In Sepps Welt - Allemann, Urs

17,90
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

Jetzt bewerten

In Sepps Welt sind Gedichte sind dazu da, demontiert und remontiert zu werden. Trakl-, Rilke-, George-Verse machen Platz für Ersatzgedichte, in denen sie unüberhörbar im Untergrund weitertuten. Mal werden Versuchssätze zur Poesie des Ungrammatischen ausprobiert, mal schnupperausflüge zum haikupol unternommen.Mit elfsilbigen Elftonversen wagt sich der Dichter für nichts aufs eis, und das psychott hat Glück oder Pech, indem es durch die schaffott falln. Urs Allemann und sein entfernter thölgscher Namensvetter Örs Allgmann präsentieren und streiten sich brieflich über idchtöne (Dichtung) aus…mehr

Produktbeschreibung
In Sepps Welt sind Gedichte sind dazu da, demontiert und remontiert zu werden. Trakl-, Rilke-, George-Verse machen Platz für Ersatzgedichte, in denen sie unüberhörbar im Untergrund weitertuten. Mal werden Versuchssätze zur Poesie des Ungrammatischen ausprobiert, mal schnupperausflüge zum haikupol unternommen.Mit elfsilbigen Elftonversen wagt sich der Dichter für nichts aufs eis, und das psychott hat Glück oder Pech, indem es durch die schaffott falln. Urs Allemann und sein entfernter thölgscher Namensvetter Örs Allgmann präsentieren und streiten sich brieflich über idchtöne (Dichtung) aus Thölg - Gedichte in jenem vokalarmen fernnördlichen Inselidiom, in dem etwa ein Weihnachtslied lgdsg rdgsglt igr schngg beginnt. Sogar ein poetologisches Statement zur Metapher wird abgegeben, demzufolge das Gedicht AAL und BAAL und YAMASHITA wie auch, wahlweise, ZABAIONE oder eine ZYTOTOXIZITÄT ist. Happy End: Onkel Harry steigt, als er 97 wird, aus seinem Doppelsarg und liest eine Zeile Celan.
  • Produktdetails
  • Klever Literatur
  • Verlag: Klever
  • Seitenzahl: 157
  • Erscheinungstermin: Juli 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 128mm x 17mm
  • Gewicht: 195g
  • ISBN-13: 9783902665553
  • ISBN-10: 3902665556
  • Artikelnr.: 36865996
Autorenporträt
Urs Allemann, geb. 1948 in Schlieren bei Zürich. Studierte Germanistik, Anglistik, Soziologie und Sozialpsychologie. 1986-2004 Literaturredaktor der ¿Basler Zeitung¿. Lebt als Autor und Poesie-Performer in Reigoldswil. Publizierte (zuletzt bei Urs Engeler): ¿im kinde schwirren die ahnen. 52 gedichte¿ (2008). Preis des Landes Kärnten für ¿Baby­ficker¿ (1991), Heimrad-Bäcker-Preis 2012.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Mitunter kommt sich Samuel Moser beim Lesen von Urs Allemanns Gedichten wie im Irrenhaus vor. Macht nichts, meint Moser. Denn bei aller Verfremdung vorgefundenen Textmaterials, die Quellen sind immer schön nachgewiesen vom Autor, erkennt der Rezensent doch die Transformation, heißt, das Gedicht, als Tradition und Handwerk und deren Infragestellung durch den Autor. Und versteht er mal wenig bei Allemanns Ersetzungen, Vertauschungen, Reduzierungen und Übersetzungen, so versteht Moser doch immerhin, dass er genau das verstehen soll beim Lesen.

© Perlentaucher Medien GmbH