Sämtliche Werke. Historisch-kritische Ausgabe 07. Die Gedichte aus dem Nachlass - Meyer, Conrad Ferdinand
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Aufgenommen sind die Buchausgaben von Meyers Werken mit allen bekannten, zu Lebzeiten erschienenen Auflagen, ebenso die in Periodika erschienenen Erstpublikationen der Novellen, die Projekte zu nicht vollendeten erzählerischen und dramatischen Werken, Meyers Übersetzungen, ferner die Aufsätze, Rezensionen, Nachrufe und Reden sowie Gedichte zu wichtigen öffentlichen Feiern.…mehr

Produktbeschreibung
Aufgenommen sind die Buchausgaben von Meyers Werken mit allen bekannten, zu Lebzeiten erschienenen Auflagen, ebenso die in Periodika erschienenen Erstpublikationen der Novellen, die Projekte zu nicht vollendeten erzählerischen und dramatischen Werken, Meyers Übersetzungen, ferner die Aufsätze, Rezensionen, Nachrufe und Reden sowie Gedichte zu wichtigen öffentlichen Feiern.
  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 814
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 131mm x 50mm
  • Gewicht: 1038g
  • ISBN-13: 9783835314733
  • ISBN-10: 3835314734
  • Artikelnr.: 40463183
Autorenporträt
Conrad F. Meyer, geb. 1825 in Zürich, gehört zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schweizer Dichtern des 19. Jahrhunderts. Er starb 1898 in Kilchberg bei Zürich.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 13.03.2018

Jüngst im Traume,
auf den Fluten
Seit Jahren veröffentlicht der Sinus-Verlag die Werke Conrad Ferdinand Meyers, die berühmten – wie „Jürg Jenatsch“ oder „Die Richterin“ – und die weniger bekannten. Sie liegen alle gelesen, gedruckt und kommentiert vor, das heißt zu den CDs, auf denen beste Sprecher zu hören sind, kommen Booklets mit dem vollständigen Text, mit Essay und Erläuterungen. Kein anderer Hörbuchverlag treibt so viel beglückenden Aufwand. Mit den Gedichten ist die Ausgabe nun vollendet, liegt das Gesamtwerk auf 46 CDs und gut 3000 Seiten Text vor.
Die erste Strophe von „Lethe“, das Gottfried Benn besonders schätzte, klingt so: „Jüngst im Traume sah ich auf den Fluten / Einen Nachen ohne Ruder ziehn, /Strom und Himmel stand in matten Gluten / Wie bei Tages Nahen oder Fliehn“. Die 1874 erstmals veröffentlichen Verse sind eine Art Gemäldevergegenwärtigung, angeregt von Charles Gleyres „Le Soir“. „Der Abend“ ist im Kommentarheft abgebildet und mag auf den ersten Blick so fremd, so fern gerückt wirken wie viele der Gedichte Meyers, die Balladen, die Naturbeschwörungen, die Werke der Trauer, der Melancholie. Wer sich von seinen Vorurteilen losreißen kann, sich von verbrauchten Reimen wie „Hosen – Matrosen“, „zirpt - stirbt“ nicht abschrecken lässt, kann große Kunstfertigkeit entdecken und erleben, wie Historismus in Symbolismus umschlägt. Es geht um Liebe, Reise, Männer, Genies, Götter und eben „Lethe“: „In die Welle taucht’ ich. Bis zum Marke / Schaudert’ ich, wie seltsam kühl sie war. / Ich erreicht’ die leise ziehnde Barke, / Drängte mich in die geweihte Schar“.
JBY
Conrad Ferdinand Meyer: Die Gedichte. Gelesen von Frank Arnold, Christian Brückner, Martina Gedeck, Dörte Lyssewski, Dagmar Manzel u. a. Sinus Verlag, Kilchberg 2018. 6 CDs mit zwei Booklets, 52,80 Euro.
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