Ordnungen der Sichtbarkeit - Geimer, Peter (Hrsg.)
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In den letzten Jahren zeigt sich in den Geistes- und Kulturwissenschaften ein zunehmendes Interesse an Fragen der Bildlichkeit, der Repräsentation und der Visualisierung. Die einzelnen Beiträge des Bandes diskutieren die Debatten um die fotografische Eroberung der Sichtbarkeit an Beispielen aus Medizin, Physik, Anthropologie, Spiritismus, Rechtsprechung, Literatur und bildender Kunst. Indem die künstlerischen, wissenschaftlichen und sozialen Aspekte der Fotografie hier erstmals in einer vergleichenden Zusammenschau diskutiert werden, eröffnet der Band Perspektiven auf eine neue Wissenschaft vom Bild. …mehr

Produktbeschreibung
In den letzten Jahren zeigt sich in den Geistes- und Kulturwissenschaften ein zunehmendes Interesse an Fragen der Bildlichkeit, der Repräsentation und der Visualisierung. Die einzelnen Beiträge des Bandes diskutieren die Debatten um die fotografische Eroberung der Sichtbarkeit an Beispielen aus Medizin, Physik, Anthropologie, Spiritismus, Rechtsprechung, Literatur und bildender Kunst. Indem die künstlerischen, wissenschaftlichen und sozialen Aspekte der Fotografie hier erstmals in einer vergleichenden Zusammenschau diskutiert werden, eröffnet der Band Perspektiven auf eine neue Wissenschaft vom Bild.
  • Produktdetails
  • suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1538
  • Verlag: Suhrkamp
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 448
  • Erscheinungstermin: August 2010
  • Deutsch
  • Abmessung: 177mm x 108mm x 23mm
  • Gewicht: 341g
  • ISBN-13: 9783518291382
  • ISBN-10: 3518291386
  • Artikelnr.: 09455995
Autorenporträt
Peter Geimer ist Oberassistent an der Professur für Wissenschaftsforschung der ETH Zürich und freier Mitarbeiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Inhaltsangabe
Beiträge von Irene Albers, Lorraine Daston, Georges Didi-Huberman, Michel Frizot, Peter Galison, Peter Geimer, Tal Golan, Michael Hagner, Christoph Hoffmann, Alex Soojung-Kim Pang, Jutta Schickore, Joel Snyder, Wolfgang Ullrich
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Der Sammelband untersucht - am Beispiel der Fotografie - die Versuche, mit der neuen Technik die Wirklichkeit abzubilden und ihre Ergebnisse. Vorgestellt wird etwa der Berliner Physiologe Fritsch, der an der Mikroaufnahme von Haaren Rassenunterschiede objektiv begründen zu können hoffte. Es zeigt sich, so der Rezensent (Kürzel vg.), dass mit der zunehmenden Fähigkeit zur Visualisierung des zuvor Unsichtbaren "die Grenzen zwischen wissenschaftlicher und künstlerischer Darstellung ins Schwimmen" gerieten. Genauigkeit und fehlerhafte Darstellung erweisen sich als unlöslich miteinander verknüpft, der Kunsthistoriker Georges Didi-Huberman bringt es auf die Formel: "Der Staub zeigt uns, dass es das Licht gibt."

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