Scham - Bayard, Inès
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"Inès Bayard reißt den Leser aus der Komfortzone." (L'Express) Die unfassbare Geschichte einer Vergewaltigung und der Frage, wie eine Frau damit umgeht. Für Leserinnen von Leila Slimani.
Maries Leben ist perfekt. Sie ist jung und erfolgreich, ihr Mann ist Anwalt, jetzt wollen die beiden ein Kind. Da passiert das Unfassbare. Marie wird von ihrem Chef auf dem Heimweg brutal vergewaltigt. Und er setzt sie so unter Druck, dass sie niemandem, nicht einmal ihrem Mann, davon erzählt. Die junge französische Autorin Inès Bayard lässt in ihrem eindrucksvollen Debütroman keinen Zweifel: an dem, was…mehr

Produktbeschreibung
"Inès Bayard reißt den Leser aus der Komfortzone." (L'Express) Die unfassbare Geschichte einer Vergewaltigung und der Frage, wie eine Frau damit umgeht. Für Leserinnen von Leila Slimani.

Maries Leben ist perfekt. Sie ist jung und erfolgreich, ihr Mann ist Anwalt, jetzt wollen die beiden ein Kind. Da passiert das Unfassbare. Marie wird von ihrem Chef auf dem Heimweg brutal vergewaltigt. Und er setzt sie so unter Druck, dass sie niemandem, nicht einmal ihrem Mann, davon erzählt. Die junge französische Autorin Inès Bayard lässt in ihrem eindrucksvollen Debütroman keinen Zweifel: an dem, was geschehen ist, und daran, dass Marie keine Schuld trifft. Und doch müssen wir zusehen, wie Marie der Moment, in dem sie noch Hilfe suchen könnte, entgleitet, wie sie vom Opfer zur Täterin wird ... "Scham" ist ein emotional fesselnder Roman, ein Leseereignis, dem man sich nicht entziehen kann.
  • Produktdetails
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag
  • Originaltitel: Le malheur du bas
  • Artikelnr. des Verlages: 551/05976
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 17. Februar 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 132mm x 25mm
  • Gewicht: 336g
  • ISBN-13: 9783552059764
  • ISBN-10: 3552059768
  • Artikelnr.: 57897459
Autorenporträt
Bayard, Inès
Inès Bayard, geboren 1992 in Toulouse, lebt derzeit in Berlin. Scham ist ihr erster Roman und stand auf der Longlist für den Prix Goncourt 2018.
Rezensionen
"'Scham' ist ein mutiger, in seiner Schonungslosigkeit unbedingt nötiger Roman. Inès Bayard überzeugt mit einer zupackenden Prosa, einer scharfen Beobachtungsgabe für intime Details und einem feinem Gespür für psychologische Schieflagen." Christoph Vormweg, Deutschlandfunk, 15.06.20

"Brisant und hochaktuell, so etwas wie das Buch der Stunde. ... Um einen wahrhaft schockierenden
Roman zu verfassen, lässt Inès Bayard keinen Schockeffekt aus." Ursula März, DIE ZEIT, 10.06.20

"Bayards Roman ist aufwühlend und facettenreich, ein Appell an alle Frauen, sich vom männlichen Blick unabhängig zu machen und den eigenen Körper nicht als Objekt der Begierde, sondern als Subjekt des eigenen
Verlangens zu erfassen. ... Ein Debüt, das schwarz auf weiß beweist, dass sexuelle Gewalt literarisch
erfasst werden kann, ohne in spröden
Manifesten und einem Exzess der Leerstelle zu enden." Ute Cohen, der Freitag, 20.05.20

""Scham" hat einen Rhythmus, setzt sich aus kurzen, prägnanten Sätzen zusammen."r besten Romane dieses Frühjahres" Alexander Solloch, NDR Kultur BücherLeben, 07.03.20

"Inès Bayards Sprache ist von unerhörter Körperlichkeit. ... Sie entfaltet einen bewundernswerten Reichtum. ... Ein vielversprechendes Debüt." Felix Schneider, SRF Online, 03.03.20

"In schnörkelloser Sprache spult Bayard mit psychologischer Zwangsläufigkeit die Zerstörung einer weiblichen Existenz ab." Gudrun Hamböck, Ö1 Ex Libris, 15.03.20

"Bayard durchleuchtet geschickt die Machtstrukturen einer Gesellschaft, in der Frauen auch im 21. Jahrhundert noch patriarchalen Vorgaben unterworfen sind. Kurze, harte, kontrollierte Sätze, wie in Rage aufs Papier gebracht, die den Leser verstören." Susanna Schürmanns, ARTE Metropolis, 16.02.20

"Jeder Satz ist ein Stich ins Herz. Der Debütroman "Scham" von Inès Bayard, nüchtern und distanziert im Ton, schnürt einem die Kehle zu. (...) Ein knallharter Beitrag zur #MeToo-Debatte." Franziska Wolffheim, Spiegel online, 15.02.20

"Bayard skizziert eine entsolidarisierte Gesellschaft, in der sich jede Betroffene allein durchkämpft. ... Schweigen die Opfer aus Scham oder gar, weil es einfacher ist? Bayard überlässt die Antwort ihren Lesern. Die Frauen aber entkommen ihrer Geschichte nicht." Jutta Sommerbauer, Die Presse am Sonntag, 15.03.20

"Schicht um Schicht offenbart dieser brutale, aber dennoch feinfühlige Text Ängste, Erpressung und gesellschaftliche Tabus und erzählt schließlich auch von der zerstörerischen Kraft der Sprachlosigkeit, die jedes Unglück noch größer werden lässt." Gerlinde Tamerl, Tiroler Tageszeitung, 15.02.20

"Bayard beschreibt den Zerfall dieser Frau in schneidenden Sätzen, stellt Maries psychische und physische Qualen explizit aus, ohne die Figur dabei auszubeuten. Denn noch weit grimmiger ist sie in der Darstellung des Milieus, das Maries selbstzerstörerische Scham bedingt: gutbürgerlich konservativ und vage katholisch." Ute Baum
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