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Warum Amerika sich an den Rand des Abgrunds manövriert hat - und was das für Europa und die Welt bedeutet. Barack Obama ist mit einer ernsten Krise der USA konfrontiert, die tief in der amerikanischen Geschichte und Mentalität wurzelt. Der Ausweg: Die Nation muss einen neuen Realitätssinn entwickeln - aber gerade das fällt ihr am schwersten. Die USA sind wirtschaftlich, militärisch und administrativ am Ende. Jahr für Jahr verschulden sie sich in einem permanenten Kriegszustand, der Billionen schluckt, und die politischen Kräfte im Land blockieren sich gegenseitig. Der Autor analysiert in…mehr

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Produktbeschreibung
Warum Amerika sich an den Rand des Abgrunds manövriert hat - und was das für Europa und die Welt bedeutet. Barack Obama ist mit einer ernsten Krise der USA konfrontiert, die tief in der amerikanischen Geschichte und Mentalität wurzelt. Der Ausweg: Die Nation muss einen neuen Realitätssinn entwickeln - aber gerade das fällt ihr am schwersten. Die USA sind wirtschaftlich, militärisch und administrativ am Ende. Jahr für Jahr verschulden sie sich in einem permanenten Kriegszustand, der Billionen schluckt, und die politischen Kräfte im Land blockieren sich gegenseitig. Der Autor analysiert in seinem profunden Buch die Ursachen dieses gigantischen Desasters. Sie reichen weit zurück in die Zeit des Vietnamkriegs, eine Ära, in der sich Amerika von der führenden "Nation der Produzenten" zu einer "Nation der Konsumenten" entwickelte. Seither, so Bacevich, ist es die Hauptaufgabe der Regierenden, die wachsende Gier zu befriedigen und den Bürgern zu versichern, dass am "American way of life" nicht gerüttelt werde. Genau das aber ist notwendig. Ein provokantes Buch, das in den USA viel Empörung hervorrief und dennoch zum Bestseller wurde. "Weitsichtig und erfrischend unbeeinflusst von den konventionellen Weisheiten." The Economist

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  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann und Campe Verlag
  • Erscheinungstermin: 26.10.2009
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783455501339
  • Artikelnr.: 37358559
Autorenporträt
Andrew J. Bacevich, geboren 1947, ist Professor für Geschichte und internationale Beziehungen an der Boston University und Mitglied des "Council on Foreign Relations". Er hat mehrere Bücher zu aktuellen politischen Themen veröffentlicht und schreibt für Zeitungen und Magazine wie The New York Times, The Washington Post, The Wall Street Journal und The Atlantic Monthly.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 11.01.2010

Unheilvoll
Washingtons Wünsche

Die Thesen von Andrew J. Bacevich, die in den Vereinigten Staaten eine heftige Debatte hervorriefen, sind keine Abrechnung mit der Politik der Bush-Administration im Irak-Krieg und in Afghanistan. Der konservative Historiker, der 23 Jahre in der US-Army diente und seinen Sohn im Irak-Krieg verlor, hält nicht nur beide Seiten für diesen Krieg verantwortlich, sondern sieht auch sein Land seit dem Ende des Kalten Krieges grundsätzlich eine unheilvolle Entwicklung nehmen. Diesen Prozess umzukehren, würde Präsident Obama schwerfallen, meint er. Als Gründe führt er an: Das Land lebt seit Jahren über seine Verhältnisse, weil es vom "führenden Produzenten" zur "Nation der Konsumenten" geworden ist, und ist gigantisch verschuldet - was durch den andauernden Kriegszustand und die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise noch dramatisch verstärkt wird. Und es ist gefangen in einem System, in dem Politiker sich parteiübergreifend in Abhängigkeiten von Lobbyisten und Institutionen begeben haben, gleichzeitig aber dem Bürger suggerieren, dass am Credo des "American way of life" nicht zu rütteln gebraucht werde.

Bacevich hegt wenig Hoffnung, dass die Vereinigten Staaten sich aus diesem Dilemma befreien können. Zu sehr sei die Politik der Idee von der "exzeptionellen" Nation verhaftet, die dem Rest der Welt die eigenen Ordnungsvorstellungen aufdrängen und - wenn nötig - auch unilateral und gegen Widerstände durchsetzen wolle. Die Idee von der "auserwählten" und "unersetzbaren" (Clinton-Doktrin) Nation hält er daher nicht nur für einen Mythos, sondern für grundsätzlich verhängnisvoll; darin sei die Neigung zur imperialen Überdehnung angelegt. Aber den Vereinigten Staaten fehlten die "Reserven an harter Macht", um die Welt zur Anpassung an ihre Wünsche zu zwingen. Stattdessen lautet das Plädoyer des Autors: Respekt vor diesen Grenzen der Macht, verbunden mit dem Mut, im Sinne des Realpolitikers Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden (insbesondere in der Frage der strategischen Reichweite militärischen Engagements) und Außenpolitik nicht nur nach Interessen, sondern auch den verfügbaren Mitteln zu betreiben. Nur eine Rückbesinnung auf diese Grundprinzipien werde es dem Land ermöglichen, seine gravierenden Probleme zu lösen.

STEFAN FRÖHLICH

Andrew J. Bacevich: Grenzen der Macht. Das Ende des amerikanischen Traums? Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2009. 240 S., 20,- [Euro].

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