»Gastarbeiterinnen« in der Bundesrepublik - Mattes, Monika

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Geschichte und Geschlechter Herausgegeben von Claudia Opitz-Belakhal, Angelika Schaser und Beate Wagner-Hasel
Nicht nur männliche "Gastarbeiter", auch viele Frauen kamen seit 1955 als Lohnarbeiterinnen in die Bundesrepublik. Monika Mattes untersucht erstmals umfassend die auf Frauen zielende Anwerbepolitik, die bestimmt war durch die Nachfrage frauentypischer Branchen nach jungen, körperlich-psychisch stabilen Arbeiterinnen. Zugleich zeigt sie, dass die Migrantinnen mit Protesten und Streiks durchaus ihre Interessen wahrnahmen und dass andererseits die staatlichen Regelungen völlig außer…mehr

Produktbeschreibung
Geschichte und Geschlechter
Herausgegeben von Claudia Opitz-Belakhal, Angelika Schaser und Beate Wagner-Hasel
Nicht nur männliche "Gastarbeiter", auch viele Frauen kamen seit 1955 als Lohnarbeiterinnen in die Bundesrepublik. Monika Mattes untersucht erstmals umfassend die auf Frauen zielende Anwerbepolitik, die bestimmt war durch die Nachfrage frauentypischer Branchen nach jungen, körperlich-psychisch stabilen Arbeiterinnen. Zugleich zeigt sie, dass die Migrantinnen mit Protesten und Streiks durchaus ihre Interessen wahrnahmen und dass andererseits die staatlichen Regelungen völlig außer Acht ließen, dass Arbeitsmigration von Anfang an Familienmigration war. Migrantinnen, auch das wird deutlich, wurden auf dem westdeutschen Arbeitsmarkt weniger deshalb benachteiligt, weil sie nicht deutsch waren, als vielmehr deshalb, weil sie Frauen waren.
  • Produktdetails
  • Geschichte und Geschlechter Bd.48
  • Verlag: Campus Verlag
  • Seitenzahl: 343
  • Erscheinungstermin: September 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 219mm x 144mm x 27mm
  • Gewicht: 463g
  • ISBN-13: 9783593378664
  • ISBN-10: 3593378663
  • Artikelnr.: 14103270
Autorenporträt
Monika Mattes, Dr. phil., arbeitet als freie Historikerin und promovierte an der Technischen Universität Berlin.
Inhaltsangabe
Vorwort
Einleitung

A. Anwerbepolitik zwischen staatlicher Regulation, betrieblicher Praxis
und weiblichen Migrationsstrategien

1. Phasen der staatlichen Anwerbepolitik und der Anwerbung
von Arbeitsmigrantinnen
1.1 Anfänge mit dem deutsch-italienischen Abkommen
1955-1959/60
1.2 Weitere Anwerbeabkommen 1960-1967
1.3 Von der Massenanwerbung zum definitiven
Anwerbestopp 1968-1973

2. Praxis der amtlichen Anwerbung
2.1 Institutionelle Rahmenbedingungen
2.2 Gesundheitliches und fachliches Auswahlverfahren
2.3 Hindernisse und Strategien für die Anwerbung von Frauen
2.4 Lohnverhältnisse
2.5 Das Problem der "Fehlvermittlung" schwangerer Frauen
2.6 Anwerbung verheirateter Frauen und Mütter

3. Konkurrierende Zuwanderungswege und
Migrationsstrategien von Frauen
3.1 Einreise mit Sichtvermerk
3.2 Einreise von "Touristinnen"

4. Fallbeispiel I: Der Elektrokonzern Siemens in West-Berlin
und die Strategien der Arbeitskräftebeschaffung
im Ausland 1958-1970

B. Westdeutsche Gesellschaft,
"Gastarbeiterinnen" und Arbeitsmarkt

5. Arbeitsmigrantinnen und der Strukturwandel
des westdeutschen Beschäftigungssystems
5.1 Strukturprofil der weiblichen Arbeitsmigration
5.2 Arbeitsmigrantinnen und die Geschlechterhierarchien
des westdeutschen Arbeitsmarktes

6. Arbeitsmarkt, Migration und Frauenbilder
6.1 Suche nach Arbeitskräftereserven 1955-1959/60
6.2 Deutsche und nichtdeutsche Arbeiterinnen 1960-1967
6.3 "Chancengleichheit" für deutsche Frauen - Ausgrenzung
ausländischer Frauen 1968-1973

7. Das Engagement kirchlicher Wohlfahrtsverbände:
Schutzgedanken und Eigeninteresse 1960-1970
7.1 Der Katholische Mädchenschutz und die
Konstruktion der schutzbedürftigen Ausländerin
7.2 Familiennachzug

8. Fallbeispiel II: Bahlsens Keksfabrik in Hannover und
die Beschäftigung spanischer Arbeiterinnen 1960-1967

Schluss
Abkürzungen
Quellen- und Literaturverzeichnis
Rezensionen
Besprechung von 19.06.2006
Fingerfertig und billig
Das Los der „Gastarbeiterinnen” in der Bundesrepublik
Als 1973 nach knapp 18 Jahren aktiver Arbeitskräfteanwerbung der Anwerbestopp beschlossen wurde, hatte sich in der Bundesrepublik längst ein Bild von den „Gastarbeitern” verfestigt, das auch heute noch fortexistiert. Der 1964 mit einem Moped beschenkte millionste Arbeitsmigrant steht exemplarisch für diese Vorstellung von jungen, ledigen, südeuropäischen Männern auf der Suche nach veritablen Verdienstmöglichkeiten. Dass dieses Bild nicht ganz der Wirklichkeit entspricht, zeigt Monika Mattes in ihrer Studie. Zur Blütezeit der staatlich geförderten Arbeitsmigration war rund ein Drittel der Angeworbenen Frauen. Mattes geht es nicht nur darum, ihre Geschichte nachzuzeichnen. Sie fordert zudem, die Kategorie Geschlecht als zentralen Aspekt in der Migrationsforschung zu verankern.
Mattes schildert detailliert die damalige Anwerbepraxis. Deutsche Unternehmen erteilten einen kostenpflichtigen Vermittlungsauftrag mit exakten Angaben, welche Kräfte gesucht wurden. Das Arbeitsamt überprüfte zunächst, ob das „Inländerprimat” eingehalten wurde, also ob für die ausgeschriebenen Stellen nicht doch deutsche Arbeitnehmer zur Verfügung standen. Ebenso überprüft wurden Bezahlung und Unterbringung. Die nationalen Arbeitsverwaltungen in den Anwerbeländern stellten eine Auswahl zusammen, die von deutschen Anwerbebeamten und Amtsärzten einem fachlichen, medizinischen und ausländerpolizeilichen Auswahlverfahren unterzogen wurde. Eine besondere Rolle spielten die medizinischen Untersuchungen, deren Grenzen zur Tauglichkeitsfeststellung und zu Geschicklichkeitstests fließend waren: „Ob die Bewerberinnen und Bewerber als tauglich eingestuft wurden, hing davon ab, welches spezifisch männliche bzw. weibliche Eigenschafts- und Fähigkeitsrepertoire für den jeweiligen Arbeitsplatz abrufbar zu sein hatte.”
Während die männliche Arbeitsmigration von den Entsendeländern auch als „sozialer Konfliktexport” verstanden wurde - junge, arbeitslose Männer sollten um jeden Preis in Arbeit vermittelt werden - waren Frauen für den Niedriglohnsektor in den Entsendeländern wie in der Bundesrepublik sehr begehrt. Auf der anderen Seite kam es immer wieder zu Konflikten, nicht zuletzt wegen moralischer Bedenken gegenüber der Migration lediger, junger Frauen.
Das reibungslose Funktionieren der Anwerbepolitik ist ein Mythos. War ein Migrant für die vorgesehene Tätigkeit nicht tauglich, musste das Arbeitsamt die Reisekosten übernehmen und den Firmen die Vermittlungsgebühr zurückerstatten. Gerade der Mangel an weiblichen Arbeitskräften führte dazu, dass die eigenen Kriterien der Anwerbung unterlaufen wurden. Es kam immer wieder zu „Fehlvermittlungen”, insbesondere bei nicht erkannten Schwangerschaften.
Gerade die Gastarbeiterinnen fügten sich nicht passiv in ihr Schicksal. Erste kleinere, wilde Streiks gab es 1961, 1967 kam es zu einer zweiwöchigen Arbeitsniederlegung bei Bahlsen. Die Migrantinnen forderten die Abschaffung der „Leichtlohngruppen”, wobei sie weder von den deutschen Kernbelegschaften noch von den Gewerkschaften unterstützt wurden. Anders als bei den Männern, die durch den Einsatz von Migranten im Niedriglohnbereich einen extremen sozialen Aufstieg erlebten, veränderte sich die Situation der deutschen Frauen nicht wesentlich. Sie mussten weiter für wenig Geld arbeiten, ihre Lohn- und Arbeitsverhältnisse waren denen der Migrantinnen sehr ähnlich. Insofern ist es sehr verwunderlich, dass weder die Gewerkschaften noch die Frauenbewegung sich dieses Themas angenommen haben.
Mattes zeigt zielsicher die blinden Flecken in der Erforschung der Anwerbepraxis auf. Für die Migrationsforschung bedeutet dies, Aspekte der Geschichte der Einwanderung neu diskutieren zu müssen.
GOTTFRIED OY
MONIKA MATTES: „Gastarbeiterinnen” in der Bundesrepublik. Anwerbepolitik, Migration und Geschlecht in den 50er bis 70er Jahren. Campus Verlag, Frankfurt am Main, New York 2005. 343 Seiten, 37,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Eine Dienstleistung der DIZ München GmbH
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Besprechung von 22.05.2006
Das Niedriglohnregime
Gastarbeiterinnen in der frühen Bundesrepublik

Am 10. September 1964 wurde Armando Sa Rodrigues aus Portugal am Kölner Hauptbahnhof als einmillionster Gastarbeiter mit einem Moped als Willkommensgeschenk begrüßt. Nicht nur dieses in beinahe jeder Illustration zur Geschichte der Bundesrepublik enthaltene Bild vom Gastarbeiter ist männlich geprägt, sondern auch die allgemeine Vorstellung vom Arbeitsmigranten. Er holte später, vor allem nach dem Anwerbestopp Ende 1973 - so die verbreitete Auffassung - seine Familie in die Bundesrepublik nach.

Daß schon 1970, bevor die eigentliche Familiennachzugsphase einsetzte, ein Drittel der nichtdeutschen Beschäftigten Frauen waren, die nicht nur in Begleitung ihrer Ehemänner in die Bundesrepublik gekommen waren, daß vielmehr in der Hochzeit der Anwerbungsphase auf nachdrücklichen Wunsch der Unternehmen hin systematisch auch Frauen angeworben wurden, thematisiert das Buch von Monika Mattes. Sie geht von dem bekannten Befund aus, daß der Arbeitskräftemangel in der Bundesrepublik Ende der fünfziger Jahre vor allem im Niedriglohnbereich herrschte. Doch sieht sie diesen Umstand in einer dezidiert geschlechterspezifischen Perspektive. In der Tat waren es in überdurchschnittlichem Maße Frauen, die - schlechter entlohnt als Männer - in diesem Segment des Arbeitsmarktes arbeiteten, der nun in seinem Weiterbestand gefährdet war.

Programmatisch verbindet Frau Mattes daher in dreifacher Hinsicht zwei Aspekte: Sie verknüpft erstens die Anwerbung von Gastarbeiterinnen mit der Mobilisierung von deutschen Frauen als Teilzeitarbeitskräfte, zweitens die ethnische und die geschlechterspezifische Strukturierung des Arbeitsmarktes und schließlich drittens die ökonomische Dimension der Gastarbeiteranwerbung mit einer geschlechterpolitischen. Auf der letzten Ebene ist auch ihre zentrale These einer finalen Beziehung von Zielen und Handeln angesiedelt: "Um trotz des akuten Mangels an Arbeitskräften das Niedriglohnregime des weiblichen Arbeitsmarktes und zugleich das favorisierte Familienmodell stabil zu halten, wurden einerseits für verheiratete Frauen und Mütter deutscher Staatsangehörigkeit Teilzeitarbeit als neuartiges weibliches Erwerbsmodell eingerichtet und parallel dazu andererseits die staatliche Anwerbung voll erwerbstätiger Arbeitsmigrantinnen betrieben."

Was Frau Mattes eindrücklich aufzuzeigen vermag, ist, daß Geschlecht eine zentrale Kategorie der Arbeitsmigration darstellte, vor allem zunächst im Sinne unhinterfragter Implikationen der politischen Kultur. In diesem Sinne überrascht der ausgeprägte Paternalismus kaum, mit dem deutsche Stellen jungen Frauen aus fremden Ländern begegneten - ein solcher Paternalismus prägte das Geschlechterverhältnis in der Bundesrepublik in den sechziger und auch siebziger Jahren allenthalben. Daß der Arbeitsmarkt geschlechtsspezifisch strukturiert ist, liegt ebenfalls auf der Hand. Gerade dort hat sich der Geschlechterunterschied auch während der Bemühungen um Gleichberechtigung seit den siebziger Jahren am längsten gehalten. Vor diesem Hintergrund wurden Gastarbeiterinnen bevorzugt für Beschäftigungen angeworben, die als spezifisch weiblich galten: etwa in der Keksfabrik Bahlsen oder bei Siemens in Fertigungsprozessen der Elektroindustrie, die filigrane Handarbeit erforderten. Vor allem herrschten die geschlechterspezifischen Unterschiede in lohnpolitischer Hinsicht, wurden Frauen doch notorisch schlechter bezahlt als Männer beziehungsweise aufgrund des Gleichstellungsgebotes für Arbeitsplätze verwendet, deren Beschreibung eine niedrigere Entlohnung rechtfertigte. Insofern war die Kategorie des Geschlechts auch Movens für die Anwerbung und Rekrutierung speziell von Frauen. Über die ökonomische und fertigungstechnische Ebene hinaus läßt sich eine gesamtgesellschaftliche Dimension dieser Frauenarbeit im Sinne einer Stabilisierung der tradierten Geschlechterordnung zwar als Folgewirkung benennen. Als dezidierte Intention hingegen läßt sie sich aus den Quellen nicht wirklich nachweisen.

Wenn Frau Mattes über das Verhalten von Migrantinnen feststellt, die "Angeworbenen waren keineswegs ohnmächtig einer anonymen Anwerbermaschinerie ausgeliefert, sondern loteten auf der Basis vorgefundener Bedingungen ihre Handlungsspielräume aus", dann lugen zuweilen Vorurteile hervor, und sie situieren die "geschlechterpolitische Option" zuweilen nicht weniger eher auf seiten der Autorin als der historischen Protagonisten.

Es ist nicht alles ganz so neu und ungesagt, wie sie ihre Ergebnisse präsentiert, auch nicht die geschlechterspezifische und ethnische Strukturierung des Arbeitsmarktes und der Sozialstruktur. Doch hat sie wichtige Phänomene deutlicher herausgestellt. Nicht zuletzt verweisen ihre Ergebnisse von der Selbstorganisation der Migrantinnen gegenüber den Arbeitgebern darauf, daß die deutschen Gewerkschaften - in deren archivalischen Beständen sich auch nichts Nennenswertes finden ließ - eine Vertretung der deutschen Arbeitsplatzbesitzer war. Auch in dieser Hinsicht stößt sie manches weitere Nachdenken an. Und was schließlich ebenfalls nicht neu ist, aber deutlich hervortritt, ist die langfristige Planlosigkeit und Widersprüchlichkeit, mit der die Zuwanderung der Gastarbeiter deutscherseits betrieben wurde.

Die normativen Vorstellungen und Erwartungen gegenüber Gastarbeiterinnen orientierten sich, wie Frau Mattes herausstellt, am uneingeschränkt mobilen, verfügbaren und einsatzbereiten Mann; familiäre Bindungen im Heimat- wie im Gastland, eine "aktive Ausübung der Ehefrauen- und Mutterrolle war nicht vorgesehen". Als zeitlich befristet gedachte "Gastarbeit" in millionenfache dauerhafte Einwanderung überging und ein fundamentaler demographischer Strukturwandel in Gang kam, herrschte auf offizieller deutscher Seite über Jahrzehnte hinweg kaum anderes als Verlegenheit - nicht gerade ein Kapitel aus der "Erfolgsgeschichte" der Bundesrepublik.

ANDREAS RÖDDER

Monika Mattes: Gastarbeiterinnen in der Bundesrepublik. Anwerbepolitik, Migration und Geschlecht in den fünfziger bis siebziger Jahren. Campus Verlag, Frankfurt 2005. 343 S., 37,90 [Euro].

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22.05.2006, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Das Niedriglohnregime: "Was Frau Mattes eindrücklich aufzuzeigen vermag, ist, daß Geschlecht eine zentrale Kategorie der Arbeitsmigration darstellte."

19.06.2006, Süddeutsche Zeitung, Fingerfertig und billig: "Mattes zeigt zielsicher die blinden Flecken in der Erforschung der Anwerbepraxis auf. Für die Migrationsforschung bedeutet dies, Aspekte der Geschichte der Einwanderung neu diskutieren zu müssen."

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Durchaus instruktiv erscheint Andreas Rödder diese Arbeit über Gastarbeiterinnen in der frühen Bundesrepublik von Monika Mattes. Er bescheinigt der Autorin, die zentrale Bedeutung der Kategorie des Geschlechts in der Arbeitsmigration hinsichtlich der Anwerbungspolitik, der geschlechterspezifischen Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt oder der Entlohnung zu erhellen. So verdeutliche Mattes etwa die geschlechterspezifischen Unterschiede in der Lohnpolitik. Dass die Ergebnisse dieser Untersuchung etwa im Blick auf die geschlechterspezifische und ethnische Strukturierung des Arbeitsmarktes und der Sozialstruktur nicht unbedingt brandneu sind, will Rödder nicht verschweigen. Dennoch lobt er die Autorin, weil sie bedeutende Phänomene klarer herausstellt.

© Perlentaucher Medien GmbH
Das Niedriglohnregime "Was Frau Mattes eindrücklich aufzuzeigen vermag, ist, daß Geschlecht eine zentrale Kategorie der Arbeitsmigration darstellte." (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2006) Fingerfertig und billig "Mattes zeigt zielsicher die blinden Flecken in der Erforschung der Anwerbepraxis auf. Für die Migrationsforschung bedeutet dies, Aspekte der Geschichte der Einwanderung neu diskutieren zu müssen." (Süddeutsche Zeitung, 19.06.2006)