Nachbarschaft - Bobrowski, Johannes
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Johannes Bobrowski gehört eindeutig zu den ganz großen deutschen Lyrikern, die uns nicht nur von "ihrer" Landschaft, Sarmatien, berichten, sondern durch ihren Formreichtum auch einen folgenreichen Einfluß auf die Literatur der DDR ausübten.

Produktbeschreibung
Johannes Bobrowski gehört eindeutig zu den ganz
großen deutschen Lyrikern, die uns nicht nur von "ihrer"
Landschaft, Sarmatien, berichten, sondern durch ihren
Formreichtum auch einen folgenreichen Einfluß auf die
Literatur der DDR ausübten.
  • Produktdetails
  • Klaus Wagenbachs Oktavhefte
  • Verlag: Wagenbach
  • Seitenzahl: 77
  • Erscheinungstermin: 8. Juni 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 121mm x 14mm
  • Gewicht: 134g
  • ISBN-13: 9783803132314
  • ISBN-10: 3803132312
  • Artikelnr.: 27977966
Autorenporträt
Johannes Bobrowski wurde 1917 als Sohn eines Eisenbahnbeamten in Tilsit geboren. Nach dem Abitur in Königsberg studierte er Kunstgeschichte in Berlin, wurde jedoch 1939 einberufen. Im Rußlandfeldzug entstanden seine ersten Gedichte. Erst 1949 kehrte er aus der sowjetischen Kriegsgefangenschaft nach Ostberlin zurück, wo er als Lektor arbeitete, zunächst im Altberliner Verlag Lucie Groszer, ab 1959 im Union Verlag. Seine ersten Gedichte erschienen einzeln ab 1955. 1961 - ein Jahr nach seinem ersten Auftritt in Westdeutschland auf Einladung der Gruppe 47 - folgte der erste Band Sarmatische Zeit. Für das Gedicht "Im Strom" wurde er 1962 mit dem Alma-Johanna-König-Preis ausgezeichnet; im selben Jahr wurde ihm zudem der Preis der Gruppe 47 verliehen. Seit Mitte der sechziger Jahre veröffentlichte er auch Prosa. Bobrowski starb 1965 in Berlin.

Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Mit drei "Oktavheften" die den Ost-Berliner Dichtern Johannes Bobrowski, Christa Reinig und Kurt Bartsch gewidmet sind, macht sich Klaus Wagenbach selbst und uns ein Geschenk, meint Jürgen Verdofsky. Der unaufhaltsame Verleger verwöhnt seine Leser hier mit drei "poetischen Leckerbissen", die auch durch die Zeit nichts von ihrer Qualität eingebüßt haben, freut sich der Rezensent. Seien es die ernste, "selbstgelebte Sprache" des der Landschaft von Sarmatien verbundenen Dichters Bobrowski, die bilderreichen Verse Christa Reinigs oder Bartschs leichte und dabei dennoch "tief treffenden" Gedichte, die der Autor noch selbst kurz vor seinem Tod dieses Jahres ausgewählt hat: Hier kann man nicht nur Wagenbachs "Begabung zur Freundschaft", sondern auch literarische "Grandezza" erleben, so Verdofsky voller Bewunderung.

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