Black Passport. Journal eines Kriegsfotografen
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'Das Leben eines Künstlers gleicht dem eines Schmetterlings. Wenn er Glück hat, überlebt er acht Monate. Und ich sage über das Leben eines Kriegsfotografen: Wenn er Glück hat, hält er es acht Jahre lang aus. Ich sage nicht, dass man es nicht auch länger ertragen könnte. Aber in der Zeit von acht Jahren kann man sich noch das Positive bewahren. Bleibt man länger, beginnt die Verwandlung. Aber nicht die in einen schönen Schmetterling. Man verändert sich von Grund auf. Man wird zur Motte. Und die zieht es irgendwann immer zur Flamme...'Stanley Greene begann als Modefotograf. Heute sind seine…mehr

Produktbeschreibung
'Das Leben eines Künstlers gleicht dem eines Schmetterlings. Wenn er Glück hat, überlebt er acht Monate. Und ich sage über das Leben eines Kriegsfotografen: Wenn er Glück hat, hält er es acht Jahre lang aus. Ich sage nicht, dass man es nicht auch länger ertragen könnte. Aber in der Zeit von acht Jahren kann man sich noch das Positive bewahren. Bleibt man länger, beginnt die Verwandlung. Aber nicht die in einen schönen Schmetterling. Man verändert sich von Grund auf. Man wird zur Motte. Und die zieht es irgendwann immer zur Flamme...'Stanley Greene begann als Modefotograf. Heute sind seine Kriegsreportagen weltbekannt. In 'Black Passport' versucht Greene mit Unterstützung des Fotodesigners Teun van der Heijden die Veränderungen in seinem Leben, beruflich wie privat, zu verarbeiten. Zwei Jahre lang interviewte van der Heijden den Fotografen. Durch die Kombination von beeindruckenden, bisweilen schmerzhaft grausamen Fotografien mit den authentischen Aussagen Greenes entsteht ein eindrucksvolles Porträt des Fotojournalisten. Dem Betrachter eine Vision davon zu geben, wie es Greene gelungen ist, die alles vernichtende Flamme zu vermeiden, ja, wie er sich trotz des alltäglichen Kriegsgrauens etwas an Optimismus bewahren konnte, ist das Ziel dieses Buches.
  • Produktdetails
  • Verlag: Benteli
  • Seitenzahl: 288
  • Erscheinungstermin: 2. November 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 168mm x 225mm
  • Gewicht: 936g
  • ISBN-13: 9783716516072
  • ISBN-10: 3716516074
  • Artikelnr.: 26428684
Autorenporträt
Stanley Greene, geb. 1949 in den USA, arbeitet weltweit als Fotojournalist. Er war Kriegsberichterstatter in Afrika, der ehemaligen Sowjetunion, Zentralamerika, Asien und dem Mittleren Osten. Am bekanntesten aber ist er für seine Reportagen aus dem Tschetschenienkrieg.Stanley Greene erhielt das Eugene Smith Humanistic Stipendium und zahlreiche andere Preise, darunter bereits fünfmal die Auszeichnung für das Pressefoto des Jahres. Er lebt und arbeitet in Paris und New York.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Wie in einem Film von Sam Fuller kam Fritz Göttler sich über diesem Journal des Kriegsfotografen Stanley Greene vor, wobei hier allerdings auch noch Sex, Drogen und Ekstase dazukommen. Der 1949 in Harlem geborene Fotograf, erzählt Göttler, war zunächst bei den Black Panthers, studierte dann Fotografie, arbeitete dann als Musik- und Modefotograf, bis er sich auf die Kriegsfotografie verlegte: Tschetschenien, Afghanistan, Irak. In den Texten des Buches ist Göttlers Besprechung zufolge viel vom Fotografieren als lustvoller Akt, als erregender Moment die Rede. Greene Leica fühlt sich dann mindestens so an wie Miles Davis' Trompete. Den Bildern selbst schreibt Göttler eher eine "rohe Poesie" zu, allerdings wird nicht ganz klar, was er von ihnen eigentlich hält.

© Perlentaucher Medien GmbH