-16%
20,99
Bisher 25,00**
20,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Bisher 25,00**
20,99
Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
Als Download kaufen
Bisher 25,00**
-16%
20,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar
Abo Download
9,90 / Monat*
*Abopreis beinhaltet vier eBooks, die aus der tolino select Titelauswahl im Abo geladen werden können.

Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Einmalig pro Kunde einen Monat kostenlos testen (danach 9,90 pro Monat), jeden Monat 4 aus 40 Titeln wählen, monatlich kündbar.

Mehr zum tolino select eBook-Abo
Jetzt verschenken
Bisher 25,00**
-16%
20,99
Preis in Euro, inkl. MwSt.
**Preis der gedruckten Ausgabe (Gebundenes Buch)
Sofort per Download lieferbar

Alle Infos zum eBook verschenken
0 °P sammeln

  • Format: ePub


Hipster, Punks und der "große Klau" Am gesellschaftlichen Rand versammeln sich Subkulturen und Jugendkulturen. Ökonomisch gesehen stellt er also Risikogebiet dar: häufig niedriger Bildungsstand, verbreitet Arbeitslosigkeit, dafür hohe Sozialkosten – kurz: reiner Kostenfaktor in der Gesamtbilanz. So die eine Sicht. Eine andere erkennt, dass der innovationswirksame Wandel des Zeitgeistes vom Rand her befeuert wird, kaum von der "tragenden" Mitte der Gesellschaft. Habitus, Lebensstil, Mode als Rebellion – das funktioniert so lange, bis der Mainstream zugreift, Versatzstücke der Gegenkultur…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 1.58MB
Produktbeschreibung
Hipster, Punks und der "große Klau" Am gesellschaftlichen Rand versammeln sich Subkulturen und Jugendkulturen. Ökonomisch gesehen stellt er also Risikogebiet dar: häufig niedriger Bildungsstand, verbreitet Arbeitslosigkeit, dafür hohe Sozialkosten – kurz: reiner Kostenfaktor in der Gesamtbilanz. So die eine Sicht. Eine andere erkennt, dass der innovationswirksame Wandel des Zeitgeistes vom Rand her befeuert wird, kaum von der "tragenden" Mitte der Gesellschaft. Habitus, Lebensstil, Mode als Rebellion – das funktioniert so lange, bis der Mainstream zugreift, Versatzstücke der Gegenkultur übernimmt und sich als neuen Trend einverleibt. Damit ist der Lauf der Kommerzialisierung eröffnet und der Rand gezwungen, Neues zu produzieren. Sonst funktionieren seine gegenkulturellen Botschaften nicht mehr. Also doch nicht nur Kostenfaktor? Welches wirtschaftliche Zusammenspiel zwischen Rand und Mainstream hier am Werk ist, dieser Frage geht Ernst Mohr in brillanter Weise nach. Und zeigt, warum und wie dieses Spiel zwischen dem produktiven Konsumenten als neuem Wirtschaftssubjekt und der Geschmacksindustrie als dessen Ausbeuter so gut funktioniert. "Der Rand produziert (Stil), der Mainstream konsumiert (ihn auch) und der Markt dazwischen ist auch noch für irgendetwas da."

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in B, A, D, I, NL ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: kursbuch.edition
  • Seitenzahl: 256
  • Erscheinungstermin: 15.09.2016
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783946514183
  • Artikelnr.: 45755366
Autorenporträt
ERNST MOHR ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen. Er forscht über den Einfluss von Kultur auf wirtschaftliches Verhalten. Vor allem über den Einfluss des Geschmacks auf Konsumentscheidungen. 2014 erschien "Ökonomie mit Geschmack – Die Postmoderne Macht des Konsums" im Murmann Verlag.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Georg Giersberg kann sich zwar nicht vorstellen, dass der Volkswirt Ernst Mohr mit seinem Modell einer Alternativökonomie das herkömmliche mikroökonomische Theoriegebäude zu Fall bringen kann, Mohrs Ausführungen über den produktiven, unbezahlten Rand der Gesellschaft findet er dennoch anregend. Ob nun die Goldgräber oder die Jugend mit ihren Modevorlieben, die kopiert werden und in die Kaufhäuser wandert - für Mohr, erklärt Giersberg, liegt hier nicht weniger als ein Treibstoff des Wachstums. Giersberg selbst wünscht sich nur, dass dieser Rand auch alternativ bleibe.

© Perlentaucher Medien GmbH