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Jean-Philippe Toussaint ist nicht nur ein berühmter Schriftsteller, sondern auch ausgewiesener Fußballkenner und -fan. Regelmäßig erschienen Fußballkommentare in französischen und internationalen Zeitungen. Am 9. Juli 2006 saß er auf der Tribüne des Berliner Olympiastadions und hat das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft Frankreich gegen Italien erlebt. Natürlich auch jene inzwischen legendäre "Geste" Zinedine Zidanes, den berühmten Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi, der wohl ebenso in die Annalen der Fußball-Weltmeisterschaften eingehen wird, wie seinerzeit das Wembley Tor. Ein…mehr

Produktbeschreibung
Jean-Philippe Toussaint ist nicht nur ein berühmter Schriftsteller, sondern auch ausgewiesener Fußballkenner und -fan. Regelmäßig erschienen Fußballkommentare in französischen und internationalen Zeitungen. Am 9. Juli 2006 saß er auf der Tribüne des Berliner Olympiastadions und hat das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft Frankreich gegen Italien erlebt. Natürlich auch jene inzwischen legendäre "Geste" Zinedine Zidanes, den berühmten Kopfstoß gegen den Italiener Marco Materazzi, der wohl ebenso in die Annalen der Fußball-Weltmeisterschaften eingehen wird, wie seinerzeit das Wembley Tor. Ein wunderbares Stück Prosa über dieses Finale ist nun entstanden. Toussaint schildert den Hergang und geht dabei den Ursachen des Kopfstoßes nach: für den dreimaligen Weltfußballer des Jahres im letzten Spiel seiner Karriere ein mehr als denkwürdiges Ereignis, mit dem er sich auf seine Weise in der Fußballgeschichte verewigte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
  • Seitenzahl: 25
  • Erscheinungstermin: Juni 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 170mm
  • Gewicht: 75g
  • ISBN-13: 9783627001414
  • ISBN-10: 3627001419
  • Artikelnr.: 41572412
Autorenporträt
Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Er lebt in Brüssel und auf Korsika. Sein Gesamtwerk erscheint auf Deutsch in der Frankfurter Verlagsanstalt, zumeist in der Übersetzung des Verlegers Joachim Unseld. _2003 erschien in der FVA der erste Band seines Marie-Romanzyklus, »Sich lieben«, der in Frankreich schnell zum Bestseller avancierte. Es folgten die Romane »Fliehen« (FVA 2007), »Die Wahrheit über Marie« (FVA 2011) und »Nackt« (FVA 2014), mit denen er jeweils auf der Shortlist für den Prix Goncourt stand. Mit »M.M.M.M.« (FVA 2017) liegt der abgeschlossene vierteilige Romanzyklus von Jean-Philippe Toussaint auch in einem Band vor.
Rezensionen
Rezensent Joseph Hanimann freut sich über dieses "poetologische Kabinettstück", das aus einer wirklichen Begebenheit beim Fußball-WM-Finale 2006 - Zidanes Kopfstoß gegen Materazzi - eine unmögliche machte. Denn zunächst führte ihn der Autor auf eine eher realistische Spur, um die Sache dann ins Paradoxe zu wenden. Hanimanns Beschreibungen bleiben eher unklar,  schließlich will er den Lesern den Spaß nicht verderben. Und den scheint man bei der Lektüre zu haben. Hanimann lobt ausführlich die kleinen Verrückungen, mit denen Toussaint scheinbar klare Dinge unscharf macht. Einen gewissen Anteil daran haben "über den langen, komplexen Satzbau hinweggleitende Partizipialkonstruktionen". Wobei Joachim Unselds "kundige" Übersetzung Hanimann "souverän" folgt. Kleines Bonbon dieser Edition sind außerdem die Autorenfotos vom Berliner Finalspiel, dem Toussaint augenscheinlich leibhaftig beigewohnt hat.

© Perlentaucher Medien GmbH

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Rezensent Joseph Hanimann freut sich über dieses "poetologische Kabinettstück", das aus einer wirklichen Begebenheit beim Fußball-WM-Finale 2006 - Zidanes Kopfstoß gegen Materazzi - eine unmögliche machte. Denn zunächst führte ihn der Autor auf eine eher realistische Spur, um die Sache dann ins Paradoxe zu wenden. Hanimanns Beschreibungen bleiben eher unklar,  schließlich will er den Lesern den Spaß nicht verderben. Und den scheint man bei der Lektüre zu haben. Hanimann lobt ausführlich die kleinen Verrückungen, mit denen Toussaint scheinbar klare Dinge unscharf macht. Einen gewissen Anteil daran haben "über den langen, komplexen Satzbau hinweggleitende Partizipialkonstruktionen". Wobei Joachim Unselds "kundige" Übersetzung Hanimann "souverän" folgt. Kleines Bonbon dieser Edition sind außerdem die Autorenfotos vom Berliner Finalspiel, dem Toussaint augenscheinlich leibhaftig beigewohnt hat.

© Perlentaucher Medien GmbH