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- Der CII. Psalm - Der CXXX. Psalm - Andacht - Gedancken/über der Zeit - Auff eines Kindes Ableben - Auf H. Georg Glogers ... Ableben - Gedichte Auff des Herrn Reineri Brockmans und der Erbarn Junfrawen Dorotheen Temme Hochzeit - Loob eines Soldaten zu Rosse - Loob eines Soldaten zu Fusse - In grooß Neugart der Reussen - Elegie An sein Vaterland - Grab-schrifft Eines jungen Bähren - Auff ihr Abwesen - Danck-Lied - Neue-Jahrs-Ode - Nach deß vj. Psalmens Weise - Tugend ist mein Leben - Laß dich nur nicht nichts tauren - An H. Martin Christenien - Auf H. Johann Friedrich Schröters und Marien…mehr

Produktbeschreibung
- Der CII. Psalm
- Der CXXX. Psalm
- Andacht
- Gedancken/über der Zeit
- Auff eines Kindes Ableben
- Auf H. Georg Glogers ... Ableben
- Gedichte Auff des Herrn Reineri Brockmans und der Erbarn Junfrawen Dorotheen Temme Hochzeit
- Loob eines Soldaten zu Rosse
- Loob eines Soldaten zu Fusse
- In grooß Neugart der Reussen
- Elegie An sein Vaterland
- Grab-schrifft Eines jungen Bähren
- Auff ihr Abwesen
- Danck-Lied
- Neue-Jahrs-Ode
- Nach deß vj. Psalmens Weise
- Tugend ist mein Leben
- Laß dich nur nicht nichts tauren
- An H. Martin Christenien
- Auf H. Johann Friedrich Schröters und Marien Magdalenen Weinmanns Hochzeit
- Braut-Lied
- Als etliche seiner Freunde von ihm zogen
- Auff Abscheiden zweyer Vertrauten
- Für eine Jungfrau
- Als die Fürstl. Holst. Gesandten mit dero Komitate von Moskaw nacher Persien auffbrachen
- Ode an Herrn Grahmannen
- Auff die Italiänische Weise
- Ist dieses nun das süße Wesen
- Wie Er wolle geküsset seyn
- Wenn du mich köntest lieben
- Wol dem
- Und gleichwol kan ich anders nicht
- Geht ihr meine Tränen
- Wolte sie nur wie sie solte
- Eine hab´ ich mir erwählet
- Was säumst du dich o Seele zu zerspringen
- An Basilenen Nach dem Er von Ihr gereiset war
- Muß sie gleich sich itzund stellen
- Es ist unverwand mein Hertze
- Ein getreues Hertze wissen
- Es ist ummsonst das klagen
- Mein Unglück ist zu groß
- Erbarme du dich meiner Quahlen
- Mag denn kein Rath und Trost mir lindern meine Pein
- Wil sie nicht so mag sies lassen
- Außerwählte nach der einen
- Als Echo ward zu einem Schalle
- Als Anemone
- An Anemonen Nachdem er von Ihr gereiset war
- An Anemonen
- Aurora schlummre noch an deines Liebsten Brust
- An meinen Erlöser
- Bekändtnüß
- Hephata
- Er hat alles wol gemacht
- Bey einer Leichen
- Als der Kunstreiche Johann Rudolff Stadeler jämmerlich niedergesebelt ward
- Ueber Herrn Martin Opitzen
- Herrn Pauli Flemingi
- Dem Wolgebohrnen Herrn
- Er beklagt die Enderung und Furchtsamkeit itziger Deutschen
- An Sich
- An die große Stadt Moskaw
- An den Fluß Moskaw
- An Deutschland
- An die Wolge zu Niesen
- Auff den lustigen Flecken Rubar in Gilan
- Zu Terki in Zirkassen
- Auff einen seines Nahmens Tag
- An seine Thränen
- Auff Ihre Gesundheit
- An Ihren Spiegel
- An den West-wind
- Er bittet Sie zu sich
- An den Mohn
- Zur Zeit seiner Verstossung
- An Dulkamaren
- Als Er wieder mit Ihr außgesöhnet war
- An Kandien
- Ueber Gedächtnüß seiner ersten Freundinn
- An Balthien
- Er redet die Stadt Moskaw an
- An Adelfien
- An Makarien
- An Anemonen
- Er verwundert sich seiner Glückseeligkeit
- Als Er Sie schlafend funde
- An den Ort da Er Sie erstlich ummfangen
- Von sich selber
- An Amorn
- Auff ihr Verbündnüß
- An seinen Ring
- An das Jahr
  • Produktdetails
  • Reclams Universal-Bibliothek 2455
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • 1986.
  • Erscheinungstermin: Januar 1986
  • Deutsch
  • Abmessung: 150mm x 95mm x 11mm
  • Gewicht: 108g
  • ISBN-13: 9783150024553
  • ISBN-10: 3150024552
  • Artikelnr.: 02912480
Autorenporträt
Paul Fleming, 5.10.1609 Hartenstein (Vogtland) - 2.4.1640 Hamburg. Der aus einem lutherischen Pfarrhaus stammende F. besuchte von 1622 an die Thomasschule und von 1628-33 die Universität in Leipzig, wo er sich nach der üblichen gelehrt-philologischen Ausbildung der Medizin zuwandte und sein Studium vorläufig mit dem Magistergrad abschloss (2.5.1633). Durch die Vermittlung von A. Olearius erhielt F. die Möglichkeit, an der holsteinischen Gesandtschaft nach Russland und Persien teilzunehmen (1633-39). Berühmt wurde das Unternehmen durch die Reisebeschreibung von Olearius, in der auch Gedichte F.s enthalten sind. Die Reise wurde durch lange Zwischenaufenthalte unterbrochen, wobei die in Reval 1636 und 1639 biographisch und dichterisch durch die Bekanntschaft mit der Familie des Kaufmanns Heinrich Niehusen besonders bedeutsam wurden. Auf der Rückreise 1639 verlobte sich F. mit Anna Niehusen, einer der drei Töchter der Familie, die anagrammatisch verschlüsselt eine wesentliche Rolle in seiner Dichtung spielen. Er reiste dann nach Leiden, wo er am 23.2.1640 auf Grund einer Disputation über Geschlechtskrankheiten zum Dr. med. promoviert wurde. Er starb auf der Rückreise nach Reval; von Klagen über Erkältungsbeschwerden wird berichtet. F. trat seit 1630 mit religiösen, patriotischen und erotischen Gedichten in dt. und lat. Sprache hervor. Mit der Ausnahmesituation der Reise verlor die patriotische Thematik allmählich an Bedeutung; die Reise und die Reisegesellschaft wurden selbst zum Gegenstand der Dichtung. Zugleich thematisiert er die Sehnsucht des halb-verlorenen Sohns nach seiner idealisierten Heimat und hält die Verbindung zu der/den fernen Geliebten durch eine Fülle von Gedichten aufrecht.

Volker Meid, geboren 1940, lehrte von 1970 bis 1982 als Professor für deutsche Literatur an der University of Massachusetts in Amherst/USA. Seither arbeitet er als freier wissenschaftlicher Schriftsteller; er ist Autor zahlreicher Studien und Monografien zur Literatur der frühen Neuzeit.
Inhaltsangabe
Der CII. Psalm
Der CXXX. Psalm
Andacht
Gedancken/über der Zeit
Auff eines Kindes Ableben
Auf H. Georg Glogers ... Ableben
Gedichte Auff des Herrn Reineri Brockmans und der Erbarn Junfrawen Dorotheen Temme Hochzeit
Loob eines Soldaten zu Rosse
Loob eines Soldaten zu Fusse
In grooß Neugart der Reussen
Elegie An sein Vaterland
Grab
schrifft Eines jungen Bähren
Auff ihr Abwesen
Danck
Lied
Neue
Jahrs
Ode
Nach deß vj. Psalmens Weise
Tugend ist mein Leben
Laß dich nur nicht nichts tauren
An H. Martin Christenien
Auf H. Johann Friedrich Schröters und Marien Magdalenen Weinmanns Hochzeit
Braut
Lied
Als etliche seiner Freunde von ihm zogen
Auff Abscheiden zweyer Vertrauten
Für eine Jungfrau
Als die Fürstl. Holst. Gesandten mit dero Komitate von Moskaw nacher Persien auffbrachen
Ode an Herrn Grahmannen
Auff die Italiänische Weise
Ist dieses nun das süße Wesen
Wie Er wolle geküsset seyn
Wenn du mich köntest lieben
Wol dem
Und gleichwol kan ich anders nicht
Geht ihr meine Tränen
Wolte sie nur wie sie solte
Eine hab¿ ich mir erwählet
Was säumst du dich o Seele zu zerspringen
An Basilenen Nach dem Er von Ihr gereiset war
Muß sie gleich sich itzund stellen
Es ist unverwand mein Hertze
Ein getreues Hertze wissen
Es ist ummsonst das klagen
Mein Unglück ist zu groß
Erbarme du dich meiner Quahlen
Mag denn kein Rath und Trost mir lindern meine Pein
Wil sie nicht so mag sies lassen
Außerwählte nach der einen
Als Echo ward zu einem Schalle
Als Anemone
An Anemonen Nachdem er von Ihr gereiset war
An Anemonen
Aurora schlummre noch an deines Liebsten Brust
An meinen Erlöser
Bekändtnüß
Hephata
Er hat alles wol gemacht
Bey einer Leichen
Als der Kunstreiche Johann Rudolff Stadeler jämmerlich niedergesebelt ward
Ueber Herrn Martin Opitzen
Herrn Pauli Flemingi
Dem Wolgebohrnen Herrn
Er beklagt die Enderung und Furchtsamkeit itziger Deutschen
An Sich
An die große Stadt Moskaw
An den Fluß Moskaw
An Deutschland
An die Wolge zu Niesen
Auff den lustigen Flecken Rubar in Gilan
Zu Terki in Zirkassen
Auff einen seines Nahmens Tag
An seine Thränen
Auff Ihre Gesundheit
An Ihren Spiegel
An den West
wind
Er bittet Sie zu sich
An den Mohn
Zur Zeit seiner Verstossung
An Dulkamaren
Als Er wieder mit Ihr außgesöhnet war
An Kandien
Ueber Gedächtnüß seiner ersten Freundinn
An Balthien
Er redet die Stadt Moskaw an
An Adelfien
An Makarien
An Anemonen
Er verwundert sich seiner Glückseeligkeit
Als Er Sie schlafend funde
An den Ort da Er Sie erstlich ummfangen
Von sich selber
An Amorn
Auff ihr Verbündnüß
An seinen Ring
An das Jahr
Rezensionen
Als ausgewiesener Kenner der deutschen Barockliteratur hat der Herausgeber Volker Meid seine Auswahl auf die frühen Fleming-Ausgaben des 17. Jahrhunderts gestützt.

Beim Neusatz der Gedichte wurden deshalb Lautstand und typographische Eigenheiten der Zeit bewusst großzügig beibehalten. Damit die Lektüre trotzdem nicht zu einem mühsamen Unternehmen geraten muss, sind ein kurzes Glossar sowie Wort- und Sacherklärungen beigegeben, in denen Meid den modernen Leser kundig führt.

Ein Verzeichnis der wichtigsten Forschungsliteratur zu Flemings Dichtungen, eine Vita sowie ein konzises Nachwort des Herausgebers runden diesen handlichen Band ab.

Man wird mich nennen hören, prophezeite sich Fleming noch auff seinem Todtbette - die vorliegende Auswahl gibt dem Dichter sicher recht. Dass seine oft so spannungsreichen Verse auch heute noch ihre Leser finden und finden mögen, hängt freilich nicht allein von der editorischen Sorgfalt ab. Fleming spricht an; sein Blick nach vorn wird zum vertretbaren Standpunkt. Was du noch hoffen kanst / das wird noch stets gebohren. Luzerner Neueste Nachrichten
"Als ausgewiesener Kenner der deutschen Barockliteratur hat der Herausgeber Volker Meid seine Auswahl auf die frühen Fleming-Ausgaben des 17. Jahrhunderts gestützt. "Beim Neusatz der Gedichte wurden deshalb Lautstand und typographische Eigenheiten der Zeit bewusst großzügig beibehalten. Damit die Lektüre trotzdem nicht zu einem mühsamen Unternehmen geraten muss, sind ein kurzes Glossar sowie Wort- und Sacherklärungen beigegeben, in denen Meid den modernen Leser kundig führt. "Ein Verzeichnis der wichtigsten Forschungsliteratur zu Flemings Dichtungen, eine Vita sowie ein konzises Nachwort des Herausgebers runden diesen handlichen Band ab. "Man wird mich nennen hören, prophezeite sich Fleming noch auff seinem Todtbette - die vorliegende Auswahl gibt dem Dichter sicher recht. Dass seine oft so spannungsreichen Verse auch heute noch ihre Leser finden und finden mögen, hängt freilich nicht allein von der editorischen Sorgfalt ab. Fleming spricht an; sein Blick nach vorn wird zum vertretbaren Standpunkt. Was du noch hoffen kanst / das wird noch stets gebohren." -- Luzerner Neueste Nachrichten