bis 1937 lebten sie in Paris, Sanary und Prag und emigrierten anschließend in die USA, wo sie zehn Jahre blieben. Dort schrieb Bloch an seinen Werken Das Prinzip Hoffnung, Subjekt - Objekt. Erläuterungen zu Hegel und Naturrecht und menschliche Würde. Nach dem Krieg, 1948, erhielt er einen Ruf nach Leipzig auf den Lehrstuhl für Philosophie. Trotz langjähriger Konflikte mit der SED blieb er bis 1961 dort. Kurz vor dem Bau der Mauer befand sich Bloch für einen Vortrag in Tübingen. Angesichts der neuen politischen Situation beschlossen er und seine Frau, in Westdeutschland zu bleiben. Unter anderem aufgrund des großen Einsatzes von Freunden konnte Bloch eine Gastprofessur in Tübingen antreten, wo er bis zu seinem Tod 1977 blieb.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Vorwort DER RUF INS WIRRE Das Spüren / Früher Schutz / Bann durch Namen ZEICHEN DES FLIESSENDEN UND DES STEHENDEN Das Finden / Feuer, Kugel, Zahl (Thaies, Heraklit, Parmenides, Pythagoras) / Bezug der Bewegung zum ruhenden Stoff (Empedokles, Demokrit, Anaxagoras) ERSTER KURSUS / DIE LEHREN VOM EINZELNEN - ALLGEMEINEN, DEN STOFF ANGEHEND Sehen und Denken / Vorsokratische Brechungen / Grundlagen des Universalienproblems (Sokrates, Platon, Aristoteles) / Ausführungen des Universalienproblems (Stoa, Platin, scholastischer Nominalismus und Realismus) / Reine allgemeine Verstandesform, ihre spezifische wie inhaltliche Grenze (Bacon, Hobbes, Descartes, Spinoza, Leibniz, Hume, Kant) / Bunte und mehr ganzheitliche Vernunftformen, Reichtum und Grenze ihrer Differenzierung (Maimon, Fichte, Schelling, Schopenhauer, Hegel) / Spätergekommene Erkenntnistheorie, Vielheit der Kategorien (Ricken, Lask, Cohen, Husserl) / Spätergekommene Metaphysik, Zweiseitenlehre der Kategorien (Bahnsen, E. v. Hartmann) / Ergänzung: Gesuchte praktische Anwendungen von Allgemeinem in Rechts- und Moralkasuistik / Eine Präzision der alten Crux marxistisch / Exzerpt, montiert aus "Viele Kammern im Welthaus" (Erbschaft dieser Zeit, 1935, GA Bd. 6, 1962, S. 3 92 ff.) / Übergang / Warum und zu welchem Ende die meisten großen Philosophen nicht, noch nicht Materialisten waren ZWEITER KURSUS / DIE LEHREN VON DER MATERIE, DIE BAHNUNGEN IHRER FINALITÄT UND OFFENHEIT Denken des Leibs / Vorsokratisches Stoffleben / Materialismus und "große Philosophie" / Materie als Unbestimmtheit und gärende Bestimmbarkeit (Platon, Aristoteles) / Materie als natürliche Wertbestimmtheit; untere und intelligible Materie (Epikur, Stoa, Plotin) / Materie als Schoß der Formen, als Prinzip der Individuation und Qua ntität, als Fundament (Avicebron, Avicenna - Averro es, Thomas, Duns Scotus) / Materie als Größe und Ausdehnung; ganz anders: als organische Weltgöttin (Galilei, Hobbes, Descartes; Bruno) / Materie, gesehen in Gott; als Ausdehnungs-Attribut Gottes (Malebranche; Spinoza) / Materie als nur mechanisches Gebilde (La Mettrie, Holbach) / Materie als vitales und als dynamisches Gebilde; Ding an sich (Robinet, Leibniz, Kant) / Nochmals Kant: Materie und Ding an sich / Materie als Nicht-Ich und im Aufstieg Schwere-Licht-Leben (Fichte, Schelling) / Materie im dialektischen Weltgeist (Hegel) / Materie als Keim des Menschen; als Brandmauer gegen Dämonen und als zukünftiger Kristall (Oken, Baader) / Materie als Vordergrund und Schlaf (Schopenhauer, Bergson, E. v. Hartmann) / Sinnlichkeit als das einzig Wahre; der materielle Mensch (Czolbe, Feuerbach) / Bürgerliche Auflösungen der mechanischen Materie (Mach, F. A. Lange) / Übergang / Marxistisch eingeleitete Präzision der eigentlich materialistischen Crux: Aporie Sein - Bewußtsein, Antinomie Quantität - Qualität (Marx, Engels, Lenin) ZUM KÄLTESTROM - WÄRMESTROM IN NATURBILDERN Offene Krise / "Verschwundene", formalisierte, aber auch ernergetisch gefaßte Materie in der gegenwärtigen Physik; Formalismus und Dialektik / Exkurs über Engels Versuch "Dialektik der Natur" / Kältestrom und Wärmestrom, doch beide zugleich ZUM VERHÄLTNIS SEIN - BEWUSSTSEIN, ZWECK UND NOVUM IM SPEKULATIVEN MATERIALISMUS In seiner Haut / Vorgeburtlich Gestelltes / Ideelles als das im Menschenkopf umgesetzte Materielle oder Probleme eines ideologischen Überbaus (Kulturerbe) / Positivismus, Idealismus, Materialismus / Ergänzung / Was Metaphysik einmal war, als erstrebte Grundwissenschaft vom wahrhaft, wirklich Seienden / Nochmals Crux, Aporie, Antinomie; Bewu ßtsein, Qualität, Novum als Ausformung des materiellen Inhalts / Die spekulative Weite; Logikum in der Materie; nicht nur Bewegung, erst recht Materie als unvollendete Entelechie Anhang / Avicenna und die Aristotelische Linke