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Ich wünsche mir ... ein spannendes Sams, ein witziges Sams, ein funkelnagelneues Sams! Hätte Martin Taschenbier das Sams und die Sams-Rückholtropfen bloß nicht mit auf seine Klassenreise genommen! Denn sein Lehrer stiehlt die Tropfen und eignet sich das Sams an. Aber das geht nicht so einfach, denn das Sams gehört nun mal zur Familie Taschenbier. Wünscht sich jemand anders etwas von ihm, haben seine Wünsche unerwartete Nebenwirkungen. Und dem Sams selbst geht es dabei auch immer schlechter... Also machen sich Martin und seine Freunde Tina und Roland auf, das Sams zu retten. Bis ihnen das…mehr

Produktbeschreibung
Ich wünsche mir ... ein spannendes Sams, ein witziges Sams, ein funkelnagelneues Sams! Hätte Martin Taschenbier das Sams und die Sams-Rückholtropfen bloß nicht mit auf seine Klassenreise genommen! Denn sein Lehrer stiehlt die Tropfen und eignet sich das Sams an. Aber das geht nicht so einfach, denn das Sams gehört nun mal zur Familie Taschenbier. Wünscht sich jemand anders etwas von ihm, haben seine Wünsche unerwartete Nebenwirkungen. Und dem Sams selbst geht es dabei auch immer schlechter... Also machen sich Martin und seine Freunde Tina und Roland auf, das Sams zu retten. Bis ihnen das gelingt, gibt es jedoch noch jede Menge Verwicklungen, Vertauschungen, Sams-Gedichte und hochkarätige Spannung!
  • Produktdetails
  • Verlag: Oetinger
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Erscheinungstermin: Mai 2002
  • Deutsch
  • Abmessung: 200mm x 131mm x 27mm
  • Gewicht: 320g
  • ISBN-13: 9783789142338
  • ISBN-10: 3789142336
  • Artikelnr.: 10406748
Autorenporträt
Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, wurde als Erfinder des "SAMS" bekannt und ebenfalls als erfolgreicher Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. 2009 wurde ihm der Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis verliehen.
Rezensionen
Besprechung von 05.07.2002
Turbulente Rettungsaktion
Paul Maar schrieb sein 6. Sams-Abenteuer
Woher hat Paul Maar nur die Wunschpunkte, die es ihm immer wieder möglich machen, neue Sams-Fortsetzungen zu schreiben? Und dieselben Handlungsplots so zu variieren, dass Geschichten entstehen, die ihre Faszination aus dem Sprachwitz und der frechen Unbekümmertheit ihrer Hauptfigur beziehen? In Band sechs, Sams in Gefahr, befindet sich unser Held in den Fängen eines gemeinen Lehrers, der es mit einem Trick in seine Gewalt gebracht hat. Nun lässt dieser sich Wünsche erfüllen, die ihm Macht über seine Mitmenschen verschaffen. Dass ihm das Sams dabei das Leben ganz schön schwer macht, mit seinen respektlosen, frechen Sprüchen und chaotischen Einfällen, kann beim Leser manchen Schulfrust abarbeiten. Großen Spaß macht auch die turbulente Rettungsaktion, die Martin Taschenbier zusammen mit seinen Freunden startet, um das Sams zu befreien. Und wieder fasziniert,wie der Autor, auf eine fast beruhigend altmodische Weise, literarische Spannung aufbaut, ohne wilden Aktionismus oder mediales Spektakel zu inszenieren. (ab 10 Jahre)
bud
PAUL MAAR: Sams in Gefahr. Mit Zeichnungen des Autors. Oetinger Verlag 2002. 208 Seiten, 9,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
Besprechung von 28.09.2002
Wunschdieb
Mit dem fünften Band bringt Paul Maar sein Sams in Gefahr

Eigentlich wollte Paul Maar durchhalten. Durchhalten, keine weitere Fortsetzung zu schreiben. Nun ist es doch wieder da: das Sams, dieser koboldartige Rotschopf mit dem Schweinsrüssel und den blauen Wunschpunkten im Gesicht, dieses seltsame, dickliche Wesen im blauen Taucheranzug, das unbekümmert seine Späße treibt, immer ein wenig zuviel frißt, zu laut singt und zu frech reimt. Vier Bände lang hat es mit seinen derben Einfällen und kecken Sprüchen - und mit viel beiläufigem Hintersinn - das Leben von Adoptivpapa Bruno Taschenbier und das von Taschenbiers Sohn Martin durcheinandergewirbelt und sie und uns gelehrt, daß das Leben aus mehr besteht als aus Zwängen und Konventionen, daß ein bißchen Anarchie guttut, Wünschen hilft und mutig zu sein gar nicht so schwer ist.

Nun aber zeigt das Sams nicht den anderen, wo es langgeht, diesmal benötigt es selbst Hilfe. Martin muß gemeinsam mit seinen Freunden den fiesen Lehrer Fitzgerald Daume zur Strecke bringen, der das Sams in seiner Gewalt hat und es zwingt, ihm Wünsche zu erfüllen. Da ist Gefahr im Verzug, denn nicht nur für den Dieb haben die gestohlenen Wünsche gewisse Nebenwirkungen, auch das Sams leidet, denn es wird mit jedem einzelnen ein Stück kleiner und ein wenig schwächer.

Doch nicht nur weil eine der tollkühnsten Kinderbuchfiguren nun etwas weniger furchtlos, sondern kränklich und verletzlich daherkommt, ist dieser Band anders. Maar bedient sich eines Genres, das derzeit Hochkonjunktur hat: des Kinderkrimis. Doch der äußeren Spannung mußte einiges an innerer Dramatik weichen. Statt kauzig-skurriler Einfälle und phantastischer Wendungen überwiegen Vorhersehbarkeit und Vordergründiges. Die verschmitzten Szenen und die stillen Momente sind selten geworden.

Wäre das Buch nicht von Paul Maar, wäre die Freude über einen vergnüglichen Kriminalroman mit Sinn für erzählerische Prägnanz, feinem Gespür für Sprache und Albernheiten auf höchstem Niveau größer als die Enttäuschung über den Verlust an Unverwechselbarkeit. Maar aber beherrscht das Spiel mit dem Hintergründigen im Nonsens und dem Chaos in der Normalität perfekt und ist nicht auf die gängigen Versatzstücke einer modernen, aber oft auch platten Kindergeschichte angewiesen. In "Sams in Gefahr" aber ist zwischen Detektivspiel, Schülerliebe, Rivalität unter Klassenkameraden und Computerkunde die Poesie auf der Strecke geblieben.

Und auch wenn es mit fast dreißig in die Jahre gekommen ist, läßt sich das Sams, widerborstig und aufmüpfig, wie es nun einmal ist, nur schwer verbiegen und dem Zeitgeist anpassen. Ganz sicher fiele ihm dazu sogar ein ganz besonders frecher Reim ein.

ELENA GEUS

Paul Maar: "Das Sams in Gefahr". Oetinger Verlag, Hamburg 2002. 207 S., geb., 9,90 [Euro]. Ab 8 J.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Hilfe, das Sams ist entführt!
Es hat rote Haare, trägt einen Taucheranzug und es besitzt - anstatt einer Nase - einen Rüssel. Das ist das Sams! Besonders lustig sind die blauen Punkte in seinem Gesicht, die Wunschpunkte! Wenn Martin Taschenbier, zu dem das Sams gehört, sich etwas wünscht, geht es in Erfüllung. Aber Vorsicht! Es gibt einige Sams-Regeln, und auch das Wünschen will gelernt sein! Sams in Gefahr lautet der Titel des fünften Bandes der bekannten Reihe von Paul Maar, bei dem Martin Taschenbiers Mut und Tapferkeit auf eine harte Probe gestellt werden.
Eine Detektivgeschichte rund um Martin und einen schlimmen Lehrer
"Martin ist auf einmal so locker", denkt sich Herr Daume, sein Lehrer, "gar nicht nicht mehr schüchtern, ein toller Sportler obendein. Woher kommt das? Hat er einen magischen Gegenstand?" Herr Daume macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis und stöbert in Martins Sachen. "S.R.Tr." liest er auf einer kleinen Flasche steckt sie ein. Als Martin später die S.R.Tr., die Sams-Rückhol-Tropfen, nicht finden kann, ist er verzweifelt. Wer wohl die S.R.Tr. jetzt hat?
Zur gleichen Zeit ist Herr Daume dem Sams auf die Spur gekommen. Das Sams muss alle seine Wünsche erfüllen. Anfangs kann sich es sich mit einigen unerwünschten Nebenwirkungen ein wenig wehren. Als das Sams aber merkt, dass es bei jedem geraubten Wunsch des Herrn Daume ein Stückchen kleiner wird, bekommt es eine Riesen-Angst. Das Sams braucht Hilfe, und zwar schnell!
Zum Gück hat Martins Freundin Tina das Sams zusammen mit Herren Daume gesehen. Mit Tina und Roland, seinem besten Freund, überlegt Martin, wie sie das Sams befreien können. Doch zufällig haben auch Martins Eltern Wind davon bekommen, dass Herr Daume das Sams gefangen hält und schmieden ebenfalls Pläne...
Sams in Gefahr ist ein spannender, mit zahlreichen Rückblenden und Schauplatzwechseln sehr sorgfältig konstruierter Kinder-Krimi zum Selberlesen und Vorlesen. Viele skurrile Wunsch-Abenteuer und Martins akribische Detektivarbeit sorgen von der ersten bis zur letzten Seite für jede Menge Aufregung und gute Unterhaltung. (Birgit Kuhn)
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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Enttäuscht war Rezensentin Elena Geus vom neuen, fünften Band des Kinderkultbuchs, aus dem man einst lernen konnte, dass "ein bisschen Anarchie manchmal gut tut, Wünschen hilft und mutig zu sein gar nicht so schwer ist". Im neuen Band nun findet die Rezensentin eine der "tollkühnsten Kinderbuchfiguren" etwas weniger furchtlos und kränklich. Das hat, wie wir schnell erfahren, mit dem Plot zu tun. Aber auch damit, dass sich Maar darin des Genres des Kinderkrimis bediene, das derzeit Hochkonjunktur habe. Statt kauzig-skurriler Einfälle und fantastischer Wendungen sah die Rezensentin nun "Vorhersehbarkeit und Vordergründiges" überwiegen. Wäre das Buch nicht von Paul Maar, hätte der im Buch durchaus vorhandene Sinn für erzählerische Prägnanz, das feine Gespür für Sprache und "Albernheiten auf höchstem Niveau" vielleicht Freude gemacht. Im Versuch, diese wunderbare Kinderbuchfigur zeitgeistig zu verbiegen aber sah die Rezensentin die Poesie zwischen "Detektivspiel, Schülerliebe, Rivalität unter Klassenkammeraden und Computerkunde" auf der Strecke bleiben.

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