Der weibliche Petrarkismus im Cinquecento - Schneider, Ulrike
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Im Kontext der Nachahmungsästhetik und im Anschluss an Petrarca griff im Cinquecento eine erstaunliche Vielzahl von Frauen zur Feder. Auf der Basis einer modifizierten Petrarkismus-Bestimmung untersucht der Band, mit welch unterschiedlichen Vorgaben diese sich konfrontiert sahen und in welcher Weise sie Freiräume nutzen konnten.
Im Rückgriff auf die historisch wirkungsmächtigen Erstausgaben werden die Rime der beiden bedeutendsten italienischen Autorinnen des 16. Jahrhunderts, Vittoria Colonna und Gaspara Stampa, neu interpretiert. Dabei wird deutlich, dass die Dichterinnen zum einen am
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Produktbeschreibung
Im Kontext der Nachahmungsästhetik und im Anschluss an Petrarca griff im Cinquecento eine erstaunliche Vielzahl von Frauen zur Feder. Auf der Basis einer modifizierten Petrarkismus-Bestimmung untersucht der Band, mit welch unterschiedlichen Vorgaben diese sich konfrontiert sahen und in welcher Weise sie Freiräume nutzen konnten.

Im Rückgriff auf die historisch wirkungsmächtigen Erstausgaben werden die Rime der beiden bedeutendsten italienischen Autorinnen des 16. Jahrhunderts, Vittoria Colonna und Gaspara Stampa, neu interpretiert. Dabei wird deutlich, dass die Dichterinnen zum einen am Wettstreit ihrer Dichterkollegen im Kontext von imitatio und aemulatio teilhatten. Ihre Dichtung weist aber zugleich Besonderheiten auf, die zentral auf fiktionsdurchbrechende Interferenzen zwischen Autorgeschlecht und textinterner Sprecherrolle rückführbar sind. Hierbei spielen Interdependenzen von literarischen und soziokulturellen gender-Normen eine wesentliche Rolle.
  • Produktdetails
  • Text und Kontext Bd.25
  • Verlag: Franz Steiner Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: DAV-TITEL-56214
  • Seitenzahl: 364
  • Erscheinungstermin: 17. September 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 238mm x 172mm x 24mm
  • Gewicht: 610g
  • ISBN-13: 9783515090476
  • ISBN-10: 3515090479
  • Artikelnr.: 23116798
Autorenporträt
Ulrike Schneider, geboren 1965, ist Geologin und Hobbybäckerin. Sie ist Familienmensch, mit einem leidenschaftlichen Brotesser verheiratet und backt schon seit Langem ihre eigenen Brötchen. Ihr Motto: Spielerisch bleiben und mutig ausprobieren, nicht nur in Sachen Brot. Sie lebt in Karlsruhe.
Rezensionen
"Ulrike Schneiders [...] Buch hat nicht nur die Basis für die weitere Erforschung weiblichen Schreibens im italienischen 16. Jahrhundert gelegt, sondern ihr auch Maßstäbe gesetzt." Marc Föcking Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen 34, 2012/2013/1