Magnus Hirschfeld
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Als Sohn eines jüdischen Sanitätsarztes wurde Magnus Hirschfeld 1868 in Kolberg/Pommern geboren. Nach seinem Studium der Philosophie, Philologie und Medizin ließ er sich als Arzt nieder und lebte seit 1895 in Berlin. Einer breiten Öffentlichkeit ist Hirschfeld vor allem durch sein Berliner Institut für Sexualwissenschaft bekannt, das er bis zur Zwangsschließung 1933 leitete. Während er sich zeitlebens für eine Reform des Paragraphen 175 einsetzte, vermied er es jedoch, sich als Homosexueller zu outen. Ebenso tabuisierte er sein Judesein. In seinen persönlichen Aufzeichnungen finden sich so gut…mehr

Produktbeschreibung
Als Sohn eines jüdischen Sanitätsarztes wurde Magnus Hirschfeld 1868 in Kolberg/Pommern geboren. Nach seinem Studium der Philosophie, Philologie und Medizin ließ er sich als Arzt nieder und lebte seit 1895 in Berlin. Einer breiten Öffentlichkeit ist Hirschfeld vor allem durch sein Berliner Institut für Sexualwissenschaft bekannt, das er bis zur Zwangsschließung 1933 leitete. Während er sich zeitlebens für eine Reform des Paragraphen 175 einsetzte, vermied er es jedoch, sich als Homosexueller zu outen. Ebenso tabuisierte er sein Judesein. In seinen persönlichen Aufzeichnungen finden sich so gut wie keine Äußerungen zu seiner Herkunft. Das Buch widmet sich dem Leben und Werk des Sexualwissenschaftlers und schlägt dabei einen Bogen zur Wirkungsgeschichte Hirschfelds von seinen Lebzeiten bis in unsere Tage hinein.
  • Produktdetails
  • Sifria, Wissenschaftliche Bibliothek Bd.8
  • Verlag: be.bra verlag
  • Artikelnr. des Verlages: Best-.Nr.10009
  • Seitenzahl: 400
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 149mm x 21mm
  • Gewicht: 585g
  • ISBN-13: 9783937233093
  • ISBN-10: 3937233091
  • Artikelnr.: 12522235
Autorenporträt
Dr. Elke-Vera Kotowski ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam.

Julius H. Schoeps, geb. 1942 in Schweden, ist mütterlicherseits ein Nachfahre der Familie Mendelssohn-Bartholdy. Er studierte in Erlangen und Berlin Geschichte, Geistesgeschichte, Politische Wissenschaft und Theaterwissenschaft. 1974-1992 Professor an der Universität Duisburg, seit 1992 Professor für Neuere Geschichte und Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte.