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"Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum" von Moses Mendelssohn (1728-1786) ist eines der einflußreichsten und grundlegendsten Werke der jüdischen Aufklärung. Behandelt wird das Verhältnis zwischen Religion und Staat. Mendelssohn verwirft die Idee einer Glaubenseinheit, da sie Vernunft und Gewissensfreiheit gefährden würde, und vertritt einen radikalen Pluralismus. Der Band enthält ebenfalls den Entwurf Mendelssohns zu "Jerusalem" sowie die "Vorrede zu Manasseh Ben Israels 'Rettung der Juden'".…mehr

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Produktbeschreibung
"Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum" von Moses Mendelssohn (1728-1786) ist eines der einflußreichsten und grundlegendsten Werke der jüdischen Aufklärung. Behandelt wird das Verhältnis zwischen Religion und Staat. Mendelssohn verwirft die Idee einer Glaubenseinheit, da sie Vernunft und Gewissensfreiheit gefährden würde, und vertritt einen radikalen Pluralismus. Der Band enthält ebenfalls den Entwurf Mendelssohns zu "Jerusalem" sowie die "Vorrede zu Manasseh Ben Israels 'Rettung der Juden'".

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  • Produktdetails
  • Verlag: Felix Meiner Verlag
  • Seitenzahl: 170
  • Erscheinungstermin: 01.10.2010
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783787320813
  • Artikelnr.: 37728940
Autorenporträt
Moses Mendelssohn wird 1728 in Dessau als Sohn eines armen Toraschreibers geboren. Im Alter von 15 Jahren folgt er seinem Lehrer Fränkel nach Berlin und widmet sich neben Talmud-Studien zugleich der Aneignung der modernen europäischen Kultur durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Philosophie, den Naturwissenschaften und Sprachen. Seinen Lebensunterhalt verdient Mendelssohn zunächst als Hauslehrer und Buchhalter, sowie als Seidenwarenfabrikant. Erst 1763 erhält er das Privileg eines außerordentlichen Schutzjuden. Seine Freundschaft zu Lessing, Nicolai oder Gleim zeugt von der für kurze Zeit im 18. Jahrhundert aufscheinenden Möglichkeit der religiösen Toleranz, der Lessing im Nathan ein Denkmal setzt. Die Beschäftigung mit den Problemen der Ästhetik bleibt zeitlebens für Mendelssohn Gegenstand der philosophisch-psychologischen Untersuchung. 1767 erscheint der Phädon, der als Beispiel einer rationalen Psychologie den Beweis für die Unsterblichkeit der Seele antritt. Das Buch wird ein großer Erfolg, mit dem auch Kant sich kritisch auseinandersetzt. 1771 wird Mendelssohn von der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften zum Mitglied gewählt, von Friedrich II. jedoch nicht als solches bestätigt. Die Verteidigung der Gewissensfreiheit und die Zuweisung der Rechte und Pflichten zwischen Kirche und Staat ist Thema der Schrift Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum. Mendelssohn vertritt hier die umstrittene These, daß eine Glaubenseinheit Vernunft und Gewissensfreiheit gefährden würde, da Endzweck der Vorsehung ein Pluralismus sei. Mendelssohn stirbt 5 Jahre nach Lessing im Jahre 1786.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 10.08.2005

Schrift und Wunder
Eine Neuausgabe von Moses Mendelssohns „Jerusalem”
Sehr spät erst hat man Moses Mendelssohns Werken und insbesondere der Schrift „Jerusalem” (1783) jene Anerkennung gezollt, die ihr gebührt. Es war der Philosoph und Rabbiner Alexander Altmann (1906-1987), der in Einzelstudien und vor allem in seiner monumentalen Biographie von 1973 den vermeintlichen „Seichbeutel” (Karl Marx) Mendelssohn als Denker und politischen Autor rehabilitierte. Seine „Jerusalem”-Edition von 1983 unterstrich dies eindrücklich.
Mendelssohn entwickelt auf engem Raum, nach einer klaren Kritik an Hobbes und Locke, einen Entwurf, der die Rechte des Staates begründet und sich dabei der Motive der klassischen Vertragstheorie bedient. In der Analyse des Verhältnisses von Kirche und Mensch formuliert Mendelssohn dann die Grenzen staatlicher und kirchlicher Macht. Der zweite Abschnitt ist eine dichte Thesenfolge, die sich auf mal mehr mal weniger komplexe Weise mit traditionellen und zeitgenössischen jüdischen Texten auseinander setzt. Dass das Judentum letztlich auf die Formel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” hinauslaufe, will Mendelssohn ausdrücklich nicht als „Glaubensartikel” verstanden wissen.
Drei Elemente stünden im Zentrum seiner Religion: die nicht geoffenbarten „Religionslehren”, die sich auf Autorität und Wunder stützenden „Geschichtswahrheiten” und endlich die Gesetze, die durch „Wort und Schrift” offenbart wurden. Diese „Zeremonialgesetze” verweisen den menschlichen Verstand zum Teil auf ewige, zum Teil auf historische Wahrheiten. Mendelssohns „Jerusalem” endet mit der Toleranzforderung, dass der Staat die Freiheit in der Religionsausübung nicht einschränken dürfe.
Nach den Ausgaben von Altmann, Dominique Bourel und David Martyn, liegt jetzt eine weitere gewichtige Edition vor, die jedem Interessierten empfohlen sei. In der großartigen, weil sorgfältigen, klug einleitenden und mit zahlreichen Materialien versehenen, Ausgabe lässt sich jetzt Mendelssohns „Jerusalem” jetzt wieder entdecken.
THOMAS MEYER
MOSES MENDELSSOHN: Jerusalem oder über religiöse Macht und Judentum. Hrsg. von Michael Albrecht. Meiner Verlag, Hamburg 2005. 230 Seiten, 32 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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